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Kettner Edelmetalle
29.05.2026
05:56 Uhr

Siemens kappt 377 Stellen in Franken: Tochter Evosoft vor dem Aus

Siemens kappt 377 Stellen in Franken: Tochter Evosoft vor dem Aus

Es ist ein Schlag ins Kontor der fränkischen Industrieregion – und ein weiteres Mahnmal dafür, wie es um den einst stolzen Standort Deutschland wirklich bestellt ist. Die Siemens-Tochter Evosoft, ein Software- und IT-Dienstleister mit tiefen Wurzeln im Konzerngeflecht, steht offenbar vor dem endgültigen Aus. Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen 377 Arbeitsplätze in Nürnberg und Erlangen wegfallen. Damit verlieren Hunderte Familien ihre wirtschaftliche Grundlage, während sich die Politik in Berlin lieber mit Genderdebatten und ideologischen Großprojekten beschäftigt, anstatt die industrielle Substanz dieses Landes zu schützen.

Wenn der eigene Mutterkonzern den Stecker zieht

Besonders pikant: Auslöser für die drohende Schließung sei nicht etwa ein klassischer Nachfrageeinbruch, sondern eine konzerninterne Neuordnung der Auftragsvergabe. Mit anderen Worten: Siemens entzieht der eigenen Tochter offenbar systematisch den Boden. Wer Aufträge umverteilt, bündelt oder andernorts platziert, der entscheidet damit auch über das wirtschaftliche Schicksal ganzer Belegschaften. Evosoft – einst eng eingebunden in das Siemens-Universum mit Kompetenzen in Cloud-Lösungen, Cybersecurity, Systemintegration, SAP und industrieller Digitalisierung – wird zum Opfer einer strategischen Rochade.

Ein Hochtechnologie-Standort blutet aus

Nürnberg und Erlangen zählen seit Generationen zu den Kronjuwelen des deutschen Industriestandortes. Hier wurde nicht in PowerPoint-Folien, sondern in echten Werkshallen und Entwicklungslaboren Wertschöpfung erzeugt. Genau dort, wo Deutschland eigentlich seine Zukunft sichern müsste – im Bereich Software, Automatisierung und Digitalisierung –, schwingt jetzt die Abrissbirne. Bereits zuvor hatte Siemens im Segment Digital Industries spürbare Einschnitte angekündigt. Auch die Produktion in Erlangen wurde aufgrund schwacher Auftragslage gestoppt. Die Mosaiksteine fügen sich zu einem beunruhigenden Gesamtbild zusammen.

Die bittere Ironie der „Zukunftsfelder"

Seit Jahren predigen Politik und Konzernlenker das hohe Lied der Digitalisierung. Software, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 – Schlagworte, die in keiner Sonntagsrede fehlen dürfen. Und nun? Ausgerechnet ein auf genau diese Zukunftsthemen spezialisierter Dienstleister soll dichtgemacht werden. Wer hier nicht stutzig wird, dem ist nicht mehr zu helfen. Es zeigt sich einmal mehr: Die deutsche Wirtschaft schwächelt, und zwar nicht in den Randbereichen, sondern im Herzstück ihrer industriellen Identität.

Standortpolitik à la Berlin: Belastung statt Entlastung

Während Konzerne wie Siemens ihre Strukturen radikal verschlanken, türmt die Bundesregierung unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf – finanziert mit Schulden, die kommende Generationen schultern müssen. Gleichzeitig sind die Strompreise weiterhin auf Rekordniveau, die Bürokratie wuchert, und die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 schnürt der Industrie weiter die Luft ab. Dass in einem solchen Umfeld auch konzerneigene Software-Töchter ins Wanken geraten, sollte niemanden überraschen – wohl aber alarmieren.

Viele Fragen, kaum Antworten

Wie es mit den betroffenen Mitarbeitern weitergeht, ob es Transferlösungen, Abfindungen oder Wechselmöglichkeiten in andere Siemens-Einheiten geben werde, sei bislang offen. Auch über das Schicksal laufender Projekte und Kundenbeziehungen herrsche Schweigen. Was bleibt, ist ein Klima der Unsicherheit – und die berechtigte Frage, wie viel industrielle Softwarekompetenz Siemens künftig überhaupt noch in eigenen Strukturen halten wolle. Für die Region Franken steht jedenfalls einiges auf dem Spiel: Arbeitsplätze, Know-how und das Vertrauen in einen einst verlässlichen Arbeitgeber.

Edelmetalle als Anker in stürmischen Zeiten

Wer auf Meldungen wie diese mit Stirnrunzeln reagiert, hat die Zeichen der Zeit erkannt. Wenn selbst Großkonzerne in vermeintlichen Zukunftsbranchen den Rotstift ansetzen, wird deutlich, wie wackelig das Fundament unserer Wirtschaft inzwischen geworden ist. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in solchen Phasen seit Jahrtausenden ihren Wert bewahrt – unabhängig von politischen Moden, Konzernumbauten und Inflationsschüben. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bleiben sie ein bewährter Anker zur Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist angehalten, eigenverantwortlich zu recherchieren und vor Anlageentscheidungen gegebenenfalls qualifizierten Rat einzuholen. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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