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Kettner Edelmetalle
22.05.2026
14:24 Uhr

Vertrauensverlust historischen Ausmaßes: Merz scheitert am eigenen Versprechen

Vertrauensverlust historischen Ausmaßes: Merz scheitert am eigenen Versprechen

Es ist ein verheerendes Zeugnis, das die Deutschen ihrer Regierung ausstellen. Das jüngste ZDF-Politbarometer liest sich wie ein politischer Nachruf auf den vielbeschworenen "Politikwechsel", den Friedrich Merz im Wahlkampf so vollmundig versprochen hatte. 71 Prozent der Bürger attestieren der schwarz-roten Koalition eine miserable Arbeit – ein Wert, der jeden anderen Kanzler längst zum Rücktritt bewogen hätte. Doch im Berliner Regierungsviertel scheint man die Augen fest verschlossen zu halten.

Reformwille ja – aber bitte ohne diese Regierung

Besonders bemerkenswert ist der Befund, der sich wie ein roter Faden durch die Erhebung zieht: Die Deutschen sind keineswegs reformmüde. Im Gegenteil. Sage und schreibe 89 Prozent halten grundlegende Reformen für unverzichtbar – selbst dann, wenn diese mit finanziellen Einschnitten verbunden wären. Eine bemerkenswerte Bereitschaft eines Volkes, das von seinen Politikern jahrzehntelang im Glauben gelassen wurde, der Wohlstand sei eine Naturkonstante.

Doch nur jeder vierte Bürger glaubt überhaupt noch daran, dass diese Koalition bis zum Sommer Reformen bei Steuern, Arbeitsmarkt und Rente vorlegen wird. 75 Prozent rechnen mit gar nichts mehr. Das ist der wahre Skandal: Die Bürger sind weiter als ihre Regierung. Sie wären zu Opfern bereit – nur traut man der politischen Klasse längst nicht mehr zu, diese Opfer sinnvoll einzusetzen.

Die AfD bleibt vorne – trotz aller Verteufelung

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die Union auf nur noch 24 Prozent – der schlechteste Wert seit vier Jahren. Die AfD liegt mit 26 Prozent weiterhin an der Spitze, obwohl von politischer Konkurrenz und einem Großteil der Medien seit Monaten alles versucht wird, sie zu marginalisieren. Die SPD verharrt bei desolaten zwölf Prozent. Schwarz-Rot hätte rechnerisch keine Mehrheit mehr. Ein politisches Desaster für eine Regierung, die gerade einmal seit einem Jahr im Amt ist.

Interessant ist auch die Schieflage in der Berichterstattung über die AfD: 72 Prozent sollen sie als "Gefahr für die Demokratie" sehen – doch wer dauerhaft mit dieser Etikettierung beschallt wird, übernimmt sie irgendwann reflexartig. Dass die Partei dennoch konstant an der Spitze steht, zeigt: Die Bürger durchschauen das Spiel.

Pistorius fällt, Merz fällt tiefer

Auch das Beliebtheitsranking liest sich wie eine politische Bestandsaufnahme im freien Fall. Selbst Verteidigungsminister Boris Pistorius, lange der Liebling der Demoskopen, rutscht auf seinen Tiefstwert. Kanzler Merz kommt nur noch auf minus 1,7 – die schlechteste Bewertung seiner bisherigen Amtszeit. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche teilt sein Schicksal mit demselben Wert. Wer hätte gedacht, dass die Union einmal nostalgisch auf die Beliebtheitswerte der späten Merkel-Jahre zurückblicken würde?

Schulden statt Substanz

Es ist kein Wunder, dass der Frust derart explodiert. Friedrich Merz war angetreten mit dem Versprechen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen wurde ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchgepeitscht, die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz zementiert – Verpflichtungen, die nachfolgende Generationen über Steuern, Abgaben und Inflation abstottern müssen. Das ist kein Politikwechsel, das ist die Fortsetzung der Ampel mit anderen Etiketten.

Während die Regierung Milliarden in fragwürdige Großprojekte und nun auch noch in weitere Ukraine-Hilfen in Höhe von mindestens 90 Milliarden Euro lenken will, kämpft der deutsche Mittelstand mit explodierenden Energiekosten, einer überbordenden Bürokratie und einer Steuerlast, die jeden Investitionsanreiz erstickt. Der Bürger spürt: Es geht nicht voran, es geht abwärts.

Was bleibt dem klugen Bürger?

Wenn das Vertrauen in die politische Führung derart erodiert, wenn die Staatsverschuldung in astronomische Höhen getrieben wird und die Inflation als unausweichliche Folge bereits am Horizont sichtbar ist, dann stellt sich für jeden vorsorgenden Bürger die Frage: Wie schütze ich mein hart erarbeitetes Vermögen? Die Antwort kennen Generationen vor uns bereits. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in jeder Währungs- und Vertrauenskrise der Geschichte ihren Wert bewahrt – im Gegensatz zu politischen Versprechen, die in Berlin offenbar so schnell verfallen wie das Bedrucken des Papiers gedauert hat.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und Anlageentscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Eine Haftung für etwaige Vermögensschäden wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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