
Selenskyjs Weihnachtsbotschaft: Wenn Diplomatie dem Hass weicht
Weihnachten gilt gemeinhin als das Fest der Liebe, der Versöhnung und des Friedens. Doch der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hatte offenbar andere PlĂ€ne fĂŒr seine diesjĂ€hrige Festtagsansprache. Statt besinnlicher Worte wĂ€hlte er eine Rhetorik, die selbst hartgesottene Beobachter des Konflikts aufhorchen lieĂ.
Ein Todeswunsch als WeihnachtsgruĂ
In seiner Weihnachtsbotschaft beschwor Selenskyj zunĂ€chst harmlos den ukrainischen Volksglauben, wonach Gott in der Christnacht aufrichtige WĂŒnsche erfĂŒlle. Dann jedoch folgte der verbale Tiefschlag:
âHeute teilen wir alle einen Traum und Ă€uĂern alle einen Wunsch â fĂŒr uns alle. âMöge er zugrunde gehen', mag jeder von uns insgeheim denken."Namen musste er keinen nennen. Jedem war klar, wem dieser unverhĂŒllte Todeswunsch galt: Wladimir Putin.
Was fĂŒr ein Schauspiel! Ein Staatsoberhaupt, das sich als Verteidiger westlicher Werte inszeniert, wĂŒnscht seinem Gegner öffentlich den Tod â ausgerechnet zum Fest der NĂ€chstenliebe. Man mag einwenden, dass Selenskyj als KriegsfĂŒhrer durchaus Grund zum Groll habe. Doch ein Staatsmann von Format hĂ€tte gewusst, wann Schweigen Gold ist.
Die fatale Kurzsichtigkeit des Westens
Die Stilisierung des Kremlchefs zur absoluten Verkörperung des Bösen, an der sich der gesamte Westen seit Jahren beteiligt, erweist sich zunehmend als diplomatische Sackgasse. Denn wie erklĂ€rt man der Weltöffentlichkeit, wenn man dem vermeintlichen Teufel doch wieder die Hand reichen muss? Realpolitik kennt keine moralischen Absolutheiten â sie kennt nur Interessen und Kompromisse.
Die bittere Wahrheit lautet: Selenskyj braucht Putin fĂŒr jeden Friedensschluss. Ohne den Kremlchef gibt es keine Verhandlungen, keinen Waffenstillstand, keine Zukunft fĂŒr die Ukraine. Wer seinem Verhandlungspartner öffentlich den Tod wĂŒnscht, disqualifiziert sich selbst als ernstzunehmender Diplomat.
Moskaus prompte Reaktion
Der Kreml lieĂ nicht lange auf sich warten. Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete Selenskyj als âunbeherrscht und inadĂ€quat" und stellte dessen Eignung als Verhandlungspartner grundsĂ€tzlich infrage. Ob man Peskows EinschĂ€tzung teilt oder nicht â Selenskyj hat seinen Gegnern mit dieser Entgleisung reichlich Munition geliefert.
Ein PrÀsident ohne Mandat
Man darf nicht vergessen: Selenskyjs Amtszeit ist lĂ€ngst abgelaufen. Er regiert ohne demokratische Legitimation, gestĂŒtzt nur auf das Kriegsrecht und die bedingungslose UnterstĂŒtzung westlicher Geldgeber. Sein Versprechen von 2019, den Konflikt mit Russland friedlich zu lösen, hat er lĂ€ngst gebrochen. Stattdessen fĂŒhrt er einen Krieg, der sein Land demografisch und wirtschaftlich ausbluten lĂ€sst.
Die europĂ€ischen Steuerzahler, die Milliarden in diesen Konflikt pumpen, dĂŒrfen sich fragen, ob ihr Geld bei einem Mann gut angelegt ist, der offensichtlich jeden Bezug zur diplomatischen RealitĂ€t verloren hat. WĂ€hrend deutsche Rentner frieren und Kommunen sparen mĂŒssen, flieĂen die Mittel weiterhin in einen Krieg ohne erkennbares Ende.
Die Lehre aus der Geschichte
Historisch betrachtet endeten die meisten Kriege nicht mit der Vernichtung des Gegners, sondern am Verhandlungstisch. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die SiegermÀchte mit den Besiegten eine neue Ordnung aushandeln. Wer glaubt, Russland militÀrisch besiegen oder Putin durch Wunschdenken beseitigen zu können, verkennt die geopolitischen RealitÀten fundamental.
Selenskyjs Weihnachtsbotschaft offenbart die ganze Tragik seiner PrĂ€sidentschaft: Ein Mann, der einst als HoffnungstrĂ€ger antrat, hat sich in einen verbitterten Kriegsherrn verwandelt, der lieber seinem Feind den Tod wĂŒnscht, als den Weg zum Frieden zu suchen. Europa tĂ€te gut daran, sich von diesem Kurs zu distanzieren â bevor es selbst in den Abgrund gerissen wird.

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