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Kettner Edelmetalle
16.04.2026
05:01 Uhr

Baustoffsteuer: Wie „Sachverständige" den letzten Nagel in den Sarg der deutschen Bauwirtschaft treiben wollen

Baustoffsteuer: Wie „Sachverständige" den letzten Nagel in den Sarg der deutschen Bauwirtschaft treiben wollen

Man könnte meinen, die deutsche Bauwirtschaft hätte bereits genug Prügel bezogen. Doch weit gefehlt. Der sogenannte Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) – ein Gremium, das offenbar weniger von ökonomischem Sachverstand als vielmehr von klimaideologischem Eifer getrieben wird – fordert nun allen Ernstes die Einführung einer Primärbaustoffabgabe. Kies, Sand, Zement und andere elementare Rohstoffe sollen künftig höher besteuert werden. Das erklärte Ziel: Recyclingmaterialien im Wettbewerb besser zu positionieren. Das tatsächliche Ergebnis dürfte ein ganz anderes sein.

Regulierungswahn trifft auf Wohnungsnot

Deutschland steckt in einer der schwersten Wohnungsbaukrisen der Nachkriegsgeschichte. Im vergangenen Jahr wurden gerade einmal 235.000 neue Wohneinheiten fertiggestellt – ein Wert, der meilenweit vom politisch proklamierten Ziel von 400.000 Einheiten pro Jahr entfernt liegt. Die Gründe dafür sind so offensichtlich wie schmerzhaft: ein kafkaeskes Regulierungsgeflecht, explodierende Baukosten, endlose Genehmigungsverfahren und eine Klimapolitik, die jeden Quadratmeter Beton zum moralischen Vergehen erklärt. Und ausgerechnet in diese Gemengelage hinein platzieren die vermeintlichen Sachverständigen ihre Forderung nach einer weiteren Abgabe.

Es ist, als würde man einem Ertrinkenden einen Rucksack voller Steine umhängen – und ihm dabei erklären, das sei zu seinem Besten.

Die Interventionsspirale dreht sich weiter

Wer die Geschichte der deutschen Klimapolitik auch nur oberflächlich kennt, der weiß: Jeder staatliche Eingriff in den Marktmechanismus gebiert den nächsten. Die Ökonomen sprechen von Interventionsspiralen, und genau eine solche droht hier. Zunächst werden Primärbaustoffe verteuert. Dann stellt man fest, dass Recyclingmaterialien in der benötigten Qualität und Menge gar nicht verfügbar sind. Also folgen Subventionen für Recyclinganlagen. Dann braucht es neue Behörden zur Überwachung. Und schließlich weitere Steuern, um das ganze Konstrukt zu finanzieren. Runde für Runde verliert die Verwendung knapper Ressourcen an Effizienz, während die relativen Preissignale systematisch zerstört werden.

Die lange Erfahrung mit derartigen Eingriffen lehrt uns eines mit brutaler Klarheit: Was sich nur unter Einsatz massiver Finanzhilfen gegen die eigentlichen Marktkräfte behaupten kann, erfordert im Zeitverlauf einen immer höheren Einsatz. Am Ende steht nicht die grüne Transformation, sondern ein Verarmungsprogramm.

Wer profitiert – und wer zahlt?

Die Rechnung ist denkbar einfach. Höhere Baustoffkosten bedeuten höhere Baukosten. Höhere Baukosten bedeuten höhere Mieten und teurere Eigenheime. Und wer leidet darunter am meisten? Nicht die politische Klasse in ihren Berliner Altbauwohnungen. Nicht die Berater in ihren steuerfinanzierten Gremien. Es ist die klassische Mittelschichtsfamilie, die sich den Traum vom Eigenheim längst abgeschminkt hat. Es sind die jungen Paare, die in überteuerten Mietwohnungen feststecken, während die Politik ihnen erklärt, dass Klimaschutz eben seinen Preis habe.

Die toxische Gemengelage aus massiver Zuwanderung, die den Wohnungsmarkt zusätzlich unter Druck setzt, einer expansiven Geldpolitik der EZB, die Immobilien zum Fluchthafen für Kapital gemacht hat, und einer Überregulierung, die jeden Bauherrn in den Wahnsinn treibt – all das hat den Immobilienerwerb für normale Familien nahezu unerschwinglich gemacht. Und nun soll noch eine Steuer obendrauf?

Der „Bauturbo" als Rohrkrepierer

Erinnern wir uns: Die Politik hatte vollmundig einen sogenannten Bauturbo versprochen. Schnellere Genehmigungen, vereinfachte Aufbauten auf bestehenden Gebäuden, Deregulierung. Klingt wunderbar. Doch was davon ist Realität geworden? Praktisch nichts. Stattdessen kommen Mietpreisbremsen, Zwangsinvestitionen in den sozialen Wohnungsbau und nun eben die Baustoffsteuer. Die Politik leistet ausgerechnet im Bausektor das, was sie am besten kann: Knappheiten schaffen und Schwarzmärkte fördern.

In den grün regierten Hochburgen der Republik – Berlin, Hamburg, Bremen – lässt sich das Ergebnis dieser Politik bereits besichtigen. Die Bausubstanz verkommt in atemberaubendem Tempo, Investoren werden systematisch verdrängt, die Grundabgaben steigen unaufhörlich. Wer dort eine Immobilie erwerben möchte, braucht entweder ein Vermögen oder einen Psychiater.

Was wirklich helfen würde

Spürbare Entspannung am deutschen Immobilienmarkt wird es erst dann geben, wenn sich der Staat als Regulierer zurückzieht, wenn die Geldpolitik nicht mehr als Instrument zur Finanzierung europäischer Staatsschulden missbraucht wird und wenn es endlich gelingt, ein funktionierendes Regime der Grenzkontrolle zu etablieren. Die Anreizstruktur muss sich fundamental verändern. Das Kapital, das gegenwärtig in der Klimawirtschaft verbrannt wird, muss wieder über freie Märkte in die produktiven Bereiche unserer Wirtschaft fließen können.

Doch stattdessen erleben wir das Gegenteil. Friedrich Merz, der als Kanzler angetreten war, keine neuen Schulden zu machen, hat ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg gebracht, das Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Und nun sollen auch noch die Baustoffe besteuert werden. Man fragt sich unwillkürlich: Gibt es eigentlich irgendetwas in diesem Land, das nicht besteuert, reguliert oder verboten werden soll?

Wohnraumknappheit in Deutschland ist nicht das Ergebnis von Marktversagen – sie ist das Ergebnis politischen Versagens. Einer Politik, die auf Kontrolle setzt statt auf Freiheit, auf Regulierung statt auf freie Marktprozesse.

Edelmetalle als Fels in der Brandung

Während die deutsche Immobilie unter dem Joch immer neuer Abgaben und Regulierungen ächzt, erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten. Gold und Silber kennen keine Baustoffsteuer, keine Mietpreisbremse und keinen Sachverständigenrat, der ihre Besteuerung fordert. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht zu ziehen – gerade in einer Zeit, in der der Staat offenbar entschlossen ist, jede nur erdenkliche Wertschöpfung abzuschöpfen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen unserer Leser.

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