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Kettner Edelmetalle
21.03.2026
15:52 Uhr

Straße von Hormuz: USA erklären Irans Bedrohungspotenzial für „degradiert" – 23 Nationen formieren Koalition

Straße von Hormuz: USA erklären Irans Bedrohungspotenzial für „degradiert" – 23 Nationen formieren Koalition

Drei Wochen nach Beginn der militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Israel auf der einen sowie dem Iran auf der anderen Seite kristallisiert sich die strategische Priorität der Trump-Administration mit erschreckender Klarheit heraus: Die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz – jener maritimen Engstelle, durch die rund ein Fünftel des globalen Öl- und Flüssiggashandels fließt. Was sich hier abspielt, ist nichts weniger als ein geopolitisches Erdbeben mit Schockwellen bis in die letzte Tankstelle Europas.

Admiral Cooper: „Irans Fähigkeiten schwinden"

Admiral Brad Cooper, Befehlshaber des U.S. Central Command und verantwortlich für die „Operation Epic Fury", gab am 22. Tag der Kampfmission ein Update, das aufhorchen lässt. Der Iran habe in den vergangenen drei Wochen erhebliche Kampffähigkeiten eingebüßt. Tausende iranische Raketen und hochentwickelte Angriffsdrohnen seien zerstört worden, ebenso die gesamte iranische Marine, die zuvor internationale Handelsschifffahrt belästigt habe. Die iranische Flotte fahre nicht mehr aus, die taktischen Kampfjets flögen nicht mehr, und die Fähigkeit, Raketen und Drohnen in hoher Frequenz abzufeuern, sei drastisch reduziert worden.

Besonders brisant: US-Streitkräfte hätten entlang der Meerenge Aufklärungsstützpunkte und Radarrelais der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zerstört, die zur Überwachung des kommerziellen Schiffsverkehrs und zur Zielerfassung genutzt wurden. „Irans Fähigkeit, die Navigationsfreiheit in und um die Straße von Hormuz zu bedrohen, wurde infolgedessen degradiert. Und wir werden nicht aufhören, diese Ziele zu verfolgen", so Cooper unmissverständlich.

23 Nationen stellen sich hinter die Wiedereröffnung

Was diplomatisch als Durchbruch gewertet werden dürfte: Eine Koalition aus 23 westlichen und verbündeten Nationen – darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan, Kanada, Südkorea und Australien – veröffentlichte eine gemeinsame Erklärung, in der Irans Angriffe auf Handelsschiffe, Energieinfrastruktur und die Meerenge scharf verurteilt werden. Die Unterzeichnerstaaten signalisierten ihre Bereitschaft, den sicheren Transit durch die Straße von Hormuz zu unterstützen – einschließlich koordinierter Planungsmaßnahmen. Dass auch Deutschland zu den Unterzeichnern gehört, überrascht kaum, wirft aber die Frage auf, ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz tatsächlich bereit ist, den Worten auch Taten folgen zu lassen, oder ob es bei symbolischer Solidarität bleibt.

Ölpreis explodiert – Asien im Energieschock

Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind bereits jetzt verheerend. Brent-Rohöl notiert bei rund 112 Dollar pro Barrel – ein Anstieg von 54 Prozent seit Beginn des Konflikts. Für Verbraucher in Deutschland, die ohnehin unter einer schleichenden Inflation ächzen, verheißt das nichts Gutes. Wer glaubt, die Energiepreise hätten ihren Höhepunkt erreicht, könnte sich bitter täuschen.

Japan, das etwa 90 Prozent seines Rohöls aus der Golfregion importiert, steht exemplarisch für die Verwundbarkeit asiatischer Volkswirtschaften. Irans Außenminister Abbas Araghchi erklärte gegenüber der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo, Teheran sei bereit, den sicheren Transit japanischer Schiffe zu ermöglichen – ein diplomatisches Manöver, das die Isolation des Iran aufbrechen soll. Gleichzeitig sollen iranische Offizielle jedoch zunehmend unwillig sein, über eine generelle Wiedereröffnung der Meerenge zu verhandeln.

Irans überraschende Reichweite

Beunruhigend ist eine neue Entwicklung auf dem Gebiet der iranischen Raketentechnologie: Teheran feuerte ballistische Raketen auf die US-britische Militärbasis Diego Garcia im Indischen Ozean – und demonstrierte damit eine Reichweite, die bisherige Einschätzungen westlicher Geheimdienste übertrifft. Der Angriff blieb laut britischen Quellen erfolglos, die Basis erlitt keinen Schaden. Doch allein die Tatsache, dass der Iran Ziele in dieser Entfernung ins Visier nehmen kann, dürfte in den Planungsstäben von Pentagon und NATO für schlaflose Nächte sorgen.

Trump zwischen Eskalation und Rückzug

Präsident Trump selbst sendete widersprüchliche Signale. Einerseits erklärte er, einen Rückzug der US-Militäroperationen gegen den Iran in Erwägung zu ziehen, da man den eigenen Zielen nahe sei. Andererseits verstärken die USA ihre Angriffe auf iranische Drohnen und Marineziele und bereiten die Entsendung von rund 2.500 zusätzlichen Marines vor – zusätzlich zu den bereits etwa 50.000 in der Region stationierten Soldaten. Eine taktische Kehrtwende zeigte sich auch darin, dass Washington vorübergehend Sanktionen auf bereits verschifftes iranisches Öl lockerte, um die explodierenden Rohölpreise zu dämpfen.

Auf der Prognoseplattform Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit eines US-iranischen Waffenstillstands bis Mitte April bei mageren 21 Prozent. Das spricht Bände.

Katars LNG-Krone wackelt – die USA übernehmen

Die geopolitischen Verwerfungen reichen weit über den Ölmarkt hinaus. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte, dass die Wiederherstellung der Golfströme nach dem größten Energieschock der Geschichte bis zu sechs Monate dauern könnte. Katars LNG-Reparaturen sollen sogar bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen und Einnahmeausfälle von 20 Milliarden Dollar verursachen – mit gravierenden Folgen für die chinesische Energieversorgung. Die USA positionieren sich derweil als neuer „LNG-König" und gestalten die Zukunft des globalen Gasmarktes nach ihren Vorstellungen um.

Was bedeutet das für den deutschen Bürger?

Für Deutschland, das sich unter der Ampelregierung in eine fatale Energieabhängigkeit manövriert hat und nun unter der Großen Koalition die Scherben zusammenkehren muss, sind die Entwicklungen am Persischen Golf ein weiterer Weckruf. Die Energiewende, die uns als Allheilmittel verkauft wurde, entpuppt sich in Krisenzeiten als das, was sie immer war: ein ideologisches Projekt ohne strategische Tiefe. Wer Kernkraftwerke abschaltet und gleichzeitig von Gasimporten abhängig bleibt, darf sich über steigende Energiepreise nicht wundern.

In Zeiten derartiger geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie in Krisenzeiten ihren Wert bewahren – ganz im Gegensatz zu Papierwährungen, die von Zentralbanken nach Belieben entwertet werden können. Wer sein Portfolio gegen die Unwägbarkeiten eines eskalierenden Nahostkonflikts und explodierende Energiepreise absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil seiner Anlagestrategie in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

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