Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
24.06.2026
16:09 Uhr

UN-Kommission erhebt schwerste Vorwürfe gegen Israel – ein Bericht, der die Welt spaltet

UN-Kommission erhebt schwerste Vorwürfe gegen Israel – ein Bericht, der die Welt spaltet

Es sind Worte, die kaum schwerer wiegen könnten: Eine unabhängige Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats wirft Israel vor, im Gaza-Krieg gezielt palästinensische Kinder ins Visier genommen zu haben. In ihrem jüngst veröffentlichten Bericht kommen die Ermittler zu dem Schluss, es gebe hinreichende Gründe für die Annahme, dass israelische Behörden und Sicherheitskräfte eine Strategie verfolgt hätten, die Zukunft der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen durch Angriffe auf deren Kinder zu zerstören. Handlungen, so heißt es, mit völkermörderischem Charakter.

Tausende Dokumente, forensische Analysen – und ein erschütterndes Zahlenwerk

Die Kommission stützt sich nach eigenen Angaben auf Tausende überprüfte Dokumente, auf medizinische Unterlagen, Bild- und Videomaterial, Zeugenaussagen sowie forensische Untersuchungen. Die Zahlen, die der Bericht aufführt, lassen den Atem stocken: Seit Beginn des Krieges seien mindestens 20.179 Kinder getötet und weitere 44.143 verletzt worden. Kinder hätten damit rund 30 Prozent aller Todesopfer ausgemacht. Über 5.000 der getöteten Kinder seien jünger als fünf Jahre gewesen, darunter mehr als 1.000 Säuglinge und etwa 420 Neugeborene. Weitere 5.160 Minderjährige gelten den Schätzungen zufolge als unter Trümmern verschüttet.

Besonders schwer wiegt der Vorwurf gezielter Tötungen. Die Ermittler dokumentieren zahlreiche Fälle, in denen Kinder nach ihrer Einschätzung durch Scharfschützen oder bewaffnete Drohnen aus kurzer Distanz erschossen worden seien. Mehrere der untersuchten Opfer seien an Kopf, Hals oder Oberkörper getroffen worden. Siebzehn Ärzte aus verschiedenen Krankenhäusern hätten übereinstimmend von Kindern mit einzelnen, präzise gesetzten Schussverletzungen berichtet.

Unicef bezeichnete Gaza laut Bericht als «den gefährlichsten Ort der Welt für ein Kind».

Eine zerstörte Generation?

Der Bericht beschreibt darüber hinaus die Folgen der Kriegsführung für die jüngste Bevölkerungsgruppe. Angriffe auf Wohngebiete, Schulen, Krankenhäuser und Flüchtlingslager hätten zu einer beispiellosen Zahl an Todesopfern geführt. Tausende Minderjährige sollen Gliedmaßen verloren oder dauerhafte Behinderungen erlitten haben. Durch Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen, durch Hilfsblockaden, Vertreibungen und Schulschließungen, so der schwere Vorwurf der Kommission, würden die Lebensgrundlagen einer ganzen Generation zerstört.

Israel weist die Vorwürfe scharf zurück

Die israelische Regierung reagierte mit aller Härte. Das Außenministerium bezeichnete den Bericht als «verleumderische Farce» und warf der Kommission vor, die israelischen Opfer des Hamas-Überfalls vom 7. Oktober 2023 bewusst auszublenden. Bei diesem barbarischen Angriff seien nach israelischen Angaben rund 1.200 Menschen ermordet und 251 Geiseln verschleppt worden. Man handle, so betont die Regierung, im Einklang mit dem Völkerrecht und treffe Vorkehrungen zum Schutz der Zivilbevölkerung.

Es ist ein Konflikt, in dem die Wahrheit oftmals zwischen den Fronten zermalmt wird. Wer den Bericht liest, sollte ihn ebenso kritisch hinterfragen wie die Gegendarstellungen. Denn eines ist gewiss: Die Hamas, eine Terrororganisation, die Kinder als Schutzschilde missbraucht und Raketenstellungen in Wohngebieten, Schulen und Krankenhäusern errichtet, trägt eine erhebliche Mitverantwortung für das Leid in Gaza. Diese Dimension darf in keiner ehrlichen Betrachtung fehlen.

Druck auf Israel wächst – die Welt schaut hin

Bereits im vergangenen September war dieselbe Kommission zu dem Schluss gekommen, es gebe Anhaltspunkte für einen Genozid im Gazastreifen. Israel weist diesen Vorwurf weiterhin kategorisch zurück. Fest steht: Der internationale Druck auf den jüdischen Staat nimmt zu – und mit ihm die Spaltung der Weltöffentlichkeit. Während die einen von einem unwiderlegbaren Beweis sprechen, sehen andere ein altbekanntes Muster eines UN-Gremiums, dessen Neutralität gegenüber Israel seit Jahren in Frage steht.

Was bleibt: Unsicherheit, Misstrauen – und die Suche nach sicheren Werten

Die geopolitische Lage im Nahen Osten ist und bleibt ein Pulverfass. Erst im Juni dieses Jahres eskalierte der Konflikt zwischen Israel und dem Iran dramatisch. Solche Krisen erschüttern nicht nur Menschenleben, sondern auch die Finanzmärkte. In Zeiten, in denen Wahrheit und Propaganda kaum noch voneinander zu trennen sind und in denen Kriege die Weltwirtschaft ins Wanken bringen, suchen kluge Anleger nach Stabilität. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie als Krisenwährung Bestand haben – unabhängig von politischen Lagern, von Regierungen und von Schlagzeilen. Sie sind eine bewährte Ergänzung zur Vermögenssicherung und zur Beimischung in ein gesundes, breit gestreutes Portfolio.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Jeder Leser ist aufgefordert, eigenständig zu recherchieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für sämtliche Anlageentscheidungen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen