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07.05.2026
09:32 Uhr

Beirut wieder unter Beschuss: Israel bricht Waffenruhe und liquidiert Hisbollah-Kommandeur

Beirut wieder unter Beschuss: Israel bricht Waffenruhe und liquidiert Hisbollah-Kommandeur

Die mühsam ausgehandelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah steht auf der Kippe. Mit einem gezielten Luftschlag auf die südlichen Vororte Beiruts hat das israelische Militär nach eigenen Angaben einen Kommandeur der Eliteeinheit Radwan ausgeschaltet – der erste Angriff auf die libanesische Hauptstadt seit Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens im vergangenen Monat. Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz verkündeten die Operation in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch. Eine Bestätigung der Hisbollah ließ zunächst auf sich warten.

Eine Waffenruhe, die nie wirklich eine war

Wer geglaubt habe, mit dem Abkommen sei Frieden eingekehrt, der habe sich getäuscht. Israelische Streitkräfte verharren weiterhin in Stellungen südlich des Litani-Flusses und führen praktisch täglich Schläge im Südlibanon durch. Die Hisbollah, treuer Verbündeter Teherans, antwortet mit Raketen und bewaffneten Drohnen auf israelische Soldaten. Es sei ein Schlagabtausch in Zeitlupe – mit der ständigen Gefahr, dass die Lage erneut völlig außer Kontrolle gerate.

Der Libanon-Waffenstillstand bildet das Fundament eines weitaus größeren Arrangements: Der Stopp israelischer Angriffe in Beirut sei eine zentrale Forderung Teherans in den Verhandlungen mit Washington gewesen. Bröckelt dieses Fundament, könnte der gesamte fragile Frieden im Iran-Konflikt ins Wanken geraten.

Evakuierungsaufrufe und ausgeweitete Sicherheitszone

Israel forderte die Bewohner mehrerer Dörfer nördlich des Litani auf, ihre Häuser zu verlassen – ein deutliches Signal, dass die selbsterklärte Sicherheitszone, die bereits bis zu zehn Kilometer tief in libanesisches Territorium hineinreicht, möglicherweise erweitert werden solle. Begründet werde dies mit dem Schutz Nordisraels vor Hisbollah-Kämpfern, die sich systematisch in zivilen Gebieten verschanzten.

Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am Mittwoch vier Tote bei einem israelischen Luftangriff auf die Ortschaft Zelaya, darunter zwei Frauen und ein älterer Mann. Israel wiederum berichtete von zwei verletzten Soldaten nach einem Drohnen- und Raketenangriff. Die Luftwaffe habe zudem ein feindliches Fluggerät vor dem Eindringen nach Israel abgefangen.

Diplomatie auf Sparflamme

Während die Bomben fallen, verlaufen die diplomatischen Bemühungen schleppend. Der libanesische Premierminister Nawaf Salam erklärte, hochrangige Treffen mit Israel seien verfrüht. Zunächst müsse die Waffenruhe stabilisiert werden, bevor man über echte Verhandlungen zwischen Regierungsvertretern in Washington sprechen könne. Bislang fanden lediglich zwei Gespräche auf Botschafterebene statt – ein bescheidenes Ergebnis, gegen das die Hisbollah ohnehin Sturm laufe.

Seit Kriegsbeginn am 2. März, als die Hisbollah aus Solidarität mit dem Iran das Feuer eröffnete, sind im Libanon laut Gesundheitsministerium über 2.700 Menschen ums Leben gekommen. Israel verzeichnet 17 gefallene Soldaten im Südlibanon und zwei zivile Opfer im Norden des Landes. US-Präsident Donald Trump hatte bei der Verlängerung der Waffenruhe um drei Wochen am 23. April optimistisch von einer „großen Chance" auf einen Friedensvertrag noch in diesem Jahr gesprochen. Ob diese Hoffnung realistisch sei, dürfte angesichts der jüngsten Eskalation in Beirut mehr als fraglich sein.

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Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen ausschließlich die Meinung unserer Redaktion dar und sind keine Anlageberatung. Wir betreiben weder Anlage- noch Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich vor einer Investitionsentscheidung selbst umfassend zu informieren oder einen unabhängigen Fachberater zu konsultieren. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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