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Kettner Edelmetalle
05.05.2026
11:54 Uhr

Wenn ein gestrandeter Wal zum „rechtsextremen Kulturkampf" mutiert: Die absurde Welt der Amadeu-Antonio-Stiftung

Wenn ein gestrandeter Wal zum „rechtsextremen Kulturkampf" mutiert: Die absurde Welt der Amadeu-Antonio-Stiftung

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob man die Schlagzeile richtig gelesen hat. Die Amadeu-Antonio-Stiftung, jene staatlich alimentierte NGO mit ausgeprägter Vorliebe für die Etikettierung politischer Gegner, hat einen neuen Tiefpunkt erreicht: Sogar die öffentliche Anteilnahme am Schicksal eines gestrandeten Buckelwals wird inzwischen als „rechtsextremer Kulturkampf" gebrandmarkt. Man muss diesen Satz tatsächlich zweimal lesen, um seine ganze Absurdität zu erfassen.

Der Wal als angebliches „antidemokratisches Mobilisierungsmoment"

In einem Instagram-Post, der an intellektueller Verstiegenheit kaum zu überbieten ist, erklärte die Stiftung den Fall des Buckelwals „Timmy" – auch bekannt als „Hope" – zu einer „deutschlandweiten Projektionsfläche" eines „verschwörungsideologischen, rechtsextremen Spektrums". Die Forderungen besorgter Bürger, dem geschwächten Tier zu helfen, hätten sich angeblich „mit klassischer rechtsextremer Rhetorik" verbunden. Aus Tierschutz sei „Skepsis gegenüber Wissenschaft und demokratischen Institutionen" geworden.

Wer sich nun fragt, wie um alles in der Welt die Sorge um einen verirrten Meeressäuger plötzlich zur Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung mutieren konnte, dem sei gesagt: In der Logik dieser Stiftung ist offenbar alles, was nicht ihrem Weltbild entspricht, irgendwie „rechts". Die Wal-Anteilnehmer würden, so die Stiftung weiter, an „Wutbürger*innen-Gruppierungen vergangener Jahre" erinnern – an „Querdenker*innen" oder die Bauernproteste gegen die einstige Ampelregierung. Dass die Bauern damals zu Recht für ihre Existenz auf die Straße gingen, dürfte man in diesen Kreisen freilich anders sehen.

Wenn Empathie zum Verdachtsmoment wird

Was hier passiert, ist symptomatisch für einen bestimmten Typus politisch-aktivistischer Organisationen, die jeden Funken zivilgesellschaftlichen Engagements, der nicht aus ihrem eigenen Milieu stammt, sofort unter Generalverdacht stellen. Ein Wal strandet vor der Insel Poel, Menschen empfinden Mitgefühl, KI-generierte Songs verbreiten sich, sogar Sängerin Sarah Connor und Greenpeace äußern sich – und schon wittert die Stiftung „rechtsextreme Vereinnahmung". Die schlichte Möglichkeit, dass Tierliebe ein zutiefst menschliches, parteiunabhängiges Gefühl sein könnte, scheint ihrem ideologischen Raster nicht zu passen.

Hintergrund war die Strandung des Buckelwals vor der mecklenburgischen Küste. Fachleute hatten zunächst vor Rettungsversuchen gewarnt, da der Stress für das geschwächte Tier erheblich sei. Schließlich erlaubte die Landesregierung eine privat finanzierte Rettungsaktion, die Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) später als Erfolg verbuchte. Allerdings könnte das Tier laut Meeresbiologen mittlerweile bereits verendet sein. Backhaus, so die Stiftung in herrlichem Duktus, sei „eingeknickt vor dem rechtsextremen Mob".

Eine NGO mit selbsterklärtem Wahrheitsmonopol

Besonders pikant wird die ganze Angelegenheit, wenn man bedenkt, in welchem Kontext die Stiftung selbst zuletzt in den Schlagzeilen stand. An einer Oberschule im sächsischen Schleife mussten zwei Mitarbeiterinnen der sozialistischen Jugendorganisation „Die Falken" einen Workshop abbrechen, nachdem sie Minderjährigen pornografisches Material gezeigt hatten. Das Projekt wurde – man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen – von der Amadeu-Antonio-Stiftung finanziell gefördert. Eine Organisation, die sich anmaßt, der „Initiative" zur Wal-Rettung mangelnde Expertise vorzuwerfen, wirft Fragen zu ihrer eigenen Eignung als moralische Richterin auf.

Dass diese Stiftung sich zu erheblichen Teilen aus öffentlichen Mitteln finanziert, also vom deutschen Steuerzahler bezahlt wird, dürfte vielen Bürgern gehörig sauer aufstoßen. Während Familien, Mittelständler und Handwerksbetriebe unter explodierenden Kosten ächzen, fließen Millionen in NGOs, deren primäre Tätigkeit darin zu bestehen scheint, halb Deutschland mit Etiketten wie „rechtsextrem", „verschwörungsideologisch" oder „antidemokratisch" zu versehen.

Die wahre Dimension der Entgleisung

Die eigentlich beunruhigende Botschaft hinter diesem grotesken Vorgang ist nicht der Inhalt eines einzelnen Instagram-Posts. Es ist die Selbstverständlichkeit, mit der eine staatlich geförderte Stiftung jegliche bürgerliche Regung, die nicht ihrem politischen Weltbild entspricht, in die rechtsextreme Ecke schiebt. Wenn schon die Anteilnahme an einem strandeten Wal als „antidemokratisches Mobilisierungsmoment" diffamiert wird, dann ist im Lande etwas gewaltig aus dem Lot geraten. Der Begriff „Rechtsextremismus" wird durch solchen inflationären Gebrauch nicht nur entwertet – er wird zur politischen Waffe gegen jeden missliebigen Bürger.

Wer ehrliche Tierliebe nicht mehr von „Kulturkampf" unterscheiden kann, dem ist der Realitätssinn schlicht abhandengekommen. Es wäre an der Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz die staatliche Förderung solcher Organisationen einer gründlichen Überprüfung unterzieht. Denn es kann nicht sein, dass deutsche Steuerzahler eine Stiftung mitfinanzieren, die ihnen am Ende vorwirft, schon das Mitgefühl mit einem Meeressäuger sei ein Akt der Demokratiegefährdung.

Ein Land verliert seinen gesunden Menschenverstand

„Timmy" wird vermutlich in die Geschichte eingehen – nicht wegen seiner Rettung, sondern als Sinnbild für eine politische Kultur, in der jede Empfindung, jeder Bürger, jede unbequeme Meinung sofort in Schubladen gesteckt wird. Was bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack: Der Wal ist möglicherweise gestorben. Die ideologische Verirrung mancher steuergeldfinanzierter Organisationen lebt dagegen prächtig weiter. Und der gesunde Menschenverstand, der einst in Deutschland als selbstverständliche Tugend galt, scheint längst auf einer politischen Sandbank gestrandet zu sein – ohne Aussicht auf Rettung.

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