Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
23.09.2026
05:30 Uhr
KI-generiert

Viertes Minusjahr in Folge: Deutschlands Maschinenbau rutscht weiter ab!

Viertes Minusjahr in Folge: Deutschlands Maschinenbau rutscht weiter ab!
Symbolbild: KI-generiert

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kommt nicht aus der Krise. Der Branchenverband VDMA hat am 17. September 2026 seine Produktionsprognose für das laufende Jahr gesenkt. Statt der zuletzt erwarteten Stagnation rechnet er jetzt mit einem realen Minus von zwei Prozent. Damit steuert eine der wichtigsten Industrien des Landes auf das vierte Jahr mit sinkender Produktion in Folge zu.

Eine Prognose nach der anderen fällt

Es ist bereits die zweite Korrektur in diesem Jahr. Im Juni hatte der Verband seine Erwartung von plus einem Prozent auf eine schwarze Null zurückgenommen. Jetzt ist selbst diese Hoffnung vom Tisch.

Die Zahlen sind ernüchternd. Von Januar bis Juli lag die Produktion real 4,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig standen in vielen Werkshallen Maschinen still, die technischen Kapazitäten blieben laut VDMA deutlich unterausgelastet. Für ein Land, das seinen Wohlstand jahrzehntelang auf Ingenieurskunst „Made in Germany“ gebaut hat, ist das ein Alarmsignal.

Das Ausland bestellt, Deutschland zögert

Es gibt aber auch einen Lichtblick. Preisbereinigt stiegen die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten um fünf Prozent. Aus Ländern außerhalb der Eurozone kamen sogar 14 Prozent mehr Bestellungen. Die Welt will deutsche Maschinen also nach wie vor.

Anders sieht es auf dem Heimatmarkt aus. Die Nachfrage aus Deutschland hinkt dem Ausland deutlich hinterher. Das ist bezeichnend: Wer im eigenen Land nicht mehr investiert, misstraut offenbar dem Standort. Hohe Energiepreise, Bürokratie und eine erdrückende Abgabenlast gelten seit Jahren als Bremsklötze, und die Bundesregierung unter Friedrich Merz hat die versprochene Wende bisher nicht geliefert.

Monatszahlen senden ein gemischtes Signal

Auch die aktuellen Daten sind widersprüchlich. Im Juli legten die Aufträge im gesamten Verarbeitenden Gewerbe zwar um 2,5 Prozent zum Vormonat zu. Ohne Großaufträge ergab sich jedoch ein Rückgang um 1,4 Prozent. Beim Maschinenbau brachen die Bestellungen im Monatsvergleich sogar um 8,4 Prozent ein.

Der Auftragsbestand der Industrie erreichte im Juli mit einem Plus von 1,5 Prozent zwar einen neuen Rekord. Dieser geht allerdings überwiegend auf den sonstigen Fahrzeugbau zurück. Im Maschinenbau wuchs das Auftragspolster nur um 0,8 Prozent.

Hoffnung auf 2027, aber mit großen Fragezeichen

Für das kommende Jahr zeigt sich der Verband zuversichtlicher. Er erwartet ein reales Produktionsplus von drei Prozent. Stützen sollen das eine robuste Weltwirtschaft, steigende Ausrüstungsinvestitionen und staatliche Impulse. VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt formuliert allerdings eine klare Bedingung:

„Das erwartete Produktionsplus von 3 Prozent beendet voraussichtlich eine vierjährige Talfahrt. Ein nachhaltiger Aufschwung wird daraus aber nur, wenn bessere Investitionsbedingungen privates Kapital mobilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland wieder gestärkt wird.“

Die Risiken sind beträchtlich. Der Verband nennt unter anderem:

  • die hohe geopolitische Unsicherheit
  • die US-Zollpolitik unter Donald Trump
  • das schwache Geschäft mit China
  • das erhöhte Zinsniveau
  • die anhaltend schwache Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland

Es geht um 1,2 Millionen Arbeitsplätze

Nach VDMA-Angaben arbeiten mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Branche. Der Maschinenbau ist damit einer der größten industriellen Arbeitgeber Deutschlands und trägt vor allem den Mittelstand. Ob sich die Erholung tatsächlich einstellt, hängt davon ab, ob aus besseren Auftragsbüchern auch mehr Produktion und ausgelastete Werke werden.

Aus Sicht unserer Redaktion reicht es nicht, mit Sondervermögen auf Pump kurzfristige Impulse zu setzen. Die Industrie braucht bezahlbare Energie, weniger Regulierung und verlässliche Rahmenbedingungen. Bis diese kommen, tun Bürger gut daran, ihr Vermögen breit aufzustellen. Physisches Gold und Silber haben sich in unsicheren Zeiten als stabilisierende Beimischung bewährt.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger sollte selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen allein verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen