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Kettner Edelmetalle
10.05.2026
16:33 Uhr

Schröder als Friedensvermittler? Berlin verweigert sich – und entlarvt damit sein wahres Gesicht

Es ist eine politische Pirouette, die selbst hartgesottene Beobachter aufhorchen lässt: Wladimir Putin bringt ausgerechnet Gerhard Schröder ins Spiel – als möglichen Vermittler im Ukraine-Krieg. Und während die Bundesregierung den Vorstoß kühl als „Scheinangebot" abtut, regt sich selbst in der SPD vorsichtige Zustimmung. Es ist eine Debatte, die mehr über den Zustand der deutschen Politik verrät als über die Aussichten auf Frieden.

Putins überraschender Vorschlag

Bei einer außerordentlichen Pressekonferenz im Anschluss an die Moskauer Militärparade zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs überraschte der Kreml-Chef die Öffentlichkeit mit einem unerwarteten Personalvorschlag. Sollte Europa sich an Vermittlungsbemühungen beteiligen wollen, käme aus seiner Sicht der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder in Frage. Putin hob dabei die jahrelange persönliche Verbindung zum Sozialdemokraten hervor und erklärte zugleich, er sehe den Krieg „dem Ende entgegengehen".

Die Reaktion aus Berlin folgte prompt – und sie war so vorhersehbar wie entlarvend. Aus Regierungskreisen verlautete, man habe die Initiative zwar zur Kenntnis genommen, halte sie aber für ein durchsichtiges Manöver. Russland, so heiße es, zeige keinerlei ernsthaftes Interesse an einem belastbaren Waffenstillstand. Putins Einlassungen seien Teil einer hybriden Kriegsführung. „Deutschland und Europa lassen sich dadurch aber nicht spalten", ließ man verlauten – als sei eine Verhandlungsanfrage gleichbedeutend mit einem Spaltungsversuch.

Stegner überrascht – und hat ausnahmsweise recht

Ausgerechnet Ralf Stegner, sonst nicht eben bekannt für nüchterne Außenpolitik, fand bemerkenswert klare Worte. „Ich begrüße jede Initiative, die den Krieg beenden könnte", sagte er dem Spiegel. Bislang sei Europa schließlich überhaupt nicht an den Verhandlungen beteiligt und könne keine eigenen Vorschläge einbringen. „Wenn das über jemanden wie Schröder gelingen würde, wäre es fahrlässig, das auszuschlagen." Eine Aussage, die zumindest vor dem Hintergrund europäischer Souveränitätsinteressen bemerkenswert vernünftig klingt.

Auch Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, mahnte eine ernsthafte Prüfung an. Es könne nicht hingenommen werden, „dass allein die USA und Russland über die Zukunft der Ukraine und der europäischen Sicherheit entscheiden". Wenn die Beteiligung Schröders der Preis dafür sei, mit am Tisch zu sitzen, dürfe man dies nicht vorschnell ablehnen.

Der reflexhafte Widerstand der Grünen

Wenig überraschend kam der schärfste Widerstand aus den Reihen der Grünen. Fraktionschefin Britta Haßelmann erklärte gegenüber AFP, allein Putin trage die Verantwortung für den Krieg, die Schröder-Initiative sei „abwegig und entschieden zurückzuweisen". Man fragt sich unwillkürlich: Was genau ist die Alternative? Weiter Waffen liefern, weiter Steuermilliarden verschieben, weiter Menschen sterben lassen, weil ein Gespräch mit dem Kreml als ideologische Verunreinigung gilt? Auch SPD-Außenpolitiker Michael Roth, ein langjähriger Schröder-Kritiker, sprach von einem „Affront gegenüber den USA" – als sei deutsche Außenpolitik nur noch in Abstimmung mit Washington denkbar.

Schröder – Reizfigur und Realist zugleich

Gerhard Schröder gilt seit Jahren als persona non grata in weiten Teilen seiner eigenen Partei. Nach seiner Kanzlerschaft engagierte er sich für russische Staatsunternehmen und war eng mit den Nord-Stream-Projekten verbunden. SPD-Chefin Saskia Esken hatte erklärt, Schröder handle „nicht als Ex-Kanzler, sondern als Geschäftsmann". Diese moralische Distanzierung ist bequem – sie übersieht aber, dass gerade persönliche Drähte in der Diplomatie historisch oft den Unterschied zwischen Krieg und Frieden ausgemacht haben. Henry Kissinger pflegte sie, Egon Bahr pflegte sie, Hans-Dietrich Genscher pflegte sie. Heute gelten solche Kontakte als Makel.

Die unbequeme Frage: Will Berlin überhaupt Frieden?

Die reflexhafte Ablehnung jeder Verhandlungsinitiative wirft eine unbequeme Frage auf: Ist die Bundesregierung tatsächlich an einem Ende des Krieges interessiert? Oder hat sich die Bundesrepublik so tief in die Logik der Eskalation verstrickt, dass jeder Gesprächsfaden als Verrat empfunden wird? Während Donald Trump in Washington längst pragmatisch verhandelt und einen dreitägigen Waffenstillstand ausgehandelt hat, beharrt Berlin auf einer Haltung der diplomatischen Verweigerung. Das Ergebnis: Europa sitzt nicht am Verhandlungstisch. Während Amerikaner und Russen den Kontinent neu vermessen, beschäftigt sich die deutsche Außenpolitik mit der Frage, welche Gespräche moralisch zumutbar seien.

Die Realität ist unbequem: Diplomatie funktioniert nicht zwischen Heiligen, sondern zwischen Staaten mit gegensätzlichen Interessen. Wer ernsthaft Frieden will, muss mit denen reden, die den Krieg führen. Alles andere ist Symbolpolitik – und die fordert ihre Opfer in den Schützengräben der Ukraine, nicht in den Berliner Regierungsbüros.

Ein Kontinent ohne Stimme

Was bleibt, ist das Bild eines politischen Berlins, das lieber „Scheinangebote" diagnostiziert als reale Chancen prüft. Während die ökonomischen Lasten dieses Krieges die deutsche Wirtschaft auszehren, während Energiepreise explodieren und das Sondervermögen von 500 Milliarden Euro die nächste Generation in die Schuldenfalle treibt, verweigert sich die Bundesregierung jedem Ausweg, der nicht aus dem eigenen Lager kommt. Die Bürger zahlen – mit Steuern, mit Inflation, mit verlorener Wettbewerbsfähigkeit. Und mit der Gewissheit, dass ihre Regierung lieber moralisch posiert als pragmatisch handelt.

In Zeiten geopolitischer Verwerfungen und schwindender Berechenbarkeit zeigt sich einmal mehr, warum krisenfeste Werte wie physische Edelmetalle ihren festen Platz in einem breit gestreuten Vermögensportfolio verdienen. Wer sich auf die Verlässlichkeit politischer Versprechen verlässt, ist erfahrungsgemäß schlecht beraten. Gold und Silber haben in der Geschichte mehr Kriege, Krisen und Regierungswechsel überdauert als jede Währung – ein Aspekt, den nachdenkliche Bürger gerade in diesen Tagen wieder verstärkt in ihre Überlegungen einbeziehen.

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