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13.01.2026
16:40 Uhr

Ölpreis schießt in die Höhe: Trump heizt Iran-Krise mit Interventionsdrohungen an

Ölpreis schießt in die Höhe: Trump heizt Iran-Krise mit Interventionsdrohungen an

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten erreichen einen neuen Siedepunkt. US-Präsident Donald Trump hat am Dienstagmorgen die iranische Bevölkerung öffentlich dazu aufgerufen, ihre Proteste fortzusetzen und regelrecht "ihre Institutionen zu übernehmen". Was nach diplomatischer Rhetorik klingen mag, ist in Wahrheit nichts anderes als ein kaum verhüllter Aufruf zum Staatsstreich.

Trumps explosive Botschaft: "Hilfe ist unterwegs"

In einer Nachricht auf seiner Plattform Truth Social verkündete der amerikanische Präsident unmissverständlich, dass "Hilfe unterwegs" sei. Diese Worte ließen die Ölmärkte sofort reagieren – die Preise schnellten nach oben. Besonders brisant: Trump hat sämtliche geplanten Gespräche mit iranischen Offiziellen abgesagt, nachdem noch am Vortag Berichte über mögliche diplomatische Annäherungen kursierten. Der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte wurde bereits über militärische "Optionen" informiert, obwohl die Islamische Republik weder die Vereinigten Staaten noch deren regionale Stützpunkte angegriffen hat.

Man muss sich diese Situation auf der Zunge zergehen lassen: Ein amerikanischer Präsident ruft offen zur bewaffneten Insurrektion in einem souveränen Staat auf, während gleichzeitig Kriegsgerüchte die Rohstoffmärkte in Aufruhr versetzen. Für Anleger, die auf stabile Verhältnisse hoffen, sind dies wahrlich keine beruhigenden Nachrichten.

Teheran schlägt zurück: Europäische Botschafter zum Rapport bestellt

Die iranische Regierung reagierte auf die internationale Kritik mit einer ungewöhnlichen Maßnahme. Die Botschafter Frankreichs, Deutschlands, Italiens und Großbritanniens wurden ins Außenministerium zitiert und mussten sich eine Videosammlung ansehen, die angeblich "bewaffnete Gewalt durch Demonstranten" dokumentiert. Die Aufnahmen zeigten maskierte Personen mit Pumpguns und Pistolen, brennende Gebäude, umgeworfene Fahrzeuge und improvisierte Barrikaden.

Besonders erschütternd war das Zeugnis eines verletzten Polizeibeamten auf einer Krankenhaustrage. Er berichtete, wie er mit Messern attackiert, seiner Hose beraubt und schließlich von Autos überfahren wurde. Die iranische Regierung forderte die Diplomaten auf, diese Videos ihren Regierungen zu übermitteln und die Unterstützung der "Randalierer" einzustellen.

Die Opferzahlen steigen dramatisch

Nach Angaben der in den USA ansässigen Human Rights Activists News Agency (HRANA) sind bis Montag 646 Menschen ums Leben gekommen – darunter 505 Demonstranten, 133 Sicherheitskräfte, ein Staatsanwalt und sieben unbeteiligte Zivilisten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Situation längst über friedliche Proteste hinausgewachsen ist.

Historische Parallelen: Operation Ajax lässt grüßen

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian beschuldigte amerikanische und israelische Geheimdienste, bewaffnete Einheiten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes zu trainieren. Sollte dies zutreffen, wäre es keineswegs das erste Mal, dass westliche Mächte versuchen, einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen. Im Jahr 1953 orchestrierten CIA und britischer Geheimdienst die "Operation Ajax", die den demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mosaddegh stürzte – unter Einsatz bezahlter Agenten und "gemieteter" Demonstranten.

Das Europäische Parlament reagierte derweil mit einem Verbot aller diplomatischen Mitarbeiter der Islamischen Republik auf seinen Geländen. Vizepräsident Mohammad-Reza Aref bezeichnete die Unruhen als neue Phase der israelischen Konfrontation mit dem Iran nach dem zwölftägigen Krieg im Juni.

Was bedeutet dies für Anleger?

Die Proteste begannen am 29. Dezember, als Händler gegen den dramatischen Wertverlust des iranischen Rial protestierten – die Währung notiert mittlerweile bei 1,4 Millionen zum Dollar. In Zeiten solch extremer geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der Wert krisenfester Anlagen. Während Ölpreise wild schwanken und Aktienmärkte nervös reagieren, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber traditionell einen sicheren Hafen für verunsicherte Anleger.

Die Geschichte lehrt uns: In Zeiten internationaler Krisen und drohender militärischer Konflikte bewährt sich ein breit gestreutes Portfolio mit einem soliden Anteil an physischen Edelmetallen als Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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