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Kettner Edelmetalle
11.05.2026
05:21 Uhr

Ölpreis-Schock und Trump-Veto: Wie die Iran-Krise die Weltmärkte in Atem hält

Ölpreis-Schock und Trump-Veto: Wie die Iran-Krise die Weltmärkte in Atem hält

Die Welt schaut gebannt nach Washington und Teheran – und während die Diplomaten taktieren, schießen die Ölpreise in die Höhe. US-Präsident Donald Trump hat den jüngsten Gegenvorschlag des Iran zur Beendigung des Nahost-Krieges in seiner gewohnt unmissverständlichen Manier vom Tisch gefegt. "TOTALLY UNACCEPTABLE!", polterte er auf seiner Plattform Truth Social. Damit dürfte sich die Hoffnung auf eine schnelle Entspannung im Pulverfass Naher Osten vorerst in Luft aufgelöst haben.

Asiens Börsen im Spannungsfeld zwischen Euphorie und Angst

An den asiatischen Handelsplätzen zeigte sich am Montag ein gemischtes Bild, das die Nervosität der Marktteilnehmer offenlegt. Während Südkoreas Kospi ein frisches Rekordhoch markierte und um satte 4,70 Prozent zulegte – getrieben vom Höhenflug des Schwergewichts SK Hynix mit einem Plus von 10,74 Prozent – tat sich der japanische Nikkei 225 schwer und pendelte um die Nulllinie. Der Topix konnte sich immerhin um 0,19 Prozent verbessern. Nintendo allerdings musste einen herben Rückschlag hinnehmen: Die Aktie fiel um 5,54 Prozent, nachdem bekannt wurde, dass der Spielehersteller die Preise für die neue Switch 2 anheben und gleichzeitig mit sinkenden Verkaufszahlen rechnen müsse.

Australiens S&P/ASX 200 gab 0,83 Prozent nach. In China legte der CSI 300 um bescheidene 0,58 Prozent zu, während Hongkongs Hang Seng um 0,48 Prozent in die Verlustzone rutschte. Auch hier macht sich die geopolitische Großwetterlage bemerkbar – die chinesische Verbraucher- und Erzeugerpreisinflation stieg im April stärker als erwartet, befeuert durch die explodierenden Rohstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts.

Ölmärkte im Ausnahmezustand

Die eigentliche Schockwelle rollt jedoch über die Energiemärkte. Die Futures für die US-Sorte West Texas Intermediate kletterten um 3,94 Prozent auf 99,18 Dollar pro Barrel. Brent-Öl verteuerte sich um 3,49 Prozent auf 104,83 Dollar. Der Grund: Die mögliche Schließung der Straße von Hormus durch Iran – jener Nadelöhr, durch das ein erheblicher Teil des weltweiten Öltransports verläuft – versetzt die Märkte in Alarmbereitschaft. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu unterstrich am Sonntag, der Krieg mit Iran sei "noch nicht vorbei", während die USA und Israel weiterhin daran festhalten, Teherans nukleare Ambitionen zu unterbinden.

Der trügerische Glanz der Wall-Street-Rally

Die Futures auf den Dow Jones Industrial Average gaben am Sonntagabend bereits 143 Punkte oder 0,3 Prozent nach. Auch die Futures auf S&P 500 und Nasdaq 100 verloren jeweils 0,3 Prozent. Das kommt nach einer fulminanten Vorwoche, in der der S&P 500 um mehr als 2 Prozent und der Nasdaq Composite um über 4 Prozent zulegten – die sechste Gewinnwoche in Folge für beide Indizes, ein Kunststück, das seit 2024 nicht mehr gelang. Der Dow Jones legte um 0,2 Prozent zu und notierte damit seine fünfte Gewinnwoche binnen sechs Wochen.

Was bedeutet das für den deutschen Anleger?

Wer in diesen turbulenten Zeiten noch glaubt, sein Vermögen sei in Papierwerten sicher aufgehoben, der dürfte spätestens jetzt ins Grübeln kommen. Die geopolitischen Verwerfungen, die ständig drohende Eskalation im Nahen Osten, die ausufernden Staatsschulden der westlichen Industrienationen und nicht zuletzt das in Deutschland mit der schwarz-roten Koalition beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur – all das sind tickende Zeitbomben für die Kaufkraft des Euro. Bundeskanzler Friedrich Merz, der im Wahlkampf noch das Versprechen abgab, keine neuen Schulden zu machen, hat sich davon längst verabschiedet. Die Zeche zahlen, wie so oft, künftige Generationen über Steuern, Abgaben und schleichende Geldentwertung.

In Zeiten, in denen ein einziger Truth-Social-Post die Ölmärkte um mehrere Prozent bewegen kann, in denen die Straße von Hormus zum geopolitischen Damoklesschwert wird und in denen die Notenbanken weltweit ihre Druckerpressen heißlaufen lassen, beweisen physische Edelmetalle einmal mehr ihre jahrtausendealte Funktion als Wertspeicher. Gold und Silber sind keine Modeerscheinung, sie sind versicherter Sachwert – unabhängig von politischen Eskapaden, unabhängig von Zentralbankexperimenten und unabhängig vom nächsten geopolitischen Knall.

Wichtiger Hinweis

Die in diesem Artikel dargestellten Informationen und Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar und sind nicht als solche zu verstehen. Sie spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Anleger ist für seine Investmententscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor jeder Anlageentscheidung eigenständig gründlich recherchieren oder einen unabhängigen Finanzberater konsultieren. Eine Haftung für etwaige Verluste, die aus Entscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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