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Kettner Edelmetalle
27.02.2026
07:53 Uhr

Verrat an der eigenen Nation: Ex-US-Kampfpilot soll Chinas Militär aufgerüstet haben

Was klingt wie der Plot eines mittelmäßigen Spionagethrillers, ist bittere Realität: Ein ehemaliger Pilot der US-Luftwaffe wurde in Indiana festgenommen, weil er mutmaßlich chinesische Kampfpiloten ohne jede Genehmigung trainiert haben soll. Der Fall wirft ein grelles Schlaglicht auf Pekings systematische Strategie, westliches Militärwissen abzuschöpfen – und auf die erschreckende Bereitschaft mancher Veteranen, für das richtige Honorar die Seiten zu wechseln.

24 Jahre im Dienst der USA – dann im Sold Pekings?

Gerald Eddie Brown Jr., 65 Jahre alt, blickt auf eine beeindruckende militärische Karriere zurück. Über 24 Jahre diente er in der US-Luftwaffe, leitete Kampfmissionen, befehligte Einheiten, die für die Bereitstellung von Atomwaffen zuständig waren, und bildete Piloten an Simulatoren für Kampfflugzeuge wie die F-15, F-16 und A-10 aus. Zuletzt arbeitete er als Ausbilder für Verteidigungsunternehmen, die US-Piloten im Umgang mit der hochmodernen F-35 schulten. Ein Mann also, der über Jahrzehnte hinweg Zugang zu den sensibelsten Bereichen der amerikanischen Verteidigung hatte.

Und genau dieses Wissen soll er seit mindestens August 2023 an Piloten der chinesischen Volksbefreiungsarmee weitergegeben haben. Das US-Justizministerium wirft ihm vor, vorsätzlich mit ausländischen Staatsangehörigen zusammengearbeitet zu haben, um Piloten der People's Liberation Army Air Force (PLAAF) an Kampfflugzeugen auszubilden. Im Dezember 2023 sei Brown nach China gereist und dort bis Anfang Februar 2026 geblieben – mehr als zwei Jahre im Reich der Mitte, um den geopolitischen Hauptrivalen der Vereinigten Staaten militärisch zu stärken.

Pekings perfide Rekrutierungsstrategie

Der Fall Brown ist kein Einzelfall. Er ist vielmehr Symptom einer systematischen chinesischen Strategie, die das FBI seit Jahren mit wachsender Sorge beobachtet. Roman Rozhavsky, stellvertretender Direktor der FBI-Abteilung für Spionageabwehr, formulierte es unmissverständlich: Die chinesische Regierung nutze weiterhin das Fachwissen aktueller und ehemaliger Mitglieder der US-Streitkräfte, um Chinas militärische Fähigkeiten zu modernisieren. Die Festnahme solle als Warnung dienen.

Doch wie ernst nimmt der Westen diese Warnung tatsächlich? Die Liste ähnlicher Fälle wächst beständig. Erst kürzlich verurteilte ein deutsches Gericht einen US-Bürger zu zwei Jahren und acht Monaten Haft, weil er sensible amerikanische Militärinformationen an chinesische Geheimdienste hatte weitergeben wollen. Der Mann arbeitete als ziviler Mitarbeiter auf einer US-Militärbasis in Deutschland – ausgerechnet auf deutschem Boden also wurde Spionage für Peking betrieben. Ein weiterer Fall betrifft den US-Marine Wei Jinchao, der über soziale Medien von einem chinesischen Geheimdienstoffizier rekrutiert wurde und Informationen über US-Kriegsschiffe verkauft haben soll.

Die Naivität des Westens als Sicherheitsrisiko

Man muss sich die Dimension dieses Problems vor Augen führen. Während westliche Demokratien über Gendersprache, Klimakleber und die korrekte Anrede debattieren, baut China mit eiserner Konsequenz seine militärischen Kapazitäten aus – und bedient sich dabei schamlos am Know-how seiner strategischen Rivalen. Die jährliche Bedrohungsanalyse der US-Geheimdienste vom März 2025 bezeichnete China als die „umfassendste und robusteste militärische Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA". Ein zentrales Ziel der chinesischen Militärmodernisierung sei der Aufbau von Kapazitäten zur Abwehr ausländischer Interventionen im gesamten Pazifikraum.

Die Nationale Verteidigungsstrategie 2026 des US-Kriegsministeriums unterstreicht, dass die Indo-Pazifik-Region bald mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft ausmachen werde. Sicherheit und Wohlstand der amerikanischen Bürger seien direkt mit der Fähigkeit der USA verbunden, in dieser Region aus einer Position der Stärke heraus zu agieren. Wenn aber ehemalige Elitepiloten ihr Wissen meistbietend an den Gegner verkaufen, wird diese Position der Stärke von innen heraus ausgehöhlt.

Was bedeutet das für Europa und Deutschland?

Auch für Deutschland und Europa sollte dieser Fall ein Weckruf sein. Peking unterhält nach Erkenntnissen verschiedener Sicherheitsbehörden hunderte Organisationen in Deutschland, die der Einflussnahme dienen. Die Bundesrepublik ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sicherheitspolitisch in einer gefährlichen Abhängigkeit von China gefangen. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz zwar rhetorisch eine härtere Gangart gegenüber Peking ankündigt, bleibt die Frage, ob den Worten auch Taten folgen werden.

Die Tatsache, dass ein hochdekorierter Veteran mit Zugang zu nuklearen Waffensystemen und modernsten Kampfflugzeugen offenbar über Jahre hinweg unbehelligt für China arbeiten konnte, offenbart gravierende Sicherheitslücken. Wie viele weitere Browns gibt es, die noch nicht aufgeflogen sind? Wie viele westliche Militärgeheimnisse sind bereits in Pekings Händen? Diese Fragen sollten nicht nur Washington, sondern auch Berlin und Brüssel umtreiben.

Der Fall Gerald Eddie Brown Jr. ist mehr als eine Kriminalgeschichte. Er ist ein Sinnbild für die strategische Verwundbarkeit des Westens – und für die Entschlossenheit eines autoritären Regimes, das keine Skrupel kennt, wenn es um die eigene Machtprojektion geht. Die freie Welt täte gut daran, endlich aufzuwachen.

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