Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
01.09.2026
09:04 Uhr
KI-generiert

Putin und Xi in Bischkek: Der Westen sanktioniert – Asien schmiedet Allianzen

Putin und Xi in Bischkek: Der Westen sanktioniert – Asien schmiedet Allianzen
Symbolbild: KI-generiert

Wladimir Putin und Xi Jinping haben sich am Rande des SCO-Gipfels in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek demonstrativ als Partner präsentiert. Der Kremlchef lobte die Zusammenarbeit mit Peking als „Vorbild für zwischenstaatliche Beziehungen“. Der Ukrainekrieg spielte nach Angaben des Kreml bei dem Treffen kaum eine Rolle.

GroĂźe Projekte statt groĂźer Worte

Putin zählte auf, woran beide Seiten arbeiten: Energie, Industrie, Raumfahrt, Verkehr und Logistik. Man setze „große Projekte“ um, so der russische Präsident. Die Kooperation entwickle sich wirtschaftlich und „in jeder anderen Hinsicht“ erfolgreich.

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt. Russland steht seit ĂĽber vier Jahren unter westlichen Sanktionspaketen, die Moskaus Wirtschaft in die Knie zwingen sollten. Das Ergebnis? Ein Handelsdreieck aus Moskau, Peking und Neu-Delhi, das inzwischen ohne den Westen kalkuliert.

Was nicht öffentlich besprochen wird

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte im russischen Staatsfernsehen, es sei in erster Linie um bilaterale Beziehungen gegangen. Handels- und Wirtschaftsfragen habe man umfänglich behandelt – solche, die „aus verständlichen Gründen natürlich nicht öffentlich erörtert werden“.

Ein Satz, der mehr verrät als jedes Kommuniqué. Wer Sanktionen umgehen will, redet nicht darüber. Beobachter lesen daraus, dass es um Zahlungswege, Rohstoffströme und Lieferketten jenseits westlicher Kontrolle gegangen sein dürfte.

Ein Gipfel mit Signalwirkung

Gastgeber Kirgistan feierte zugleich den 35. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Zum Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit – einem Verbund china- und russlandfreundlicher Staaten – wurden auch Indiens Premier Narendra Modi, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Irans Präsident Massud Peseschkian erwartet.

Medienberichten zufolge mahnte Modi in Bischkek einen Übergang vom „endlosen Krieg“ zu dessen Ende an. Zur gleichen Zeit, so berichten mehrere Medien, schlugen in Kiew erneut russische Raketen ein – in der Nacht vor dem ersten Schultag, mit mehreren Todesopfern. Der Kontrast zwischen Gipfel-Diplomatie und Kriegsrealität könnte kaum härter sein.

Die unbequeme Bilanz fĂĽr Berlin und BrĂĽssel

Für die deutsche Politik ist dieses Bild unangenehm. Während Berlin und Brüssel auf Sanktionsspiralen setzen, entsteht in Eurasien ein Wirtschaftsraum, der westliche Instrumente immer öfter ins Leere laufen lässt. Aus Sicht unserer Redaktion offenbart das ein strategisches Versäumnis: Man hat die Wirkung eigener Maßnahmen überschätzt und die Bereitschaft Dritter, Lücken zu füllen, unterschätzt.

Deutschland zahlt doppelt. Teure Energie, abwandernde Industrie, schwaches Wachstum – und am Ende eine geopolitische Landschaft, in der Europa an Gewicht verliert. Wer soll das eigentlich bezahlen, wenn zugleich Hunderte Milliarden Euro an neuen Schulden aufgetürmt werden?

Warum Anleger genau hinschauen sollten

Geopolitische Blockbildung ist kein abstraktes Thema. Sie verändert Währungsordnungen, Handelsrouten und Vertrauen. Notenbanken vieler Schwellenländer, allen voran China und Russland, haben ihre Goldbestände in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut – ein Vertrauensvotum für ein Metall, das keine Sanktionen kennt und von keiner Regierung gedruckt werden kann.

Für Privatanleger bleibt daraus eine schlichte Lehre: Physische Edelmetalle können in einem breit gestreuten Vermögen als stabilisierende Beimischung dienen – gerade dann, wenn Papierversprechen politisch unter Druck geraten.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Jeder Leser sollte eigene Recherchen anstellen und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen