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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
06:41 Uhr

Phantomspeicher und Papiertiger: Deutschlands Batteriespeicher-Boom entpuppt sich als gigantische Luftnummer

Was passiert, wenn ideologiegetriebene Energiepolitik auf die harte Realität der Physik trifft? Genau das erleben wir gerade in Echtzeit. Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber – allen voran TenneT – haben die Notbremse gezogen und streichen hunderte Anträge für Batteriespeicher-Projekte ersatzlos aus ihren Verfahren. Der Grund ist so simpel wie entlarvend: Die überwältigende Mehrheit dieser Vorhaben existiert schlicht nur auf dem Papier.

Wenn Spekulanten das Stromnetz verstopfen

Die Zahlen sind geradezu grotesk. Projektentwickler hätten in kürzester Zeit Kapazitäten im dreistelligen Gigawattbereich angemeldet – wohlgemerkt bei einem tatsächlichen Bedarf, der weit darunter liege. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Während die Bundesregierung gebetsmühlenartig den Ausbau erneuerbarer Energien und die dazugehörige Speicherinfrastruktur beschwört, nutzen findige Geschäftemacher die Gunst der Stunde, um sich spekulative Netzanschlüsse zu sichern – ohne auch nur den Hauch einer Absicht, jemals einen einzigen Speicher zu bauen.

Die Netzbetreiber sprechen intern bereits von „Phantomspeichern". Ein Begriff, der treffender kaum sein könnte. Denn diese Geisterprojekte blockieren nicht nur wertvolle Netzkapazitäten, sondern binden auch massiv Personal in den ohnehin überlasteten Fachabteilungen. Jeder einzelne Antrag erfordert aufwendige Netzsimulationen, Lastflussrechnungen und Standortanalysen. Ressourcen, die für tatsächlich realisierbare Vorhaben dringend benötigt würden.

Das Ende des Windhundprinzips

Die bisherige Vergabepraxis nach dem schlichten Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" hat sich als völlig untauglich erwiesen. Künftig sollen nur noch Projekte Priorität erhalten, die einen fortgeschrittenen Genehmigungsstand, eine gesicherte Finanzierung und eine belastbare technische Planung vorweisen können. Gesicherte Flächen, konkrete Bauanträge und verlässliche Netzdaten werden zur Eintrittskarte – wer diese Nachweise nicht erbringen kann, dessen Chancen auf einen Netzverknüpfungspunkt sinken drastisch.

Man könnte fast meinen, es handele sich um eine Selbstverständlichkeit. Doch dass es überhaupt so weit kommen musste, offenbart ein tieferliegendes Problem: Die regulatorischen Rahmenbedingungen hinken der Realität um Jahre hinterher. Die bestehenden Anschlussverordnungen stammen aus einer Ära klassischer Kraftwerke und passen, wie die Netzbetreiber selbst einräumen, nur sehr begrenzt zu den flexiblen, marktgetriebenen Batteriespeichern.

Speicher gegen Windräder – der Kampf um die Anschlusspunkte

Besonders brisant wird die Lage dadurch, dass Batteriespeicher direkt mit Wind- und Solarparks um die knappen Netzanschlusspunkte konkurrieren. Der rasante Ausbau erneuerbarer Erzeugungsanlagen verschärft den Engpass zusätzlich. Ohne eine klare Priorisierung drohten Verzögerungen bei systemrelevanten Vorhaben – ein Szenario, das die ohnehin fragile Versorgungssicherheit in Deutschland weiter untergraben würde.

Und hier liegt die eigentliche Ironie dieser ganzen Misere: Die Energiewende, die uns als alternativloser Heilsweg verkauft wurde, scheitert nicht an mangelndem Willen oder fehlendem Geld – sie scheitert an der schlichten Tatsache, dass niemand in Berlin rechtzeitig die infrastrukturellen Grundlagen geschaffen hat. Milliarden fließen in Subventionen, während die Netze ächzen und die Regulierung aus dem vorigen Jahrhundert stammt.

Marktbereinigung als Chance – oder als Eingeständnis des Scheiterns?

Die Netzbetreiber betonen, dass seriöse Projekte von der Bereinigung sogar profitieren würden. Warteschlangen verkürzten sich, Netzanschlüsse gingen schneller an Vorhaben mit echter Umsetzungswahrscheinlichkeit. Der Speichermarkt trete damit in eine „neue, selektivere Phase" ein. Das klingt nach Aufbruch. Doch bei nüchterner Betrachtung ist es vor allem ein Eingeständnis: Der bisherige Ansatz war ein regulatorisches Desaster.

Batteriespeicher bleiben zweifellos ein wichtiger Baustein für die Netzstabilität. Sie puffern Erzeugungsspitzen ab, stabilisieren Frequenz und Spannung und ermöglichen Arbitrage im Stromhandel. Niemand bestreitet das ernsthaft. Doch der Weg dorthin gleicht einem Hindernislauf durch bürokratisches Dickicht, spekulative Goldgräberstimmung und politische Wunschträume, die mit der technischen Realität kollidieren.

Für den deutschen Bürger, der am Ende die Zeche über steigende Netzentgelte und Strompreise zahlt, bleibt die bittere Erkenntnis: Die Energiewende wird nicht an idealistischen Sonntagsreden gemessen, sondern an funktionierenden Netzen und bezahlbarem Strom. Beides ist derzeit Mangelware. Und solange die Politik lieber Visionen verkündet, statt die infrastrukturellen Hausaufgaben zu erledigen, werden wir noch viele solcher „Notbremsungen" erleben.

In Zeiten derart unsicherer Energiepolitik und einer Wirtschaft, die zunehmend unter regulatorischem Chaos leidet, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen auf ein solides Fundament zu stellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Experimenten und spekulativen Blasen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, bei Bedarf einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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