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Kettner Edelmetalle
04.03.2026
11:27 Uhr

Peinlicher Alleingang: Deutschland boykottiert Paralympics-Eröffnung – und blamiert sich vor der Welt

Man könnte meinen, deutsche Sportfunktionäre hätten aus der Geschichte gelernt, dass die Vermischung von Politik und Sport selten zu etwas Gutem führt. Doch weit gefehlt. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat sich entschieden, bei der Eröffnungsfeier der Winter-Paralympics im historischen Amphitheater von Verona nicht am Einmarsch der Nationen teilzunehmen. Keine schwarz-rot-goldene Fahne, keine deutschen Athleten im Stadion. Der Grund? Russische und weißrussische Sportler dürfen unter eigener Flagge antreten.

Ein Boykott, dem fast niemand folgt

Was der DBS als mutiges Zeichen der Solidarität mit der Ukraine verkauft, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als diplomatisches Eigentor von beachtlichen Ausmaßen. Denn dem Aufruf des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha, die Eröffnungsfeier zu boykottieren, folgten gerade einmal zwei Länder vollständig: die Ukraine selbst und Estland. Deutschland wählte eine bizarre Zwitterlösung – man nimmt an vorab aufgezeichneten Beiträgen teil, marschiert aber nicht ein. Eine Haltung, die weder Fisch noch Fleisch ist und die Bundesrepublik einmal mehr als moralischen Oberlehrer der Weltgemeinschaft erscheinen lässt, dem allerdings kaum jemand zuhört.

Das Internationale Paralympische Komitee hatte bereits im September 2025 entschieden, die Sanktionen gegen die russischen und weißrussischen Verbände aufzuheben. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina war russischen Einzelsportlern noch ein Start unter neutralem Status gestattet worden. Nun also die volle Rückkehr – eine Entscheidung, die man kritisieren kann, die aber von der internationalen Sportgemeinschaft mehrheitlich getragen wird.

Funktionäre entscheiden – Athleten leiden

Was bei dieser ganzen Inszenierung besonders bitter aufstößt: Die Leidtragenden sind nicht die russischen Sportler, nicht Wladimir Putin und schon gar nicht der Kreml. Es sind die deutschen Athleten, die teilweise jahrelang auf diesen Moment hingearbeitet haben. Für viele paralympische Sportler ist die Eröffnungsfeier ein einmaliges Erlebnis im Leben – der krönende Moment einer Karriere voller Entbehrungen und Überwindung. Dass Funktionäre in bequemen Bürostühlen ihnen diesen Augenblick nehmen, um ein politisches Statement zu setzen, das international praktisch niemand zur Kenntnis nimmt, grenzt an Zynismus.

Der DBS begründete seinen Schritt mit hochtrabenden Worten: Man wolle „die Paralympischen Werte sichtbar leben und die Integrität des Sports entschlossen schützen". Doch ist es nicht gerade ein Grundpfeiler der paralympischen – und olympischen – Idee, dass der Sport Völker zusammenführt? Dass Athleten ungeachtet der Konflikte ihrer Regierungen friedlich miteinander wetteifern? Pierre de Coubertin würde sich im Grabe umdrehen.

Deutschlands Hang zur moralischen Selbstüberhöhung

Es ist ein Muster, das sich durch die deutsche Politik und Gesellschaft zieht wie ein roter Faden. Ob Energiepolitik, Migrationsdebatte oder eben Sport – Deutschland meint stets, der Welt zeigen zu müssen, wie man es richtig macht. Das Ergebnis ist regelmäßig dasselbe: internationale Isolation und ungläubiges Kopfschütteln bei den Partnern. Während Frankreich, Großbritannien, die USA und dutzende weitere Nationen ganz selbstverständlich an der Eröffnungsfeier teilnehmen, steht Deutschland wieder einmal allein da – mit erhobenem Zeigefinger und ohne nennenswaren Effekt.

Man fragt sich unwillkürlich, ob die Verantwortlichen im DBS auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht haben, welches Signal sie damit an die eigenen Sportler senden. An Menschen mit Behinderungen, die trotz aller Widrigkeiten Höchstleistungen erbringen und die nun erleben müssen, wie ihre Funktionäre ihren großen Moment auf dem Altar der Geopolitik opfern. Behinderte deutsche Sportler werden von ihrem eigenen Verband um ein unvergessliches Erlebnis gebracht – und das im Namen einer „Solidarität", die außer Estland kein einziges Land in dieser Form teilt.

Die olympische Idee stirbt am deutschen Wesen

Der Vorgang reiht sich nahtlos ein in eine Entwicklung, die man in Deutschland seit Jahren beobachten kann: Die zunehmende Politisierung sämtlicher Lebensbereiche. Sport, Kultur, Wissenschaft – nichts bleibt verschont von der moralischen Durchdringung durch selbsternannte Tugendwächter. Dabei wäre gerade der paralympische Sport ein Ort, an dem die Menschheit zeigen könnte, was sie im Besten verbindet: der Wille zur Überwindung, der Respekt vor der Leistung des anderen, die Freude am fairen Wettbewerb.

Stattdessen wird auch hier das Trennende betont, wird ausgegrenzt und moralisiert. Es ist bezeichnend für den Zustand der deutschen Institutionen, dass ausgerechnet ein Verband, der sich die Inklusion auf die Fahnen schreibt, nun andere Sportler exkludiert – und dabei die eigenen Athleten gleich mit bestraft. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz täte gut daran, solchen Funktionären unmissverständlich klarzumachen, dass Deutschland nicht länger den Weltpolizisten spielen sollte, wenn es nicht einmal die eigenen Probleme in den Griff bekommt.

Die deutschen Paralympioniken haben Besseres verdient als Funktionäre, die ihre politischen Spielchen auf dem Rücken behinderter Sportler austragen. Man kann nur hoffen, dass die Athleten trotz dieses unwürdigen Schauspiels ihre sportlichen Ziele erreichen – und dass sich Deutschland irgendwann wieder darauf besinnt, was im Sport wirklich zählt: Leistung, Fairness und Völkerverständigung. Nicht Boykotte, die niemanden interessieren.

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