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Kettner Edelmetalle
10.02.2026
19:32 Uhr

Zwei Drittel der Deutschen sehen den Sozialstaat vor dem finanziellen Kollaps

Was viele Bürger längst am eigenen Geldbeutel spüren, bestätigt nun eine aktuelle Forsa-Umfrage mit erschreckender Deutlichkeit: 64 Prozent der Deutschen halten den Sozialstaat in seiner jetzigen Form für schlicht nicht mehr finanzierbar. Nur ein knappes Drittel glaubt noch daran, dass das über Jahrzehnte aufgeblähte System sozialer Sicherung auf Dauer tragfähig bleibt. Zwei Prozent der Befragten enthielten sich – vermutlich aus purer Fassungslosigkeit.

Merz sprach aus, was alle wissen

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bereits im Sommer 2025 das ausgesprochen, was in deutschen Wohnzimmern längst Konsens war: Der Sozialstaat sei mit dem, was die Volkswirtschaft leiste, nicht mehr finanzierbar. Ein bemerkenswerter Satz für einen Kanzler, der mit dem Versprechen angetreten war, keine neuen Schulden zu machen – und dann ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg brachte, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Doch immerhin: Die Diagnose stimmt. Die Therapie allerdings lässt auf sich warten, denn innerhalb der Großen Koalition prallen zwei grundverschiedene Weltanschauungen aufeinander.

SPD will an das Geld der Sparer und Vermieter

Die Sozialdemokraten haben – wenig überraschend – einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der vor allem eines bedeutet: mehr Umverteilung. Künftig sollen nicht nur Erwerbseinkommen, sondern auch Miet- und Kapitaleinkünfte systematisch zur Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung herangezogen werden. Wer also brav gespart, in Aktien investiert oder eine Wohnung vermietet hat, soll dafür künftig zusätzlich zur Kasse gebeten werden.

VdK-Präsidentin Verena Bentele unterstützt diesen Vorstoß und argumentiert, es dürfe nicht sein, dass Menschen mit Kapitalerträgen nichts zur Sozialversicherung beitragen würden. Großzügige Freibeträge sollten Kleinsparer schützen – so zumindest das Versprechen. Wer die Geschichte deutscher Steuerpolitik kennt, weiß allerdings, wie schnell aus „großzügigen Freibeträgen" symbolische Alibi-Beträge werden, die kaum jemanden wirklich entlasten.

Auch der Sozialverband Deutschland springt der SPD bei. Dessen Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier fordert darüber hinaus eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung auf das Niveau der Rentenversicherung. Im Klartext: Besserverdienende sollen deutlich mehr zahlen. Das klingt nach sozialer Gerechtigkeit – ist aber letztlich nichts anderes als eine weitere Belastung der Leistungsträger dieser Gesellschaft.

Union will Bürgergeld-Kosten aus dem Bundeshaushalt finanzieren

Die CDU/CSU verfolgt einen anderen Ansatz. Gesundheitsministerin Nina Warken rückt die sogenannten beitragsfremden Leistungen in den Fokus – also jene Ausgaben, die eigentlich gesamtgesellschaftliche Aufgaben betreffen, aber aus den Beiträgen der gesetzlich Versicherten finanziert werden. Ein besonders brisantes Beispiel: die Krankenkassenbeiträge für Bürgergeldempfänger. Warken fordert, dass diese Kosten vollständig aus dem Bundeshaushalt getragen werden sollen, statt sie den arbeitenden Beitragszahlern aufzubürden.

Man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, dass es eine fundamentale Gerechtigkeitsfrage ist, ob fleißige Arbeitnehmer mit ihren Beiträgen die Krankenversicherung derjenigen mitfinanzieren müssen, die vom Bürgergeld leben. Dass die SPD diesen Vorschlag mit dem Verweis auf fehlende Gegenfinanzierung torpediert, überrascht kaum. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt warf der Union mangelnde Ernsthaftigkeit vor – ein Vorwurf, der angesichts der jahrelangen Untätigkeit der SPD in der Sozialpolitik geradezu grotesk anmutet.

Wahlkampf statt Lösungen

Dass diese Debatte ausgerechnet vor den anstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an Fahrt aufnimmt, dürfte kein Zufall sein. Beide Koalitionspartner nutzen das Thema zur Profilierung – die SPD als Kämpferin für „soziale Gerechtigkeit", die Union als Verteidigerin der Leistungsträger. Doch während in Berlin munter debattiert wird, steigen die Kassenbeiträge weiter, die Wirtschaft stagniert, und der deutsche Bürger fragt sich zu Recht, wofür er eigentlich noch arbeiten geht.

Die Wahrheit ist unbequem, aber unausweichlich: Ein Sozialstaat, der immer mehr verspricht, während die wirtschaftliche Basis erodiert, wird früher oder später kollabieren. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann – und ob die Politik den Mut aufbringt, echte Strukturreformen anzupacken, statt nur Symptome zu behandeln. Die Umfrageergebnisse zeigen jedenfalls, dass die Bürger längst weiter sind als ihre gewählten Vertreter. Zwei Drittel der Deutschen haben verstanden, was in Berlin offenbar noch nicht angekommen ist: So kann es nicht weitergehen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und schwindenden Vertrauens in staatliche Sicherungssysteme erscheint es umso wichtiger, die eigene Vermögenssicherung selbst in die Hand zu nehmen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Entscheidungen, Beitragserhöhungen oder der Tragfähigkeit staatlicher Sozialsysteme. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur persönlichen Absicherung leisten.

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