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Kettner Edelmetalle
11.02.2026
20:29 Uhr

Teheran zieht rote Linie: Irans Raketenprogramm bleibt unverhandelbar

Während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter eskalieren und die Welt den Atem anhält, hat der Iran eine unmissverständliche Botschaft an Washington gesandt: Über das iranische Raketenprogramm wird nicht verhandelt. Punkt. Was auf den ersten Blick wie diplomatische Sturheit wirken mag, offenbart bei genauerem Hinsehen die tektonischen Verschiebungen in der Weltpolitik – und die zunehmende Ohnmacht westlicher Verhandlungsstrategien.

Berater des Obersten Führers setzt klares Signal

Ali Shamkhani, Berater des iranischen Obersten Führers, erklärte am Mittwoch bei einem Marsch zum 47. Jahrestag der Islamischen Revolution in unmissverständlicher Deutlichkeit, dass die Raketenkapazitäten der Islamischen Republik eine rote Linie darstellten und keinesfalls Gegenstand von Verhandlungen seien. Diese Worte fielen zu einem Zeitpunkt, an dem Teheran und Washington nach indirekten Gesprächen in Oman eine neue Gesprächsrunde anvisieren, um einen offenen Konflikt abzuwenden.

Die USA haben in der Region ihre Marinepräsenz massiv aufgestockt – ein kaum verhülltes Drohszenario gegenüber dem Iran. Doch Teheran zeigt sich davon unbeeindruckt. Oder zumindest gibt man sich so. Die Mullahs wissen genau: Wer in der Sprache der Stärke verhandelt, darf keine Schwäche zeigen.

Washingtons alter Traum – Teherans ewiges Nein

Die Vereinigten Staaten drängen seit Jahren darauf, Verhandlungen über das iranische Atomprogramm auf das Raketenprogramm auszuweiten. Eine durchaus nachvollziehbare Forderung, bedenkt man die destabilisierende Wirkung iranischer Raketen in der gesamten Region. Doch der Iran spielt dieses Spiel nicht mit. Teheran habe sich zwar bereit erklärt, über Einschränkungen seines Nuklearprogramms zu sprechen – allerdings nur im Gegenzug für eine Aufhebung der Sanktionen. Eine Verknüpfung mit dem Raketenprogramm oder anderen Fragen werde kategorisch ausgeschlossen.

Irans Außenminister Abbas Araqchi bekräftigte erst am Sonntag, dass das Raketenprogramm niemals Teil der Verhandlungsagenda gewesen sei. Man fragt sich unweigerlich: Welchen Hebel hat der Westen eigentlich noch in der Hand?

Netanyahu drängt Trump zum Handeln

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu nutzte derweil ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington, um darauf zu drängen, dass jedes mögliche Abkommen zwischen den USA und dem Iran auch Beschränkungen für Teherans Raketenprogramm beinhalten müsse. Eine Forderung, die angesichts der israelischen Sicherheitslage mehr als verständlich erscheint – insbesondere nach den dramatischen Eskalationen im Nahost-Konflikt der vergangenen Monate.

Doch hier offenbart sich das fundamentale Dilemma westlicher Nahostpolitik: Man verhandelt mit einem Regime, das seine wichtigsten Trümpfe schlicht vom Tisch nimmt, bevor die Karten überhaupt ausgeteilt werden. Der Iran weiß, dass sein Raketenprogramm die eigentliche Lebensversicherung des Regimes darstellt – weit mehr als das Atomprogramm, das ohnehin unter internationaler Beobachtung steht.

Was bedeutet das für Europa und Deutschland?

Für Deutschland und Europa sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Die naive Vorstellung, man könne mit diplomatischem Wohlwollen und endlosen Gesprächsrunden die Sicherheitsarchitektur des Nahen Ostens stabilisieren, hat sich als Illusion erwiesen. Während der Iran aufrüstet und seine Verhandlungsposition zementiert, diskutiert man hierzulande lieber über Gendersternchen und Klimakleber.

Die Realität ist ernüchternd: Ein nuklear ambitionierter Iran mit einem unkontrollierten Raketenprogramm stellt nicht nur für Israel, sondern für die gesamte westliche Welt eine existenzielle Bedrohung dar. Dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier bislang kaum Akzente setzt, ist mehr als bedauerlich. Deutschland braucht eine Außenpolitik, die auf Stärke und klaren Prinzipien basiert – nicht auf dem Wunschdenken einer multipolaren Kuschelwelt.

In Zeiten solch geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Wenn Raketen rasseln und Diplomatie scheitert, bewährt sich das älteste Wertaufbewahrungsmittel der Menschheit als verlässlicher Anker im Portfolio.

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