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19.06.2026
06:17 Uhr

Politbarometer-Schock für Merz: Der Abstand zur AfD wächst – und das Kanzleramt zittert

Politbarometer-Schock für Merz: Der Abstand zur AfD wächst – und das Kanzleramt zittert

Es ist ein Befund, der in den Berliner Regierungsfluren wie ein eisiger Wind durch die Korridore pfeift: Die AfD baut ihren Vorsprung vor der Union weiter aus. Was vor wenigen Monaten noch als Ausreißer abgetan wurde, verfestigt sich nun zu einem handfesten Trend. Das jüngste ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen lässt an Deutlichkeit kaum etwas zu wünschen übrig.

Die nackten Zahlen sprechen eine unbequeme Sprache

Käme es am kommenden Sonntag zur Bundestagswahl, so würde die AfD demnach auf 28 Prozent klettern – ein Plus von einem Punkt. Die Union, also CDU und CSU gemeinsam, sackt hingegen um einen Zähler auf magere 24 Prozent ab. Vier Prozentpunkte trennen die einstige Volkspartei der Mitte mittlerweile von jener Partei, die das politische Establishment so gerne als Schreckgespenst an die Wand malt.

Die übrigen Werte runden das Bild eines zerfaserten Parteiensystems ab:

  • AfD: 28 Prozent (+1)
  • CDU/CSU: 24 Prozent (–1)
  • SPD: 13 Prozent (+1)
  • Grüne: 12 Prozent (–2)
  • Linke: 11 Prozent (unverändert)
  • Sonstige: 8 Prozent (unverändert)
  • FDP: 4 Prozent (leicht zulegend)

Bemerkenswert: Die SPD zieht mit ihren 13 Prozent wieder an den Grünen vorbei, die gleich zwei Punkte einbüßen. Es scheint, als bröckle ausgerechnet bei der Klima-Klientel das Fundament. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Was läuft schief im Hause Merz?

Man erinnere sich: Friedrich Merz trat einst mit dem Versprechen an, der AfD die Wähler abzujagen und die Union wieder zu jener konservativen Kraft zu formen, die sie unter Helmut Kohl einmal war. Doch was ist davon geblieben? Statt Wähler zurückzugewinnen, verliert die Union weiter an Boden. Die Frage drängt sich auf: Liegt es vielleicht daran, dass die Bürger zwischen den Sonntagsreden und der tatsächlichen Regierungspolitik einen Abgrund erkennen?

Wer im Wahlkampf das Blaue vom Himmel verspricht und nach dem Einzug ins Kanzleramt eine Große Koalition mit der SPD schmiedet, samt 500-Milliarden-Schuldenpaket, darf sich über schwindendes Vertrauen kaum wundern.

Das einst eherne Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, ist längst dahin. Stattdessen wurde die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert – eine Hypothek, die kommende Generationen über Steuern und Abgaben abzustottern haben. Ist es da verwunderlich, dass viele Wähler ihr Kreuz inzwischen woanders machen?

Eine Verschiebung, die niemand mehr ignorieren kann

Die etablierten Parteien mögen weiter auf die altbewährte Strategie der Ausgrenzung setzen. Doch die Umfragewerte zeigen unmissverständlich: Ein wachsender Teil der Bevölkerung lässt sich von moralischen Belehrungen aus Berlin schlicht nicht mehr beeindrucken. Die Menschen spüren die galoppierende Inflation, die ausufernde Kriminalität und das Gefühl, dass in diesem Land vieles aus dem Ruder läuft. Wer diese Sorgen kleinredet, treibt die Wähler erst recht in die Arme jener, die sie zu adressieren vorgeben.

Eines steht fest: Solange die Regierenden lieber gegen Deutschland als für Deutschland zu wirtschaften scheinen, werden solche Umfragen die Große Koalition weiter quälen. Die Quittung für eine Politik fern der Lebensrealität wird an der Wahlurne ausgestellt – und sie fällt offenbar von Monat zu Monat deutlicher aus.

Was bedeutet das für den Bürger und sein Vermögen?

In Zeiten politischer Instabilität, ausufernder Staatsschulden und einer Inflation, die das Ersparte langsam aber sicher aufzehrt, gewinnt die Frage nach echter Vermögenssicherung an Bedeutung. Während Aktienmärkte schwanken und Immobilien durch staatliche Eingriffe an Glanz verlieren, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte bewiesen, dass sie ihren Wert auch in stürmischen Zeiten bewahren. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bleiben sie ein bewährter Anker.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung. Ziehen Sie im Zweifel einen unabhängigen Fachberater hinzu.

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