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Kettner Edelmetalle
12.06.2026
13:12 Uhr

Windkraft mit der Brechstange: Wie in Vielbach Landwirte unter Druck gesetzt wurden – und der Bürger nichts mehr zu sagen hat

Es ist eine Geschichte, die exemplarisch zeigt, wohin die ideologisch getriebene Energiewende dieses Landes mittlerweile führt: In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Vielbach hat der Gemeinderat dem umstrittenen Windpark „Drei Eichen“ den Weg geebnet – und das offenbar erst, nachdem mehrere Ratsmitglieder im Vorfeld massiv unter Druck gesetzt worden sein sollen. Von „existenzbedrohenden Repressalien“ ist die Rede. Willkommen in der schönen neuen Welt der grünen Energiewende, in der nicht mehr das beste Argument zählt, sondern offenbar die nackte Drohung.

Druck auf Landwirte: Wenn Pachtflächen zur Waffe werden

Wie die Rhein-Zeitung berichtet, soll Ortsbürgermeister Ulrich Schneider öffentlich gemacht haben, dass zwei im Vollerwerb tätige Landwirte sowie ein weiterer Landwirt im Nebenerwerb gezielt unter Druck gesetzt worden seien. Konkret habe man ihnen gedroht, Pachtflächen zu entziehen, sollten sie nicht im Sinne bestimmter Erwartungen abstimmen. Für einen Landwirt ist der Entzug von Pachtflächen kein Kavaliersdelikt – es ist ein Angriff auf seine wirtschaftliche Existenz.

Schneider selbst soll deutliche Worte gefunden haben. Dieser Druck sei inakzeptabel und werde nicht toleriert, erklärte er. Zudem habe er darauf verwiesen, dass derartige Handlungen strafrechtlich relevant sein und den Tatbestand der Nötigung erfüllen könnten. Schöne Worte – nur geändert hat sich am Ablauf nichts.

„Dieser Druck ist inakzeptabel und wird nicht toleriert.“

Geheime Abstimmung im Nebenraum – und ein klares Ergebnis

Auf Antrag des Ersten Beigeordneten Jan Harpel wurde die Abstimmung geheim durchgeführt. Eigens dafür sei ein Nebenraum der Gemeindehalle zur Wahlkabine umfunktioniert worden. Das Resultat war eindeutig: Mit neun Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme wurde die Einleitung des Bebauungsplans „Sondergebiet Windenergie“ beschlossen.

Man muss sich diese Konstellation auf der Zunge zergehen lassen: Da werden Ratsmitglieder angeblich mit existenzbedrohenden Drohungen konfrontiert – und dennoch wird einfach abgestimmt, als wäre nichts gewesen. Wäre es nicht naheliegend gewesen, eine solche Entscheidung zu vertagen, bis die Vorwürfe restlos aufgeklärt sind? Stattdessen: schnell durchgewinkt, ab in den Nebenraum, fertig.

Der Bürger? Stört nur

Besonders bezeichnend ist der Umgang mit dem Bürgerwillen. Eine Befragung der Bevölkerung lehnte die Ratsmehrheit kurzerhand ab. Die Begründung laut Rhein-Zeitung: Das Ergebnis sei ohnehin nicht bindend. Eine bemerkenswerte Logik – nach diesem Muster könnte man jede demokratische Beteiligung gleich abschaffen.

Rund 50 Zuhörer sollen die Vorrede des Ortsbürgermeisters teils mit lautstarken Buhrufen quittiert haben. Das Interesse der Bürger war also enorm. Doch genau dieser Bürger, in dessen Heimat die Stahlkolosse errichtet werden, wird konsequent übergangen. Und es ist beileibe kein Einzelfall: In einer Nachbargemeinde habe der Gemeinderat dem Bebauungsplan ebenfalls zugestimmt, obwohl die Bürger zuvor dagegen votiert hätten.

Energiewende über die Köpfe hinweg

Was sich in Vielbach abspielt, ist kein lokales Randphänomen, sondern Symptom einer Politik, die sich von den Menschen entkoppelt hat. Im Namen der heiligen Klimaziele werden Landschaften zugepflastert, Landwirte unter Druck gesetzt und Bürgerentscheide als lästiges Beiwerk abgetan. Während die Erträge neuer Windräder vielerorts immer fragwürdiger werden, läuft die Subventionsmaschinerie unbeirrt weiter. Wer profitiert? Sicher nicht der Anwohner, der morgens auf die rotierenden Rotorblätter blickt.

Es ist diese Mischung aus ideologischer Verbohrtheit und der Verachtung gegenüber dem Bürgerwillen, die das Vertrauen in die Politik systematisch zersetzt. Wer den Menschen vor Ort jede Mitsprache verwehrt, darf sich über wachsenden Unmut nicht wundern.

Wenn die Verlässlichkeit schwindet, gewinnt das Beständige

Gerade in Zeiten, in denen Eigentumsrechte relativiert, Bürger übergangen und wirtschaftliche Existenzen durch politische Vorgaben bedroht werden, gewinnt ein Gedanke an Bedeutung: die Absicherung des eigenen Vermögens durch Werte, die sich nicht per Ratsbeschluss enteignen oder entwerten lassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber stehen seit Jahrtausenden für genau diese Beständigkeit – unabhängig von politischen Moden und ideologischen Großprojekten. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie das, was die Politik immer weniger liefert: Verlässlichkeit.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für etwaige finanzielle Entscheidungen übernehmen wir keine Haftung.

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