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Kettner Edelmetalle
12.02.2026
06:47 Uhr

Amoklauf in Kanada: Polizeibekannter Täter mit Transidentität und psychischen Problemen

Ein Amoklauf an einer kanadischen Schule erschüttert das Land – und wirft unbequeme Fragen auf, die in der öffentlichen Debatte nur allzu gerne unter den Teppich gekehrt werden. Der 18-jährige Tatverdächtige Jesse von Rootselaar, der am Dienstagabend im kleinen Ort Tumbler Ridge in der Provinz British Columbia acht Menschen tötete, war den Behörden keineswegs unbekannt. Im Gegenteil: Er war eine polizeibekannte Person mit dokumentierten psychischen Auffälligkeiten – und eine Transfrau, die sich seit etwa sechs Jahren als weiblich identifizierte.

Verschleierung durch Gendersprache

Besonders bemerkenswert ist, wie die ersten Medienberichte mit der Identität des Täters umgingen. Statt der üblichen Bezeichnung „gunman" – dem englischen Standardbegriff für einen Schützen – griffen mehrere Medien zur genderneutralen Wortschöpfung „gunperson". Zeugen hatten den Tatverdächtigen zunächst als „weiblich, in einem Kleid mit braunem Haar" beschrieben. Man fragt sich unwillkürlich: Ist es wirklich die vordringlichste Aufgabe des Journalismus, nach einem Massaker an Kindern die korrekte Genderbezeichnung des Täters sicherzustellen? Während Familien ihre Kinder betrauern, beschäftigt sich ein Teil der Medienlandschaft offenbar lieber mit sprachlicher Kosmetik als mit den eigentlichen Ursachen der Tragödie.

Behördenversagen mit tödlichen Folgen

Die Chronologie der Tat liest sich wie ein Protokoll des Scheiterns. Nach Angaben der kanadischen Bundespolizei RCMP begann das Blutbad im Elternhaus des Täters. Dort erschoss von Rootselaar zunächst seine 39-jährige Mutter und seinen elfjährigen Stiefbruder. Anschließend fuhr er zur örtlichen Tumbler Ridge Secondary School, wo er eine Lehrerin und fünf Schüler im Alter von zwölf bis dreizehn Jahren tötete. Insgesamt starben neun Menschen – den Täter eingeschlossen, der sich nach der Tat selbst das Leben nahm. Dutzende weitere wurden verletzt, zwei Opfer befinden sich weiterhin in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Was diese Tragödie besonders bitter macht: Der Tatverdächtige war den Behörden mehrfach aufgefallen. Er soll wiederholt wegen psychischer Krisen durch die Polizei präventiv festgenommen und zur psychiatrischen Begutachtung gebracht worden sein. Und als wäre das nicht genug, wurden Waffen aus dem Familienhaushalt bereits vor etwa zwei Jahren einmal sichergestellt – nur um sie nach einem erfolgreichen Einspruch des Eigentümers wieder zurückzugeben. Man muss sich diese Abfolge auf der Zunge zergehen lassen: Ein psychisch auffälliger Jugendlicher, der den Behörden bestens bekannt war, hatte Zugang zu Schusswaffen, die einmal konfisziert und dann seelenruhig wieder ausgehändigt worden waren.

Systemisches Versagen statt Einzelfall

Am Tatort stellten die Ermittler eine Langwaffe und eine modifizierte Handfeuerwaffe sicher. Die Frage, wie ein offenkundig instabiler junger Mensch an derartige Waffen gelangen konnte, dürfte die kanadische Politik noch lange beschäftigen. Premierminister Mark Carney reagierte betroffen, sagte seine Reise zur Münchener Sicherheitskonferenz ab und ordnete an, die kanadische Flagge sieben Tage lang auf Halbmast zu setzen. „Wir werden das durchstehen. Wir werden daraus lernen", erklärte Carney gegenüber Reportern. Schöne Worte. Doch lernen – das hätte man auch schon nach den ersten polizeilichen Festnahmen des späteren Täters können.

Amokläufe an Schulen sind in Kanada zwar deutlich seltener als in den benachbarten Vereinigten Staaten, doch dieser Fall zeigt auf erschreckende Weise, dass auch striktere Waffengesetze allein keinen Schutz bieten, wenn die zuständigen Behörden bei offensichtlichen Warnsignalen versagen. Es ist ein Muster, das man auch in Europa und Deutschland kennt: Täter, die längst auf dem Radar der Sicherheitsbehörden waren, können ungehindert zuschlagen, weil politische Korrektheit, bürokratische Trägheit oder schlichte Inkompetenz eine rechtzeitige Intervention verhindern.

Die eigentliche Debatte wird unterdrückt

Statt offen über die Zusammenhänge zwischen schweren psychischen Erkrankungen, der Transidentität des Täters und dem eklatanten Behördenversagen zu diskutieren, wird die öffentliche Debatte einmal mehr in ideologische Schützengräben gelenkt. Wer es wagt, die Transidentität des Täters auch nur zu erwähnen, sieht sich sofort dem Vorwurf der Transphobie ausgesetzt. Dabei geht es nicht darum, Transpersonen pauschal zu stigmatisieren – es geht darum, alle relevanten Faktoren einer solchen Tat schonungslos zu analysieren. Dazu gehört eben auch die Frage, ob ein junger Mensch mit dokumentierten psychischen Krisen die angemessene Unterstützung erhalten hat oder ob man ihn im Namen einer vermeintlich progressiven Ideologie sich selbst überlassen hat.

Acht unschuldige Menschen – darunter fünf Kinder – haben ihr Leben verloren. Sie verdienen mehr als Halbmastflaggen und hohle Betroffenheitsrhetorik. Sie verdienen eine ehrliche Aufarbeitung, die keine Denkverbote kennt. Doch ob die politische Klasse in Kanada – oder anderswo in der westlichen Welt – dazu bereit ist, darf bezweifelt werden.

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