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31.05.2026
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Politisches Erdbeben: AfD allein so stark wie die gesamte einstige Ampel – und die FDP versinkt in der Bedeutungslosigkeit

Politisches Erdbeben: AfD allein so stark wie die gesamte einstige Ampel – und die FDP versinkt in der Bedeutungslosigkeit

Es sind Zahlen, die in den Berliner Parteizentralen für Schweißausbrüche sorgen dürften. Die jüngste INSA-Erhebung im Auftrag der Bild bringt ein Ergebnis hervor, das die politische Landschaft Deutschlands in ihren Grundfesten erschüttert: Die AfD erreicht 29 Prozent – und ist damit allein so stark wie SPD, Grüne und FDP zusammen. Jene drei Parteien also, die einst als Ampel-Koalition antraten, um Deutschland zu „modernisieren“, und stattdessen einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Scherbenhaufen hinterließen.

Die Quittung für Jahre der Fehlpolitik

Man muss sich diese Konstellation einmal auf der Zunge zergehen lassen. Eine einzige Oppositionspartei genießt so viel Rückhalt im Wahlvolk wie das gesamte einstige Regierungsbündnis, das Deutschland mit Energiewende-Ideologie, ausufernder Migration und einer Rekordzahl an Insolvenzen ruiniert hat. Ist das nicht das vernichtendste Urteil, das die Bürger über eine Politik fällen können, die jahrelang an den Interessen der eigenen Bevölkerung vorbeiregierte?

Die Union, mittlerweile in der Großen Koalition mit der SPD unter Kanzler Friedrich Merz gefangen, kommt laut INSA gemeinsam auf magere 22 Prozent. Damit beträgt der Abstand zur AfD satte sieben Prozentpunkte. Sieben Punkte, die das Versprechen von der „Wende“ und vom „Herbst der Reformen“ als das entlarven, was es war: warme Worte ohne Substanz.

Das langsame Sterben der Freien Demokraten

Während sich die AfD auf historischen Höhen bewegt, vollzieht sich an anderer Stelle ein politischer Todeskampf in Zeitlupe. Die FDP fällt in der aktuellen Umfrage auf drei Prozent – ein Prozentpunkt weniger als noch in der Vorwoche. Anders ausgedrückt: Die AfD ist rund zehnmal so stark wie die einstige Partei der Selbstständigen, Leistungsträger und Marktwirtschaftler.

Ausgerechnet an dem Wochenende, an dem die Liberalen auf ihrem Bundesparteitag eine neue Führung kürten, schlägt die Erhebung wie ein Hammer ein. Seit der Bundestagswahl im Februar 2025 hat es keines der großen Umfrageinstitute geschafft, die FDP dauerhaft über die rettende Fünfprozenthürde zu hieven. Das Institut für Demoskopie Allensbach taxiert sie aktuell auf 4,5 Prozent – denselben Wert wie schon im Dezember. Ansonsten herrscht Tristesse: Selbst aus dem Landtag von Baden-Württemberg, einer der traditionsreichsten Hochburgen der Liberalen, ist die Partei nach der Wahl im März geflogen.

Ein bloßes Rebranding, ein Austausch von Köpfen und Parolen, wird die FDP nicht zurück zu Relevanz führen. Wer jahrelang jede Kröte der Ampel schluckte, dem glaubt man die liberale Erweckung nicht mehr.

Das übrige Parteienspektrum

Die Grünen liegen bei 14 Prozent und damit vor der SPD, die sich mit kümmerlichen 12 Prozent begnügen muss. Die Linke käme mit 11 Prozent wieder problemlos ins Parlament, während Sahra Wagenknechts BSW bundesweit nur drei Prozent erreicht – und damit ebenso weit vom Bundestag entfernt ist wie die strauchelnde FDP.

Was die Zahlen wirklich bedeuten

Diese Umfrage ist mehr als eine Momentaufnahme. Sie ist ein Misstrauensvotum gegen eine politische Klasse, die den Kontakt zur Lebensrealität der Menschen verloren hat. Hohe Energiepreise, eine schwächelnde Industrie, ungebremste Migration und ein Staat, der seine Bürger mit immer neuen Vorschriften gängelt – all das schlägt sich nun in nackten Prozentzahlen nieder. Es wäre für die etablierten Parteien klüger, diese Botschaft endlich ernst zu nehmen, statt sie mit der altbekannten Brandmauer-Rhetorik wegzuwischen.

Ob Merz und Klingbeil aus diesen Zahlen lernen werden? Die Erfahrung lehrt: eher nicht. Und so dürfte sich der Trend, der die deutsche Parteienlandschaft gerade neu vermisst, in den kommenden Monaten weiter verfestigen.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Umfragedaten wieder und stellt keine politische Beratung dar. Umfragen sind stets Momentaufnahmen und unterliegen statistischen Schwankungen.

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