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Kettner Edelmetalle
16.03.2026
22:29 Uhr

Bombenanschläge auf jüdische Einrichtungen in den Niederlanden: Europa versagt beim Schutz seiner Bürger

Was sich in den vergangenen Tagen in den Niederlanden abgespielt hat, sollte jedem Europäer einen eiskalten Schauer über den Rücken jagen. Erst eine Explosion vor einer Synagoge in Rotterdam, dann ein Sprengstoffanschlag auf eine jüdische Schule in Amsterdam – und die Behörden fahnden nun fieberhaft nach den Tätern. Die niederländische Polizei hat Überwachungsbilder zweier Verdächtiger veröffentlicht und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Doch reicht das wirklich aus?

Koordinierte Angriffe auf jüdisches Leben

Die Chronologie der Ereignisse liest sich wie ein Albtraum. In der Nacht zum 14. März detonierte zunächst ein Sprengsatz vor einer Synagoge in Rotterdam. Kurz darauf folgte der Anschlag auf die jüdische Schule im Amsterdamer Stadtteil Buitenveldert. Die von Überwachungskameras aufgezeichneten Bilder zeigen zwei von Kopf bis Fuß schwarz gekleidete Gestalten, die auf Mopeds an der Schule eintreffen, eine Bombe an der Außenmauer platzieren und anschließend fliehen. Professionell, kaltblütig, erschreckend.

Dass bei beiden Anschlägen glücklicherweise niemand verletzt wurde und nur geringer Sachschaden entstand, ist reines Glück – kein Verdienst der Sicherheitsbehörden. Die Ermittler prüfen nun, ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht. Eine Frage, die sich angesichts der zeitlichen Nähe und der identischen Zielgruppe geradezu aufdrängt.

Vier junge Männer in Untersuchungshaft – doch die Hintermänner?

Im Fall des Rotterdamer Anschlags wurden immerhin vier Verdächtige im Alter zwischen 17 und 19 Jahren festgenommen. Ein Richter ordnete 14 Tage Untersuchungshaft an. Die niederländische Staatsanwaltschaft spricht von „terroristischen" Motiven. Vier junge Männer, kaum volljährig, die offenbar bereit waren, im Namen des Hasses Sprengsätze gegen eine Synagoge einzusetzen. Wie konnte es so weit kommen? Wer hat diese jungen Menschen radikalisiert? Und vor allem: Wer steckt möglicherweise dahinter?

Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten sprach bei einem Treffen mit Vertretern der jüdischen Gemeinde von einem „wachsenden Antisemitismus in den Niederlanden". Die Anschläge zielten darauf ab, die jüdische Gemeinde einzuschüchtern und Angst zu säen. Schöne Worte, gewiss. Doch Worte allein schützen keine Synagogen und keine Schulkinder.

Ein europäisches Versagen mit Ansage

Erinnern wir uns: Bereits im November 2023 kam es in Amsterdam zu gewalttätigen Übergriffen auf israelische Fußballfans – Szenen, die an Pogrome erinnerten und weltweit Entsetzen auslösten. Israels Präsident Isaac Herzog forderte die niederländischen Behörden nun erneut auf, ihre „Anstrengungen im Kampf gegen Antisemitismus, Anstachelung zum Hass und Terrorismus gegen die jüdische Gemeinde" zu verstärken. Dass ein ausländischer Staatschef europäische Regierungen wiederholt daran erinnern muss, ihre eigenen Bürger zu schützen, ist ein Armutszeugnis sondergleichen.

Was wir hier beobachten, ist kein isoliertes niederländisches Problem. Es ist ein gesamteuropäisches Versagen. Jahrzehntelang hat man in Westeuropa die Augen vor einer schleichenden Radikalisierung verschlossen, hat Toleranz mit Tatenlosigkeit verwechselt und politische Korrektheit über die Sicherheit der eigenen Bevölkerung gestellt. Die Quittung dafür erhalten wir nun in Form von Sprengstoffanschlägen auf Schulen und Gotteshäuser – mitten in Europa, im Jahr 2026.

Auch Deutschland ist nicht immun

Wer glaubt, dass derartige Entwicklungen an der deutschen Grenze haltmachen, der irrt gewaltig. Auch hierzulande nehmen antisemitische Straftaten seit Jahren dramatisch zu. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine unmissverständliche Sprache, und die Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren massiv verschlechtert. Es ist höchste Zeit, dass europäische Regierungen – einschließlich der neuen Großen Koalition in Berlin – endlich handeln, statt sich in Betroffenheitsrhetorik zu ergehen. Jüdisches Leben in Europa zu schützen, ist keine Frage der politischen Gesinnung. Es ist eine Frage der Zivilisation.

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