Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
23.02.2026
06:47 Uhr

Stillstand auf Deutschlands Rolltreppen: Wenn die Bahn nicht einmal mehr den Aufstieg schafft

Stillstand auf Deutschlands Rolltreppen: Wenn die Bahn nicht einmal mehr den Aufstieg schafft

Man könnte es für eine Satire halten, wäre es nicht bittere Realität: Die Deutsche Bahn hat bundesweit rund 130 Rolltreppen an ihren Bahnhöfen gesperrt. Nicht wegen eines Terroranschlags, nicht wegen einer Naturkatastrophe – sondern wegen möglicher Getriebedefekte bei Anlagen eines einzigen Herstellers. Ein Sinnbild für den Zustand der deutschen Infrastruktur, das treffender kaum sein könnte.

Berlin als Epizentrum des Versagens

Am Berliner Hauptbahnhof, jenem gläsernen Prestigebau, der einst als Aushängeschild moderner deutscher Ingenieurskunst galt, stehen seit Mittwochabend 42 Rolltreppen still. Am Bahnhof Südkreuz kommen weitere zehn hinzu. Reisende mit schwerem Gepäck, ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen – sie alle dürfen nun die Treppen zu Fuß bewältigen. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026, wo selbst das mechanische Treppensteigen zum Abenteuer wird.

Ein Bahninsider schilderte die Lage gegenüber der Presse in drastischen Worten: Der Ärger über den finnischen Hersteller Kone sei „riesengroß". Es mangele an Ersatzteilen, es mangele an Technikern vor Ort. Man fragt sich unwillkürlich: Gibt es eigentlich irgendetwas in diesem Land, woran es nicht mangelt?

Bundesweites Problem – nicht nur ein Berliner Phänomen

Wer nun glaubt, das Debakel beschränke sich auf die Hauptstadt, der irrt gewaltig. Da sämtliche betroffenen Rolltreppen vom gleichen Bautyp stammen, hat die Deutsche Bahn vorsorglich auch Anlagen in Frankfurt am Main, am Flughafen Köln/Bonn sowie in Dresden, Essen, Hamburg und Düsseldorf außer Betrieb genommen. Eine vorbildliche Vorsichtsmaßnahme, gewiss – doch sie offenbart zugleich eine erschreckende Abhängigkeit von einem einzigen Zulieferer. Dass ein Konzern wie die Deutsche Bahn offenbar keine ausreichende Diversifizierung seiner Lieferketten betreibt, wirft Fragen auf, die weit über defekte Getriebe hinausreichen.

Sicherheitsprüfungen mit Verzögerung

DB-Managerin Katja Hüske erklärte, die Sicherheitsprüfungen hätten am Donnerstag begonnen und sollten am Freitag fortgesetzt werden. Erste Rolltreppen am Berliner Hauptbahnhof könnten ab Samstag wieder in Betrieb gehen, nachdem Mitarbeiter der Bahn und des Herstellers die Überprüfungen erfolgreich abgeschlossen hätten. Bis dahin heißt es für Millionen Pendler und Reisende: Geduld – jene Tugend, die der deutsche Bahnkunde ohnehin längst zur Perfektion kultiviert hat.

Symptom einer maroden Infrastruktur

Dieser Vorfall reiht sich nahtlos ein in eine endlose Kette von Pannen, Verspätungen und Ausfällen, die das Bild der Deutschen Bahn seit Jahren prägen. Marode Brücken, veraltete Stellwerke, chronisch unpünktliche Züge – und nun auch noch stillstehende Rolltreppen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt, doch angesichts des Ausmaßes des Investitionsstaus fragt man sich, ob selbst diese gewaltige Summe ausreichen wird, um Jahrzehnte der Vernachlässigung wettzumachen.

Dabei ist die Bahn nur ein Symptom eines viel größeren Problems. Deutschland, einst weltweit bewundert für seine Effizienz und Zuverlässigkeit, verliert zunehmend den Anschluss. Während andere Nationen in Hochgeschwindigkeitsstrecken und modernste Infrastruktur investieren, kämpft die Bundesrepublik mit Rolltreppen, die nicht funktionieren. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, dass ihre Steuergelder in eine funktionierende Infrastruktur fließen. Stattdessen werden Milliarden in ideologische Projekte gepumpt, während die Grundversorgung bröckelt. Wann endlich kehrt die Politik zu den Prioritäten zurück, die den Menschen tatsächlich im Alltag helfen? Die stillstehenden Rolltreppen sind mehr als ein technisches Problem. Sie sind ein Mahnmal für den schleichenden Verfall eines einst großartigen Landes.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen