Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
28.05.2026
05:57 Uhr

Trump zeigt sich unbeeindruckt: Der Iran-Konflikt zieht sich – und Washington kalkuliert weiter

Trump zeigt sich unbeeindruckt: Der Iran-Konflikt zieht sich – und Washington kalkuliert weiter

Während sich der Konflikt mit dem Iran inzwischen dem vierten Monat nähert, demonstriert US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus jene Härte, die seine Anhänger lieben und seine Gegner fürchten. Bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch ließ er keinen Zweifel daran, dass die politischen Drohkulissen rund um die anstehenden Zwischenwahlen ihn nicht zu Kompromissen mit Teheran zwingen werden. Die iranische Führung, so Trump, habe schlicht falsch kalkuliert, wenn sie geglaubt habe, ihn aussitzen zu können.

Ein Krieg, der länger dauert als angekündigt

Ursprünglich hatte Trump die militärische Auseinandersetzung mit dem Iran auf vier bis sechs Wochen taxiert. Inzwischen sind daraus Monate geworden – mit wechselnden Prognosen des Präsidenten, der mal von Tagen, mal von einem deutlich längeren Zeithorizont sprach. Diese Unschärfe könnte sich für die Republikaner zum Problem auswachsen, denn die wirtschaftlichen Begleiterscheinungen sind in den USA längst spürbar. Die Benzinpreise klettern, die Verunsicherung wächst – und mancher Republikaner sieht die Mehrheit im Repräsentantenhaus bereits dahinschwinden.

Trump selbst gibt sich davon unbeeindruckt. "Die Zwischenwahlen interessieren mich nicht", soll er sinngemäß betont haben. Eine Aussage, die in Washington für Stirnrunzeln sorgte – nicht zuletzt bei jenen Parteikollegen, die im November um ihre eigenen Mandate bangen.

Paxton, Cornyn und ein Vorgeschmack auf den November

Zusätzliche Nervosität löste Trumps Rückendeckung für den umstrittenen texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton aus, der den langjährigen republikanischen Senator John Cornyn in der parteiinternen Vorwahl deutlich bezwang. Paxton, gegen den ein Betrugsverfahren läuft und dessen Ehefrau die Scheidung eingereicht hat, gilt als hochgradig polarisierend. Demokraten wittern nun ihre Chance, den Senatssitz im traditionell roten Texas zu erobern. Trump selbst bezeichnete Paxtons Triumph als "Vorspiel auf die Zwischenwahlen" – eine Formulierung, die in beide Richtungen gedeutet werden kann.

Bauprojekte statt Wirtschaftspolitik?

Auffallend war zudem, wie ausgiebig der Präsident bei der Kabinettssitzung über seine Bauprojekte in der Hauptstadt sprach: den neuen Ballsaal des Weißen Hauses, die Renovierung des Reflecting Pool, einen geplanten gigantischen Triumphbogen. Eine Reuters-Analyse seiner öffentlichen Äußerungen seit Januar zeigt, dass Trump diese Vorhaben zunehmend in den Mittelpunkt rückt. Manche Republikaner im Kongress halten das für eine Ablenkung von den drängenden ökonomischen Fragen, die viele Amerikaner derzeit umtreiben.

Was das fĂĽr deutsche Anleger bedeutet

Aus deutscher Perspektive ist die Gemengelage hochbrisant. Ein langwieriger Konflikt im Nahen Osten, steigende Energiepreise, geopolitische Unsicherheit und ein US-Präsident, der sich von Marktreaktionen demonstrativ unbeeindruckt zeigt – all das sind klassische Zutaten für jenen Cocktail, der Edelmetallmärkte seit Jahrhunderten beflügelt. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz weiterhin Schulden in historischem Ausmaß anhäuft und die Inflationsgefahr für deutsche Sparer real bleibt, schauen immer mehr Bürger auf bewährte Sachwerte. Gold und Silber haben in geopolitisch turbulenten Phasen stets ihre Rolle als Versicherung gegen monetäre und politische Verwerfungen unter Beweis gestellt – ein Umstand, den auch die aktuelle Lage erneut in Erinnerung ruft.

Ein Präsident, der die Spielregeln neu definiert

Trumps Botschaft an Teheran wie an Washington ist unmissverständlich: Er werde sich nicht von Wahlterminen treiben lassen. Ob diese Strategie aufgeht oder ihn am Ende politisch das Repräsentantenhaus kostet, wird sich im November zeigen. Klar ist aber schon jetzt: Der amerikanische Präsident spielt nach eigenen Regeln – und die Weltmärkte tun gut daran, sich darauf einzustellen.

Wer in unsicheren Zeiten allein auf Versprechen von Politikern setzt, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Substanz schlägt Rhetorik – immer.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen dar. Wir betreiben keine Anlageberatung. Die genannten Inhalte sind keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Kapitalanlagen. Jeder Leser ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Bei Bedarf sollte ein qualifizierter Finanz-, Steuer- oder Rechtsberater konsultiert werden.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen