
Silicon Valley-MilliardÀre finanzieren Designer-Baby-Forschung: Der neue Eugenik-Wahnsinn
Die Tech-Elite hat ein neues Spielzeug entdeckt, und diesmal geht es nicht um Apps oder kĂŒnstliche Intelligenz â es geht um die Manipulation menschlichen Erbguts. WĂ€hrend die deutsche Bundesregierung noch darĂŒber diskutiert, wie viele Geschlechter es gibt und ob man StraĂen umbenennen sollte, arbeiten amerikanische Tech-MilliardĂ€re bereits an der Erschaffung genetisch optimierter Menschen. Ein Albtraum, der sich als humanitĂ€rer Fortschritt tarnt.
Die neuen Frankenstein-Labore des Silicon Valley
Mit 30 Millionen Dollar Startkapital von OpenAI-Chef Sam Altman und Coinbase-GrĂŒnder Brian Armstrong hat das Start-up Preventive eine Mission: die genetische Manipulation menschlicher Embryonen. Offiziell gehe es darum, Erbkrankheiten zu eliminieren. Doch wer die Geschichte kennt, weiĂ: Der Weg von der Heilung zur "Verbesserung" ist kurz â und gefĂ€hrlich.
Lucas Harrington, GrĂŒnder von Preventive und SchĂŒler der NobelpreistrĂ€gerin Jennifer Doudna, gibt sich betont transparent. Man wolle nichts ĂŒberstĂŒrzen, versichert er. Gleichzeitig prĂŒft sein Unternehmen bereits Standorte in den Vereinigten Arabischen Emiraten fĂŒr Experimente, die in den USA rechtlich problematisch wĂ€ren. Ein Schelm, wer dabei an Umgehung von Ethikrichtlinien denkt.
Von der Medizin zur Menschenzucht
Die Parallelen zur Corona-Pandemie sind frappierend. Auch damals wurden experimentelle Technologien als Heilsbringer verkauft â mRNA-Impfstoffe, die ursprĂŒnglich erfolglos gegen Krebs entwickelt wurden, fanden plötzlich milliardenfache Anwendung. Moderna hatte vor der Pandemie mit "beunruhigenden Sicherheitsproblemen" zu kĂ€mpfen, wie das Fachmagazin Statnews 2017 berichtete. Doch im Windschatten der Krise wurden alle Bedenken ĂŒber Bord geworfen.
Nun wiederholt sich das Muster: Eine Technologie mit enormem Missbrauchspotenzial wird als medizinischer Durchbruch verkauft. Die Beseitigung von Erbkrankheiten klingt nobel â doch wo endet die Therapie und wo beginnt die "Optimierung"? Wann wird aus der Heilung von Mukoviszidose die Steigerung von Intelligenz oder körperlicher LeistungsfĂ€higkeit?
Die Warnungen der Wissenschaft
Fyodor Urnov vom Innovative Genomics Institute der UC Berkeley findet deutliche Worte: "Entweder lĂŒgen sie, oder sie leiden unter Wahnvorstellungen, oder beides." Der renommierte Wissenschaftler warnt eindringlich vor den wahren Absichten der Tech-Investoren: "Diese Leute, bewaffnet mit sehr schlecht eingesetzten GeldsĂ€cken, arbeiten an der 'Verbesserung von Babys'."
Die Kritik ist berechtigt. Wenn MilliardĂ€re wie Sam Altman, dessen Ehemann Oliver Mulherin die Investition leitete, von der "Vermeidung genetischer Krankheiten" sprechen, klingt das verdĂ€chtig nach den eugenischen Fantasien vergangener Zeiten â nur diesmal mit modernster Technologie und unbegrenzten finanziellen Mitteln.
Der Transhumanismus-Traum der Tech-Elite
Was hier geschieht, fĂŒgt sich nahtlos in die transhumanistischen Visionen des Silicon Valley ein. Die gleichen Akteure, die von der Verschmelzung von Mensch und Maschine trĂ€umen, investieren nun in die genetische Neugestaltung der Menschheit. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet der OpenAI-Chef, der mit kĂŒnstlicher Intelligenz die menschliche DenkfĂ€higkeit ersetzen will, nun auch am genetischen Code herumbasteln lĂ€sst.
Die Denkweise des Silicon Valley â "Move fast and break things" â mag bei Software funktionieren. Bei menschlichen Embryonen wird sie zur existenziellen Bedrohung. Diese Tech-MilliardĂ€re agieren wie moderne Götter, die sich das Recht herausnehmen, ĂŒber die biologische Zukunft der Menschheit zu entscheiden.
Die politische Dimension
WĂ€hrend in Deutschland die GroĂe Koalition unter Friedrich Merz mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die nĂ€chsten Generationen in die Schuldenfalle treibt und sich mehr um KlimaneutralitĂ€t als um echte Zukunftstechnologien kĂŒmmert, schaffen amerikanische Unternehmer Fakten. Die Bundesregierung verschlĂ€ft einmal mehr eine entscheidende Entwicklung â zu beschĂ€ftigt mit Genderdebatten und der Umbenennung von StraĂen.
Es ist bezeichnend, dass Preventive bereits nach Schlupflöchern im Ausland sucht. Die Vereinigten Arabischen Emirate als potenzielle Experimentierstandorte â ein Land ohne demokratische Kontrolle, dafĂŒr mit viel Geld und wenig ethischen Bedenken. Die gleiche Strategie, die wir von der Pharmaindustrie kennen: Was in demokratischen LĂ€ndern verboten ist, wird anderswo durchgefĂŒhrt.
Die BĂŒchse der Pandora
Die Geschichte lehrt uns, wohin eugenische Fantasien fĂŒhren können. Die moderne Gesellschaft hatte sich geschworen, diesen Weg nie wieder zu beschreiten. Doch getarnt als medizinischer Fortschritt und finanziert von der reichsten Elite der Welt, kehrt der Albtraum zurĂŒck â diesmal mit CRISPR-Technologie statt mit den primitiven Methoden vergangener Zeiten.
Brian Armstrong jubelt auf X ĂŒber seine Investition und schwĂ€rmt davon, wie "viel einfacher" es sei, einen genetischen Defekt im Embryo zu korrigieren als spĂ€ter eine Krankheit zu behandeln. Diese Argumentation öffnet TĂŒr und Tor fĂŒr eine Zweiklassengesellschaft auf genetischer Ebene: Die Reichen lassen sich ihre Nachkommen optimieren, wĂ€hrend der Rest mit den Launen der Natur leben muss.
Die Zukunft, die sich hier abzeichnet, ist dĂŒster. Wenn dieser Trend anhĂ€lt, stehen wir vor einer Welt, in der genetisch "verbesserte" Kinder keine Science-Fiction mehr sind, sondern eine von MilliardĂ€ren vorangetriebene RealitĂ€t. Eine Welt, in der die natĂŒrliche menschliche Vielfalt der technokratischen Perfektion weichen muss. Eine Welt, die wir niemals wollten â und die wir mit allen Mitteln verhindern mĂŒssen.
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