
USA drohen mit Austritt aus Internationaler Energieagentur – Kampf gegen grüne Ideologie
Die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump verschärfen ihren Konfrontationskurs gegenüber der Internationalen Energieagentur (IEA) drastisch. US-Energieminister Chris Wright hat unmissverständlich klargemacht: Entweder die Organisation kehrt zu ihren Wurzeln zurück – oder Washington zieht den Stecker. Eine Ansage, die es in sich hat.
Vom Datenlieferanten zum Klimaaktivisten?
Die IEA wurde einst in den 1970er Jahren als Reaktion auf das arabische Ölembargo gegründet – mit dem klaren Auftrag, die Energiesicherheit der westlichen Welt zu gewährleisten und verlässliche Daten über globale Energiemärkte zu liefern. Doch nach Ansicht der Trump-Administration hat sich die Agentur in den vergangenen Jahren zu einem Sprachrohr der grünen Energiewende gewandelt, das ideologisch gefärbte Prognosen statt nüchterner Analysen liefere.
„Wenn sie zu dem zurückkehrt, was sie einmal war – eine hervorragende internationale Datenerfassungsagentur, die sich auf kritische Mineralien und große Energiefragen konzentrierte – dann sind wir voll dabei", erklärte Wright im Vorfeld eines IEA-Ministertreffens. Doch dann folgte die unmissverständliche Drohung: Sollte die Organisation weiterhin derart von „Klimathemen durchdrungen" sein, werde man austreten.
Erste Zugeständnisse der IEA bereits sichtbar
Dass der Druck aus Washington nicht ohne Wirkung bleibt, zeigte sich bereits im vergangenen November. Die IEA revidierte ihre viel beachtete Prognose, wonach die globale Ölnachfrage innerhalb weniger Jahre ihren Höhepunkt erreichen würde. Es war die erste bedeutende Kurskorrektur, seit die Agentur Anfang dieses Jahrzehnts begonnen hatte, das Narrativ von Netto-Null-Emissionen und grüner Energie massiv zu propagieren. Ein bemerkenswerter Rückzieher – und möglicherweise erst der Anfang.
Kongress macht Ernst
Die Spannungen beschränken sich keineswegs auf verbale Scharmützel. Ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hat bereits im vergangenen Sommer einen Gesetzentwurf gebilligt, der die amerikanische Finanzierung der IEA vollständig streichen würde. Republikanische Abgeordnete argumentieren, die Agentur habe sich von ihrer eigentlichen Mission – der Sicherung der Energieversorgung – meilenweit entfernt und betreibe stattdessen grüne Lobbyarbeit.
„Wir werden eines von zwei Dingen tun: Entweder reformieren wir die Arbeitsweise der IEA, oder wir treten aus", stellte Wright bereits im Juli 2025 klar. Seine Präferenz liege bei einer Reform – doch die Geduld Washingtons scheint endlich.
Ein Signal auch für Europa?
Was in den Vereinigten Staaten geschieht, sollte auch diesseits des Atlantiks aufhorchen lassen. Während die USA unter Trump konsequent auf eine pragmatische Energiepolitik setzen, die fossile Brennstoffe nicht verteufelt, sondern als unverzichtbaren Bestandteil der Energiesicherheit begreift, verharrt Europa – und insbesondere Deutschland – in einer ideologisch aufgeladenen Transformationsagenda. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert, was Generationen von Steuerzahlern mit enormen Kosten belasten dürfte.
Die amerikanische Haltung gegenüber der IEA offenbart einen fundamentalen Paradigmenwechsel: Energiepolitik soll wieder auf Fakten und Versorgungssicherheit basieren, nicht auf ideologischen Wunschvorstellungen. Ob die IEA diesem Druck standhält oder sich reformiert, wird maßgeblich davon abhängen, wie viele Mitgliedsstaaten bereit sind, den größten Beitragszahler der Organisation ziehen zu lassen. Eines steht fest: Ein Austritt der USA wäre für die Relevanz und Glaubwürdigkeit der IEA ein verheerender Schlag – und ein unmissverständliches Signal an all jene internationalen Organisationen, die glauben, unter dem Deckmantel der Klimapolitik ihre eigene Agenda vorantreiben zu können.
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