
Zehn Milliarden Pfund verbrannt: Wie Großbritanniens Corona-Wahnsinn das Geld der Steuerzahler verschlang
Es sind Zahlen, die einem den Atem stocken lassen. Fast zehn Milliarden Pfund – umgerechnet rund 11,7 Milliarden Euro – hat die britische Regierung während der Corona-Pandemie beim Einkauf von Schutzausrüstung schlichtweg in den Sand gesetzt. So steht es im jüngsten Bericht einer öffentlichen Untersuchung, die von der pensionierten Richterin Heather Hallett geleitet wurde. Und diese Summe ist kein Kollateralschaden, kein bedauerlicher Rechenfehler am Rande. Sie ist das Sinnbild einer Politik, die im Panikmodus jede Vernunft über Bord warf.
Zwei Drittel der Ausgaben: einfach weg
Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Ganze zwei Drittel der für Schutzausrüstung ausgegebenen Mittel wurden dem Bericht zufolge verschwendet. Nicht ein Zehntel, nicht ein Viertel – zwei Drittel. Die Verschwendung sei, so Hallett wörtlich, „riesig" gewesen. Dutzende Millionen seien für Ausrüstung ausgegeben worden, die schlicht unbrauchbar gewesen sei. Man kaufte offenbar auf Teufel komm raus, ohne Sinn und Verstand, getrieben von der Angst und dem Drang, um jeden Preis Handlungsfähigkeit zu demonstrieren.
Ein fehlgeleitetes und unfaires System, das das öffentliche Vertrauen in die Beschaffung untergraben habe – so das vernichtende Urteil der Untersuchung.
Die „Überholspur" für gut vernetzte Freunde
Besonders pikant: Die Untersuchung fand zwar keine handfesten Beweise für Vetternwirtschaft oder Korruption. Doch es habe eine sogenannte Überholspur für Aufträge gegeben, die von Regierungsmitgliedern persönlich vermittelt worden seien. Wer die richtigen Kontakte hatte, durfte sich also an der langen Schlange der normalen Bewerber vorbeimogeln. Das Ergebnis dieser politischen Kungelei? Diese Verträge seien teurer gewesen und hätten mehr Probleme verursacht als jene, die auf dem üblichen, ordentlichen Weg zustande kamen. Wer hätte das gedacht.
Es ist ein Muster, das erschreckend vertraut wirkt. Auch hierzulande erinnert man sich nur zu gut an die dubiosen Maskendeals, an Politiker, die sich in der Pandemie die Taschen füllten, während der kleine Bürger zu Hause eingesperrt wurde. Der Staat, so scheint es, verwandelt sich in Krisenzeiten allzu gerne in eine Selbstbedienungsmaschine für die Gutvernetzten.
Ein Mahnmal politischen Versagens
Der chaotische Umgang mit der Pandemie hatte der Regierung des damaligen Premierministers Boris Johnson bereits massive Kritik eingebracht. Mehr als 220.000 Menschen starben laut Johns-Hopkins-Universität im Vereinigten Königreich mit einer Covid-19-Infektion, bei insgesamt 24,7 Millionen Infektionen. Es ist eine bittere Bilanz – menschlich wie finanziell.
Und die eigentliche Frage bleibt: Wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn Milliarden an Steuergeldern in einem Strudel aus Panik, Bürokratie und Vetternwirtschaft verschwinden? Die Antwort lautet, wie so oft, niemand konkret. Die Zeche zahlt am Ende der Steuerzahler – jener geduldige Bürger, der Tag für Tag arbeiten geht, während seine Politiker sein hart erarbeitetes Geld mit vollen Händen verschleudern.
Was uns diese Milliarden lehren sollten
Der britische Fall ist keine ferne Anekdote von der Insel. Er ist eine Warnung. Er zeigt, wie schnell staatliches Geld – das ja niemals das Geld des Staates, sondern immer das Geld der Bürger ist – im Krisenmodus verpuffen kann. Papiergeld, das per Knopfdruck geschaffen und ebenso schnell wieder vernichtet wird, ist eben nur so viel wert wie das Vertrauen, das man in die Verwalter dieses Geldes setzt.
Genau deshalb erinnern uns solche Meldungen daran, wie wichtig ein Vermögensanteil ist, der sich der Verschwendungssucht von Regierungen entzieht. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber lassen sich nicht per Federstrich vermehren, nicht durch Fehlplanung verbrennen und nicht durch politische Kungelei entwerten. Als solide Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen Schutz, den kein staatlicher Beschaffungsapparat je garantieren könnte.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst. Für konkrete finanzielle, steuerliche oder rechtliche Fragen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Fachberater.
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