Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
25.02.2026
06:05 Uhr

Potemkinsche Wachstumszahlen: Wie die Bundesregierung mit Buchungstricks ein Nullwachstum zum Aufschwung umdichtet

„2026 wird das Jahr des Aufschwungs!" – so tönt es vollmundig aus den Reihen der CDU. Doch wer hinter die Kulissen dieser vermeintlichen Erfolgsmeldung blickt, erkennt schnell: Der Kaiser ist nackt. Was die Regierungspartei als wirtschaftspolitischen Triumph verkauft, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als statistisches Blendwerk, zusammengesetzt aus Kalendereffekten und schuldenfinanzierten Staatsausgaben. Von einem echten, substanziellen Aufschwung der deutschen Wirtschaft kann keine Rede sein.

Der Kalender als Konjunkturmotor

Es klingt beinahe absurd, doch ein wesentlicher Teil des prognostizierten Wachstums geht schlicht darauf zurück, dass das Jahr 2026 mehr Werktage aufweist als sein Vorgänger. Die KfW Research beziffert diesen rein rechnerischen Effekt auf etwa 0,3 Prozentpunkte. Auch die Landesbank Baden-Württemberg bestätigt diese Einschätzung. Wohlgemerkt: Hier wird nicht mehr produziert, nicht effizienter gewirtschaftet, nicht innovativer gearbeitet – es gibt schlicht mehr Tage, an denen gearbeitet werden kann. Dass eine Regierung einen solchen Umstand als wirtschaftspolitischen Erfolg feiert, sagt mehr über den Zustand der deutschen Wirtschaftspolitik aus als jede Konjunkturprognose.

Das Sondervermögen: Schulden als Wachstumsillusion

Der zweite Pfeiler des vermeintlichen Aufschwungs ist noch bedenklicher. Die massiven Staatsausgaben, gespeist aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung, pumpen das Bruttoinlandsprodukt künstlich auf. Bundesbankpräsident Joachim Nagel habe erklärt, der kumulative Effekt dieser zusätzlichen Staatsausgaben werde bis 2028 voraussichtlich 1,3 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitragen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft geht sogar davon aus, dass allein im laufenden Jahr 0,7 Prozentpunkte auf diesen „fiskalischen Impuls" zurückzuführen seien.

Man muss kein Volkswirt sein, um zu erkennen, was hier geschieht: Die Bundesregierung nimmt gigantische Schulden auf, gibt das Geld aus – und feiert den daraus resultierenden statistischen Effekt als Wirtschaftswachstum. Das ist ungefähr so, als würde ein verschuldeter Privatmann seinen steigenden Kontostand auf dem Kreditkartenkonto als Vermögenszuwachs verbuchen. RWI-Konjunkturchef Torsten Schmidt brachte es auf den Punkt: Staatliche Investitionen könnten private Aktivitäten auf Dauer nicht ersetzen.

Friedrich Merz und das gebrochene Versprechen

Besonders bitter schmeckt diese Erkenntnis, wenn man sich an die Wahlkampfversprechen von Bundeskanzler Friedrich Merz erinnert. Keine neuen Schulden – das war das Mantra. Und nun? Ein Sondervermögen von historischem Ausmaß, das Generationen von Steuerzahlern belasten wird. Die Zinslast dieser Schulden wird den Bundeshaushalt auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinaus belasten. Und die Inflation? Die wird durch diese Politik nicht etwa gebremst, sondern weiter angeheizt.

Die nackte Wahrheit: Deutschland steckt weiter in der Rezession

Rechnet man die Kalendereffekte und die schuldenfinanzierten Staatsausgaben heraus, bleibt vom prognostizierten Wachstum von 1,0 Prozent praktisch nichts übrig. Deutschland verzeichnet faktisch ein Nullwachstum – oder schlimmer noch: Betrachtet man die fortschreitende Deindustrialisierung, könnte das Land real betrachtet sogar ein weiteres Jahr in der Rezession verbringen. Die Bundesregierung selbst hat ihre Prognose bereits von 1,3 auf 1,0 Prozent nach unten korrigiert – ein Muster, das sich in den vergangenen Jahren mit ermüdender Regelmäßigkeit wiederholt hat.

Der private Konsum soll 2026 lediglich um magere 0,8 Prozent wachsen. Bei den privaten Investitionen sieht es kaum besser aus. Die Bürger halten ihr Geld zusammen – und das aus gutem Grund.

CO₂-Bepreisung: Die nächste Preisexplosion steht bevor

Denn die nächste Belastungswelle rollt bereits heran. Der CO₂-Preis im deutschen Emissionshandel bewegt sich derzeit zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne. Die LBBW prognostiziert, dass sich die Kraftstoffpreise dadurch im Jahr 2026 um bis zu zehn Prozent erhöhen könnten. Sollte sich die Emissionsabgabe vollständig auf Haushaltsenergie und Heizkosten auswirken, könnte die Inflation vorübergehend sogar um einen ganzen Prozentpunkt steigen. Und ab 2028 soll sich der CO₂-Preis frei am Markt bilden – was für Verbraucher eine erhebliche weitere Preissteigerung bedeuten dürfte.

Die ideologiegetriebene Energiepolitik, die bereits unter der Ampelregierung ihren verheerenden Anfang nahm, wird also munter fortgesetzt. Die Zeche zahlt wie immer der kleine Mann, der an der Tankstelle und beim Heizen immer tiefer in die Tasche greifen muss.

Arbeitsmarkt am Tiefpunkt

Hinzu kommt die desaströse Lage am Arbeitsmarkt. Die Chancen für Arbeitslose, eine neue Beschäftigung zu finden, seien Ende des vergangenen Jahres so schlecht gewesen, dass nach Einschätzung der Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, ein historischer Tiefstand erreicht worden sei. Ein historischer Tiefstand – und die CDU feiert den „Aufschwung". Man fragt sich unwillkürlich, in welcher Parallelwelt die Regierungspartei eigentlich lebt.

Die Wahrheit ist unbequem, aber sie muss ausgesprochen werden: Deutschland befindet sich in einer strukturellen Wirtschaftskrise. Die Deindustrialisierung schreitet voran, Unternehmen wandern ab, die Energiekosten sind im internationalen Vergleich exorbitant hoch, und die Bürokratie erstickt jede unternehmerische Initiative im Keim. Statt diese Probleme an der Wurzel zu packen, greift die Große Koalition zum bewährten Mittel der Schuldenfinanzierung und hofft, dass die Bürger den Unterschied zwischen echtem Wachstum und statistischer Augenwischerei nicht bemerken.

Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten

In einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Nullwachstum, steigender Inflation und einer Politik der Schuldenexplosion geprägt ist, stellt sich für jeden Bürger die Frage nach der Sicherung des eigenen Vermögens. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und inflationärer Geldpolitik bewährt. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten – gerade dann, wenn Regierungen die Notenpresse anwerfen und die Kaufkraft des Euro weiter erodiert.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für individuelle Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen