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23.02.2026
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Polizei in Portugal will christliche Fan-Choreografie zensieren – Verein und Fans wehren sich

Polizei in Portugal will christliche Fan-Choreografie zensieren – Verein und Fans wehren sich

Was klingt wie ein Treppenwitz aus den dunkelsten Kapiteln europäischer Zensurgeschichte, ereignete sich am vergangenen Samstag im portugiesischen Braga: Die lokale Polizei versuchte, eine von Fußballfans aufwendig vorbereitete Choreografie zu verhindern – offenbar aus dem einzigen Grund, dass sie christliche Symbole und die christliche Geschichte der Stadt würdigte. Der Vorfall wirft ein grelles Schlaglicht auf den zunehmenden Kulturkampf gegen christliche Traditionen in Europa.

Ein Derby, eine Choreo und ein Polizeistaat im Miniaturformat

Beim prestigeträchtigen Derby do Minho zwischen dem Sporting Clube de Braga und Vitória de Guimarães hatten die Ultras des SC Braga wochenlang an einer beeindruckenden Choreografie gearbeitet. Handgemalt, detailreich, mit historischen Figuren – darunter christliche Geistliche, ein Kreuzritter und religiöse Symbole. Auf einer Schrifttafel sollte zu lesen sein: „Vor der Geburt Portugals war Braga die Hauptstadt." Eine Hommage an die uralte christliche Identität einer Stadt, die nicht umsonst als das „portugiesische Rom" bezeichnet wird.

Doch die Polícia de Segurança Pública (PSP) hatte andere Pläne. Bereits am 9. Februar hatte die Behörde mitgeteilt, die Choreografie nicht genehmigen zu wollen. Die offizielle Begründung? Die darin enthaltenen Botschaften brächten „keine klare und eindeutige Unterstützung für die Mannschaft oder den beteiligten Sportverein" zum Ausdruck. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine Sicherheitsbehörde maßt sich an, darüber zu urteilen, welche Inhalte Fußballfans in einem Stadion zeigen dürfen – und welche nicht.

Fadenscheinige Sicherheitsbedenken als Feigenblatt

Nachdem die inhaltliche Begründung offenbar selbst der Polizei zu dünn erschien, schob man nachträglich Sicherheitsbedenken vor. Die Nähe einer Leinwand zu pyrotechnischen Projektionsgeräten – wohlgemerkt solchen, die von der PSP selbst genehmigt und lizenziert worden waren – stelle angeblich ein Risiko für die Fans auf der Osttribüne dar. Der SC Braga wies diese Argumentation entschieden zurück. Zu keinem Zeitpunkt sei der Verein kontaktiert worden, um mögliche Risiken durch eine Umpositionierung oder den Verzicht auf bestimmte Geräte auszuräumen. Die nachgeschobene Sicherheitsargumentation sei nichts weiter als ein durchsichtiges Manöver, um den eigentlichen Zensurversuch zu kaschieren.

Und tatsächlich: Die Fans ließen sich nicht einschüchtern. Die Choreografie wurde trotz des Verbots gezeigt. Braga gewann nicht nur das Derby mit 3:2, sondern auch den Kampf um die Meinungsfreiheit – zumindest an diesem Abend.

Wenn christliche Symbole zum Sicherheitsrisiko erklärt werden

Der Vorfall in Braga ist symptomatisch für eine beunruhigende Entwicklung, die sich quer durch Europa beobachten lässt. Christliche Symbole, Traditionen und historische Bezüge werden zunehmend als problematisch eingestuft, marginalisiert oder – wie in diesem Fall – aktiv unterdrückt. Der SC Braga selbst zog in seiner offiziellen Stellungnahme eine historische Parallele, die es in sich hat: Dass im Jahr 2026 in Portugal eine Sicherheitsbehörde „Nachrichten aufgrund ihrer Bedeutung löscht", sei besorgniserregend und erinnere an „andere, keineswegs nostalgische Zeiten". Eine kaum verhüllte Anspielung auf die Salazar-Diktatur, unter der Portugal jahrzehntelang litt.

Doch während die Zensur unter Salazar von einem autoritären Regime ausging, kommt sie heute aus einer ganz anderen Richtung. Es ist der vorauseilende Gehorsam gegenüber einem Zeitgeist, der alles Christliche, Traditionelle und Identitätsstiftende als potentiell anstößig betrachtet. Wer heute ein Kreuz zeigt, einen Kreuzritter darstellt oder an die christlichen Wurzeln Europas erinnert, muss offenbar damit rechnen, von Behörden gemaßregelt zu werden.

Braga – das portugiesische Rom wehrt sich

Dabei hätte die Choreografie kaum einen passenderen Ort haben können. Braga, um 16 vor Christus als römische Stadt Bracara Augusta gegründet, war einst Hauptstadt der Provinz Galécia und spielte eine zentrale Rolle bei der Christianisierung der Iberischen Halbinsel. Im 8. Jahrhundert fiel die Region an die Mauren, doch im Zuge der Reconquista gelang den Christen 868 die Rückeroberung. Die Stadt ist untrennbar mit der christlichen Geschichte Portugals und ganz Europas verbunden. Dass ausgerechnet hier eine Würdigung dieser Geschichte unterbunden werden sollte, grenzt an Absurdität.

Der Verein kündigte an, rechtliche und institutionelle Schritte zu prüfen. Mehrere Institutionen hätten bereits ihre Besorgnis oder Missbilligung über das Vorgehen der Polizei zum Ausdruck gebracht. Zudem kritisierte der SC Braga, die PSP habe ihre Aufgabe, die öffentliche Ordnung zu gewährleisten, „in eklatanter Weise verletzt". Es sei zu Angriffen auf Vereinsmitglieder und Fans gekommen, darunter ältere Menschen und Kinder. Die Polizei habe mehrere Personen festgenommen, auch körperliche Auseinandersetzungen seien nicht ausgeblieben.

Ein Weckruf für ganz Europa

Was in Braga geschah, sollte jedem Europäer zu denken geben, dem die kulturelle Identität seines Kontinents noch etwas bedeutet. Wenn Polizeibehörden beginnen, christliche Symbolik in Fußballstadien zu zensieren – mit welcher Begründung auch immer –, dann ist eine rote Linie überschritten. Es geht längst nicht mehr nur um eine Fan-Choreografie. Es geht um die Frage, ob Europa noch den Mut aufbringt, zu seinen eigenen Wurzeln zu stehen.

Die Fans des SC Braga haben diesen Mut bewiesen. Sie haben ihre Choreografie gezeigt, trotz Verbot, trotz Polizeipräsenz, trotz aller Widerstände. Und sie haben damit ein Zeichen gesetzt, das weit über die Grenzen eines Fußballstadions hinausreicht. In einer Zeit, in der traditionelle Werte, christliche Kultur und historische Identität systematisch in Frage gestellt werden, braucht es genau solche Akte des zivilen Ungehorsams. Denn wer seine Vergangenheit vergisst – oder vergessen muss –, der hat auch keine Zukunft.

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