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06.02.2026
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Rekord-Unzufriedenheit: Zwei Drittel der Deutschen empfinden ihr Land als ungerecht

Rekord-Unzufriedenheit: Zwei Drittel der Deutschen empfinden ihr Land als ungerecht

Die Stimmung in Deutschland kippt – und zwar dramatisch. Eine aktuelle Infratest-Umfrage im Auftrag der ARD offenbart ein erschreckendes Bild: Satte 62 Prozent der Bundesbürger sind der Überzeugung, dass es in diesem Land ungerecht zugeht. Ein Anstieg um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Juli 2025 – und damit der höchste Wert seit September 2008. Damals tobte die Finanzkrise, heute scheint eine ganz andere Krise das Land zu zerfressen: eine Krise des Vertrauens in Politik und Gesellschaft.

Die Schere zwischen Arm und Reich reißt weiter auf

Was treibt die Menschen um? Die Antwort ist so eindeutig wie ernüchternd. An erster Stelle steht die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich – 35 Prozent der Befragten nennen dies als Hauptgrund für ihr Ungerechtigkeitsempfinden. Das sind sage und schreibe 13 Prozentpunkte mehr als noch im Juli 2025. Eine Entwicklung, die man nur als alarmierend bezeichnen kann.

Besonders bitter: Während die politische Elite in Berlin über Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro debattiert und sich gegenseitig auf die Schulter klopft, wühlen immer mehr Menschen in Abfalleimern nach Pfandflaschen. Die Realität auf deutschen Straßen spricht eine andere Sprache als die geschönten Reden aus dem Bundestag.

Steuerbelastung und Migrationspolitik als Brandbeschleuniger

Auf Platz zwei der Ungerechtigkeitsfaktoren landet die erdrückende Steuer- und Abgabenlast, die 13 Prozent der Befragten als zu hoch oder zu ungleich verteilt empfinden. Kein Wunder – der deutsche Mittelstand wird systematisch ausgepresst, während Großkonzerne ihre Gewinne in Steueroasen verschieben und der Staat gleichzeitig Milliarden für fragwürdige Projekte verpulvert.

Neun Prozent der Deutschen haben zudem den Eindruck, dass Ausländer und Asylbewerber bevorzugt behandelt werden. Ein Thema, das die etablierte Politik jahrelang unter den Teppich zu kehren versuchte, das aber in der Bevölkerung brodelt wie ein Vulkan vor dem Ausbruch. Wenn der hart arbeitende Bürger das Gefühl hat, dass Neuankömmlinge schneller zu Sozialleistungen kommen als er selbst nach jahrzehntelanger Arbeit, dann stimmt etwas fundamental nicht mehr in diesem Land.

Junge Menschen und Geringverdiener besonders frustriert

Die Umfrage unter 1.319 Wahlberechtigten zeigt auch deutliche Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen. Bei Menschen mit niedrigerem Einkommen liegt das Ungerechtigkeitsempfinden bei erschreckenden 71 Prozent – im Vergleich zu 52 Prozent bei Besserverdienenden. Die Botschaft ist klar: Wer wenig hat, spürt die Ungerechtigkeit am eigenen Leib.

Noch beunruhigender ist der Blick auf die Altersgruppen. Sieben von zehn jungen Menschen zwischen 18 und 34 Jahren empfinden Deutschland als ungerecht. Das sind jene, die eigentlich die Zukunft dieses Landes gestalten sollten – und die offenbar das Vertrauen in das System verloren haben. Bei den über 65-Jährigen liegt der Wert mit 57 Prozent zwar niedriger, aber immer noch auf einem beschämend hohen Niveau.

Vertrauen in die Politik? Fehlanzeige!

Welcher Partei trauen die Deutschen zu, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen? Die Antworten sind ein Armutszeugnis für die gesamte politische Klasse. Die SPD, einst stolze Arbeiterpartei, liegt mit mageren 24 Prozent an der Spitze – ihr schwächster Wert seit Dezember 2003. Dahinter folgen die AfD mit 16 Prozent sowie Linke und Union mit jeweils 15 Prozent.

Besonders bezeichnend: Die Grünen, die sich so gerne als moralische Instanz aufspielen, kommen auf klägliche vier Prozent. Und jeder fünfte Deutsche – 20 Prozent – traut schlicht keiner einzigen Partei zu, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Ein vernichtendes Urteil über den Zustand unserer Demokratie.

Sozialstaatsreform: Bürger fordern klare Kante

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur Sozialstaatsreform hat Ende Januar verschiedene Vorschläge unterbreitet. Die Reaktionen der Bevölkerung sind aufschlussreich. Eine überwältigende Mehrheit von 73 Prozent befürwortet den Vorschlag, EU-Bürgern in Deutschland nur noch dann Sozialleistungen zu gewähren, wenn sie hier länger vollzeitnah beschäftigt waren. Endlich ein Ansatz, der dem gesunden Menschenverstand entspricht!

Auch die Digitalisierung der Sozialleistungsanträge findet mit 71 Prozent breite Zustimmung. Weniger begeistert zeigen sich die Deutschen hingegen von der Idee, mehr Sozialleistungen pauschal auszuzahlen und Einzelprüfungen abzubauen – 71 Prozent lehnen dies ab. Die Bürger wollen offenbar keine Gießkannenpolitik, sondern gezielte Hilfe für jene, die sie wirklich brauchen.

Ein Land am Scheideweg

Die Zahlen dieser Umfrage sollten jeden Politiker in Berlin wachrütteln. Deutschland, einst Vorbild für soziale Marktwirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt, droht auseinanderzubrechen. Die Menschen spüren, dass etwas grundlegend schiefläuft – und sie haben recht damit.

Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz weitere Schulden aufhäuft und die Inflation befeuert, während die Kriminalität steigt und die Infrastruktur verfällt, wächst die Wut in der Bevölkerung. Es ist höchste Zeit, dass die Politik aufhört, die Sorgen der Bürger als Populismus abzutun, und endlich handelt. Denn wenn 62 Prozent der Menschen ihr eigenes Land als ungerecht empfinden, dann ist das kein Randproblem – dann ist das eine Systemkrise.

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