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29.06.2026
10:34 Uhr

Sturm aufs Freibad: Wenn 60 Männer den deutschen Rechtsstaat verhöhnen

Sturm aufs Freibad: Wenn 60 Männer den deutschen Rechtsstaat verhöhnen

Es ist Sommer in Deutschland – und damit beginnt erneut das altbekannte Trauerspiel. Diesmal traf es das Freibad im Kehler Stadtteil Auenheim, nur einen Steinwurf von der französischen Grenze entfernt. Was sich dort am vergangenen Sonntag abspielte, liest sich wie das Drehbuch eines dystopischen Films, ist aber bittere bundesdeutsche Realität geworden.

50 bis 60 Mann über den Zaun – und niemand greift durch

Nach Angaben der Polizei sollen rund fünfzig bis sechzig Männer aus Frankreich versucht haben, ohne Eintritt in das Freibad zu gelangen. Statt an der Kasse zu zahlen, kletterten sie kurzerhand über den Außenzaun. Ein Schauspiel, das sinnbildlich für den Zustand unseres Landes steht: Regeln gelten offenbar nur noch für jene, die sie freiwillig befolgen.

Anschließend sei es mehrfach zu verbalen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal gekommen. Mülleimer wurden geleert, Baderegeln ignoriert. Der Sicherheitsdienst habe die Gruppe mehrfach des Geländes verwiesen – vergeblich. Erst als die Polizei anrückte, wurde das Bad geräumt. Und die Störer? Verschwanden, unerkannt, ins Nirgendwo. Keine Festnahmen, keine Konsequenzen, kein Rechtsstaat, der seinen Namen verdient.

Hausfriedensbruch im Dutzend – und der Staat schaut zu

Man fragt sich unwillkürlich: Wo bleibt das robuste Durchgreifen? Wenn fünfzig bis sechzig Männer gemeinschaftlich über einen Zaun klettern, sich Anweisungen widersetzen und Personal bedrohen, dann ist das kein dummer Jungenstreich, sondern handfester Hausfriedensbruch. Doch die Täter konnten einfach davonspazieren. Welches Signal sendet das an all jene, die Deutschland längst nicht mehr als Land mit funktionierender Ordnung wahrnehmen, sondern als Selbstbedienungsladen ohne Aufsicht?

Ein Staat, der seine eigenen Schwimmbäder nicht mehr vor anrückenden Mobs schützen kann, hat das Gewaltmonopol faktisch aufgegeben.

Kein Einzelfall – die Liste wird länger

Wer glaubt, hier handle es sich um einen bedauerlichen Ausrutscher, der irrt gewaltig. Bereits im Vorjahr hatte es im selben Auenheimer Freibad Vorfälle gegeben. Mehrheitlich beteiligt waren damals junge Männer mit arabischem Migrationshintergrund. Die Stadt reagierte – wie es das deutsche Lehrbuch der Hilflosigkeit vorschreibt – mit verschärften Zugangsregeln: Online-Tickets, strengere Eingangskontrollen. Ein Badeverbot für ausländische Gäste? Schloss man ausdrücklich aus. Politische Korrektheit vor Bürgerschutz, so lautet die traurige Devise.

Doch was nützen Online-Tickets und Kontrollen am Eingang, wenn die Herrschaften schlicht über den Zaun springen? Die Maßnahme gleicht dem Versuch, ein Loch im Damm mit einem Heftpflaster zu stopfen.

Die Schweiz macht es vor – Deutschland kuscht

Wie man es auch anders machen kann, zeigt das schweizerische Pruntrut, französisch Porrentruy. Dort müssen Gäste ohne Schweizer Wohnsitz in diesem Sommer den doppelten Eintritt zahlen. Im vergangenen Jahr verhängte die Gemeinde zeitweise sogar ein komplettes Zutrittsverbot für ausländische Badegäste. Der Grund: sexuelle Belästigungen junger Frauen, aggressives Auftreten, Verstöße gegen die Badeordnung und immer wieder Polizeieinsätze wegen Gewalt.

Die Eidgenossen handeln pragmatisch und zum Schutz ihrer Bürger. In Deutschland hingegen würde ein solcher Vorschlag sofort den moralischen Empörungsapparat in Gang setzen. Lieber lässt man die eigene Bevölkerung im Stich, als sich dem Vorwurf der Diskriminierung auszusetzen.

Die Wurzel des Übels liegt in der Politik

Diese Szenen sind kein Zufall, sondern das direkte Resultat einer jahrelangen Politik der offenen Türen und der verschlossenen Augen. Wer Jahr für Jahr unkontrollierte Zuwanderung zulässt und gleichzeitig den Sicherheitsapparat ausbluten lässt, der darf sich über solche Bilder nicht wundern. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung, dass dieser Zustand schlichtweg unerträglich geworden ist.

Was wir brauchen, sind keine weiteren Sonntagsreden und Deeskalationskonzepte, sondern Politiker, die endlich wieder für Deutschland und nicht gegen Deutschland regieren. Ein Staat, der seine Freibäder nicht mehr im Griff hat, wird auch andere Bereiche des öffentlichen Lebens verlieren. Das Kehler Freibad ist nur das jüngste Symptom einer Krankheit, deren Ursache in den Regierungsetagen sitzt.

Bis sich daran etwas ändert, bleibt dem geplagten Bürger nur eines: sich nicht länger etwas vormachen zu lassen. Wer in unsicheren Zeiten Beständigkeit sucht, der setzt seit jeher auf Werte, die kein Mob über einen Zaun tragen kann – auf physisches Gold und Silber, die wahren Konstanten in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.

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