
Pekings Aufrüstungswahn: China pumpt Milliarden ins Militär – und säubert die eigenen Reihen
Während Europa sich in Debatten über Gendersprache und Klimaneutralität verliert, rüstet die Volksrepublik China mit atemberaubender Konsequenz auf. Zum Auftakt der diesjährigen Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses am 5. März präsentierte die kommunistische Führung in Peking einen Haushaltsentwurf, der es in sich hat: Das Militärbudget soll um satte 7 Prozent auf rund 1,9 Billionen Yuan steigen – umgerechnet etwa 236 Milliarden Euro. Eine Summe, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.
Weltmachtambitionen mit Ansage
Bereits im Vorjahr war der Wehretat um 7,2 Prozent gewachsen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Xi Jinping meint es ernst. Seit seinem Amtsantritt 2013 treibt der Staats- und Parteichef die Modernisierung der Volksbefreiungsarmee mit einer Zielstrebigkeit voran, die im Westen ihresgleichen sucht. Bis 2049 – zum hundertjährigen Jubiläum der Volksrepublik – soll eine „Armee auf Weltklasse-Niveau" stehen. Kein vages Versprechen, sondern ein strategischer Masterplan, der Jahr für Jahr mit Milliarden unterfüttert wird.
China verfügt damit nach den Vereinigten Staaten über den zweitgrößten Verteidigungshaushalt der Welt. Und Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Militärausgaben Pekings die offiziell kommunizierten Zahlen deutlich übersteigen dürften. Transparenz gehörte noch nie zu den Stärken kommunistischer Regime.
Taiwan im Fadenkreuz
Die erneute Budgeterhöhung fällt in eine Zeit höchster geopolitischer Spannung. Besonders die Lage rund um Taiwan bleibt ein Pulverfass. Die seit Jahrzehnten demokratisch regierte Insel wird von Peking als abtrünnige Provinz betrachtet – ein Narrativ, das Xi Jinping mit zunehmender Vehemenz vertritt. Er habe mehrfach klargemacht, dass eine „Wiedervereinigung" nicht unbegrenzt aufgeschoben werden könne, notfalls auch mit militärischer Gewalt. Zuletzt intensivierte China den Druck durch umfangreiche Manöver von Marine und Luftwaffe in der Taiwanstraße – eine Machtdemonstration, die in Taipeh und Washington gleichermaßen für Nervosität sorgte.
Säuberungen bis in die Spitze der Streitkräfte
Doch während Peking nach außen Stärke demonstriert, brodelt es im Inneren der Volksbefreiungsarmee gewaltig. In den vergangenen Monaten hat Xi Jinping eine der größten Säuberungskampagnen seit Jahrzehnten innerhalb des Militärs entfesselt. Zahlreiche ranghohe Generäle wurden entlassen, gegen andere laufen Ermittlungen. Kurz vor Beginn des Volkskongresses wurden zudem mehrere Militärvertreter aus dem Parlament entfernt – ein beispielloser Vorgang.
Die Maßnahmen reichen bis in die Zentrale Militärkommission, das oberste Führungsorgan der Streitkräfte unter Xis persönlichem Vorsitz. Dieses Gremium, das über alle zentralen Fragen der Militärstrategie entscheidet, soll durch die jüngsten Entlassungen und Ermittlungen deutlich ausgedünnt worden sein. Was nach außen als Antikorruptionskampagne verkauft wird, dürfte in Wahrheit vor allem einem Zweck dienen: der absoluten Loyalitätssicherung gegenüber Xi Jinping persönlich.
Ein Weckruf für Europa – und besonders für Deutschland
Was bedeutet das alles für Deutschland und Europa? Zunächst einmal sollte es als drastischer Weckruf verstanden werden. Während die Bundesrepublik jahrelang ihre Bundeswehr kaputtgespart hat – mit gesperrten Kantinen, verschimmelten Duschen und einem Beschaffungswesen, das an Kafkas Bürokratie erinnert –, investiert China systematisch in seine militärische Schlagkraft. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz mag ein erster Schritt sein, doch angesichts der globalen Aufrüstungsdynamik wirkt es fast wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die Welt wird nicht sicherer. Sie wird gefährlicher. Und in Zeiten geopolitischer Unsicherheit, steigender Militärbudgets und eskalierender Konflikte – vom Ukraine-Krieg über den Nahost-Konflikt bis zur Taiwan-Frage – zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Wertspeicher bewährt. In einer Welt, in der Staaten Billionen in Waffen investieren und geopolitische Risiken exponentiell wachsen, bleibt das Edelmetall der ultimative sichere Hafen für den vorausschauenden Anleger.

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