
US-Senat blockiert erneut Beschränkung von Trumps Kriegsvollmachten gegen den Iran
Während im Nahen Osten die Bomben fallen und der Ölpreis durch die Decke schießt, liefert sich der amerikanische Senat ein politisches Schauspiel, das seinesgleichen sucht. Mit 47 zu 53 Stimmen scheiterte am Dienstag erneut der Versuch, Präsident Donald Trumps militärische Handlungsfähigkeit gegenüber dem Iran einzuschränken. Die Demokraten bissen sich die Zähne aus – und das ist womöglich auch gut so.
Verfassungsdebatte als politisches Feigenblatt
Der demokratische Senator Cory Booker aus New Jersey hatte die Resolution eingebracht, die sich auf die sogenannte War Powers Resolution von 1973 beruft. Dieses Gesetz verlangt grundsätzlich die ausdrückliche Zustimmung des Kongresses für militärische Einsätze amerikanischer Streitkräfte. Booker inszenierte sich dabei auf dem Senatsparkett als Verfassungsschützer und erklärte pathetisch, es gebe nichts Klareres in der Verfassung als die Tatsache, dass ein Präsident nicht unilateral eine Nation in einen Konflikt führen dürfe.
Schöne Worte. Doch die Realität sieht anders aus. Die Abstimmung verlief weitgehend entlang der Parteilinien. Einzig der libertäre Republikaner Rand Paul aus Kentucky schlug sich auf die Seite der Demokraten, während der Demokrat John Fetterman aus Pennsylvania – nicht zum ersten Mal – mit den Republikanern stimmte. Ein bemerkenswertes Bild, das zeigt, wie brüchig die vermeintliche Parteidisziplin in Washington geworden ist.
Der Nahe Osten brennt – und die Welt zahlt den Preis
Die militärische Kampagne der USA gegen den Iran ging unterdessen bereits in ihre dritte Woche. Was als gezielte Eskalation begann, hat sich zu einem regionalen Flächenbrand entwickelt, dessen Auswirkungen weit über den Persischen Golf hinausreichen. Der Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen und feuerte Raketen sowie Drohnen auf Israel und mehrere Golfstaaten ab. Die israelischen Streitkräfte sowie die Verteidigungssysteme der Vereinigten Arabischen Emirate, Katars und Saudi-Arabiens mussten die Angriffe abwehren.
Besonders brisant: Israel führte eigene Angriffe in Teheran durch und tötete dabei Ali Larijani, einen hochrangigen iranischen Sicherheitsbeamten, sowie General Gholam Reza Soleimani, den Kommandeur der Basij-Einheiten der Revolutionsgarden. Ein Doppelschlag, der das iranische Regime zwar nicht zu Fall brachte, aber erheblich geschwächt haben dürfte.
Ölpreis explodiert – Brent-Rohöl über 100 Dollar
Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind verheerend – zumindest für Verbraucher und energieabhängige Volkswirtschaften wie Deutschland. Der Preis für Brent-Rohöl ist auf über 100 Dollar pro Barrel geschossen, nachdem die Ölexporte aus dem Nahen Osten praktisch zum Erliegen gekommen sind. Angriffe auf iranische Gasfelder haben die Lage zusätzlich verschärft. Zwei kanadische Frachtschiffe sitzen im Persischen Golf fest, unfähig, die Wasserstraße zu passieren.
Für Deutschland, das ohnehin unter den Folgen einer verfehlten Energiepolitik der vergangenen Jahre leidet, könnte diese Entwicklung zum nächsten wirtschaftlichen Albtraum werden. Wer Kernkraftwerke abschaltet und sich von fossilen Energieimporten abhängig macht, der steht bei geopolitischen Krisen eben besonders nackt da. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wird sich fragen lassen müssen, wie sie die deutsche Wirtschaft gegen solche externen Schocks absichern will – zumal das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Inflation ohnehin weiter anheizen dürfte.
Gabbard: Iran braucht Jahre zum Wiederaufbau
Die Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, zeichnete ein differenziertes Bild der Lage. Das iranische Regime sei zwar noch an der Macht, aber deutlich geschwächt. Sollte es den Konflikt überstehen, würde der Wiederaufbau seiner Drohnen-, Raketen- und sonstigen militärischen Kapazitäten Jahre in Anspruch nehmen. Eine Einschätzung, die sowohl Hoffnung als auch Sorge weckt – denn ein verwundetes, aber nicht besiegtes Regime ist bekanntlich besonders unberechenbar.
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Wenn Ölpreise explodieren, Währungen unter Druck geraten und geopolitische Unsicherheiten die Märkte erschüttern, bewährt sich das gelbe Metall als das, was es seit Jahrtausenden ist: ein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten. Wer sein Vermögen langfristig schützen will, kommt an einer soliden Beimischung physischer Edelmetalle im Portfolio kaum vorbei.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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