
Totaler Netzwerk-Blackout im Bundestag: Ausgerechnet während Selenskyj-Besuch bricht die digitale Infrastruktur zusammen
Was für ein Timing! Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montagnachmittag im Deutschen Bundestag empfangen wurde, kollabierte die gesamte digitale Infrastruktur des Parlaments. Seit 15:15 Uhr – nach anderen Berichten sogar bereits seit 14:30 Uhr – sind die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter vom Internet abgeschnitten. Das Intranet funktioniert nicht mehr, E-Mails kommen nicht an, selbst die Drucker verweigern ihren Dienst. Willkommen im digitalen Deutschland des Jahres 2025!
Parlamentarische Arbeit auf Steinzeitniveau
Die Bundestagsverwaltung tappt offenbar im Dunkeln. Eine Prognose, wann die Systeme wieder funktionieren werden, kann niemand abgeben. Die einzige Kommunikationsmöglichkeit, die den Volksvertretern noch bleibt, ist das gute alte Telefon. Man möchte fast lachen, wenn es nicht so bezeichnend wäre für den Zustand der deutschen Infrastruktur.
Besonders pikant: Nach dem Ausfall wurden die Zugänge zu den Bundestagsgebäuden durch die Polizei massiv eingeschränkt. Offenbar befürchtet man mehr als nur einen technischen Defekt. Die Nervosität in den Fluren des Reichstagsgebäudes dürfte spürbar sein, während Bundestagspräsidentin Julia Klöckner den hohen Gast aus Kiew empfing.
Der übliche Verdächtige: Russland
Natürlich richtet sich der Verdacht reflexartig gen Osten. Russische Hackergruppen stehen – wie bei praktisch jedem IT-Vorfall der letzten Jahre – ganz oben auf der Liste der mutmaßlichen Verursacher. Die zeitliche Koinzidenz mit dem Selenskyj-Besuch nährt diese Vermutung zusätzlich. Es wäre, so die Spekulation, eine symbolträchtige Aktion gegen die europäischen Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt.
Doch Vorsicht ist geboten bei vorschnellen Schuldzuweisungen. Solche Störungen hat es im Bundestag schon mehrfach gegeben – auch vor über zehn Jahren, als die geopolitische Lage noch eine völlig andere war. Die marode digitale Infrastruktur Deutschlands bietet genügend Angriffsfläche für Spekulationen aller Art.
Ein Symptom tieferliegender Probleme
Was dieser Vorfall einmal mehr offenbart, ist die erschreckende Verwundbarkeit der deutschen Institutionen im digitalen Zeitalter. Während die Politik nicht müde wird, von Digitalisierung zu schwadronieren und Milliarden in fragwürdige Projekte zu pumpen, versagt die Basis-Infrastruktur im entscheidenden Moment. Dass ausgerechnet das Herz der deutschen Demokratie bei einem hochrangigen Staatsbesuch digital in die Knie geht, ist mehr als nur peinlich – es ist ein Armutszeugnis.
Die Frage, die sich aufdrängt: Wenn schon der Bundestag nicht vor solchen Ausfällen geschützt werden kann, wie sicher sind dann erst die kritischen Infrastrukturen des Landes? Die Energieversorgung, das Gesundheitswesen, die Finanzinstitute? Der Vorfall sollte als Weckruf verstanden werden – doch die Erfahrung lehrt, dass solche Warnschüsse in Berlin allzu oft ungehört verhallen.
Die parlamentarische Arbeit steht still, während die Verwaltung fieberhaft nach der Ursache sucht. Ein Bild, das symptomatisch für den Zustand dieses Landes ist.
Ob russische Hacker, ein technischer Defekt oder schlicht die Überforderung veralteter Systeme – der Schaden für das Ansehen Deutschlands ist bereits angerichtet. Und Selenskyj? Der dürfte sich seinen Teil gedacht haben über die digitale Kompetenz seiner europäischen Partner.
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