Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
09.03.2026
14:51 Uhr

Ölpreis-Explosion droht Deutschland in die nächste Deindustrialisierungswelle zu stürzen

Ölpreis-Explosion droht Deutschland in die nächste Deindustrialisierungswelle zu stürzen

Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz noch damit beschäftigt ist, ihr 500-Milliarden-Sondervermögen als Allheilmittel für die marode Infrastruktur zu verkaufen, braut sich am Persischen Golf ein Sturm zusammen, der die ohnehin angeschlagene deutsche Industrie endgültig in die Knie zwingen könnte. Der dritte Golfkrieg ist keine theoretische Übung mehr – er ist bittere Realität. Und seine Schockwellen erreichen bereits die deutschen Werkshallen.

Das IW rechnet vor, was Berlin nicht hören will

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zeichnet ein düsteres Bild. Die Ökonomen haben zwei Szenarien durchgerechnet, die angesichts der aktuellen Lage am Golf alles andere als hypothetisch wirken. Bei einem Ölpreis von 100 US-Dollar pro Barrel – eine Marke, die am Montag bereits überschritten wurde, teilweise sogar deutlich in Richtung 110 Dollar und darüber hinaus – würde das reale Bruttoinlandsprodukt 2026 um 0,3 Prozent und 2027 um 0,6 Prozent schrumpfen. Das klingt nach wenig. Ist es aber nicht. Kumuliert bedeutet das einen realen Verlust von rund 40 Milliarden Euro in nur zwei Jahren.

Doch es könnte weitaus schlimmer kommen. Sollte der Ölpreis auf 150 Dollar pro Barrel klettern – und angesichts brennender Ölfelder im Iran und Bahrain sowie eines de facto blockierten Persischen Golfs an der Straße von Hormus ist das keineswegs abwegig –, dann rechnet das IW mit einem BIP-Rückgang von 0,5 Prozent im laufenden und 1,3 Prozent im kommenden Jahr. Der kumulierte Schaden: über 80 Milliarden Euro. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen.

Die Inflation kehrt zurück – mit Wucht

Was für die Industrie verheerend wäre, trifft den normalen Bürger nicht minder hart. Die Verbraucherpreise würden im moderateren Szenario um 0,8 Prozent in diesem und 1,0 Prozent im nächsten Jahr steigen. Bei 150 Dollar pro Barrel wären es sogar 1,6 beziehungsweise 1,9 Prozent – und das wohlgemerkt zusätzlich zur ohnehin bestehenden Teuerung. Hinzu kommen indirekte Effekte über ölbasierte Produkte: Kunststoffe, Düngemittel, Autoreifen, Kosmetika – die Liste ist lang und die Preisaufschläge schwer exakt zu beziffern, aber sie werden kommen.

Man darf es vorwegnehmen: Die Inflation, die viele Deutsche nach den schmerzhaften Jahren 2022 und 2023 gerade erst verdaut hatten, steht vor einem Comeback. Und diesmal trifft sie auf eine Wirtschaft, die bereits am Boden liegt.

Deutschlands fatale Energieabhängigkeit

Hier rächt sich einmal mehr die ideologisch getriebene Energiepolitik der vergangenen Jahre. Die sogenannte „Energiewende", die unter der Ampelregierung mit geradezu religiösem Eifer vorangetrieben wurde, hat Deutschland nicht unabhängiger gemacht – im Gegenteil. Das Land verbraucht nach wie vor rund zwei Prozent des weltweiten Öls. Energieintensive Branchen wie die Chemie, der Maschinenbau, die Automobilindustrie und der Güterverkehr sind auf fossile Brennstoffe angewiesen, ob es den grünen Ideologen passt oder nicht. Höhere Diesel- und Frachtkosten treffen Logistik und Exporte mit voller Wucht.

Man hat Kernkraftwerke abgeschaltet, sich von russischem Gas abgenabelt und gleichzeitig keine belastbare Alternative geschaffen. Das Ergebnis ist eine Volkswirtschaft, die bei jedem geopolitischen Beben wie ein Kartenhaus ins Wanken gerät. Die Deindustrialisierung, die spätestens seit 2020 in vollem Gange ist, wird durch den Golfkonflikt nicht nur fortgesetzt – sie wird beschleunigt.

Geopolitisches Pulverfass mit unberechenbarer Dynamik

Washington hat eine Operation von wenigen Wochen angekündigt. Ob das realistisch ist, darf bezweifelt werden. Die Geschichte lehrt uns, dass militärische Interventionen im Nahen Osten selten nach Plan verlaufen – man denke nur an den Irak-Krieg von 2003, der als schneller Einsatz geplant war und sich über Jahre hinzog. Neben dem reinen Ölpreiseffekt kommen geopolitische Unsicherheiten, Finanzmarkt-Turbulenzen und massive Lieferkettenstörungen hinzu. Nicht wenige Beobachter rechnen damit, dass eine längere Eskalation die 150-Dollar-Marke deutlich überschreiten und weltweite Rezessionseffekte auslösen dürfte.

Für Deutschland, das sich unter der neuen Großen Koalition eigentlich wirtschaftlich stabilisieren wollte, ist das ein Albtraum. Das 500-Milliarden-Sondervermögen, das ohnehin die Inflation befeuern und kommende Generationen mit Schulden belasten wird, könnte sich als Tropfen auf den heißen Stein erweisen, wenn die Energiepreise durch die Decke gehen.

Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Während Aktienmärkte bei geopolitischen Krisen einbrechen, Währungen an Kaufkraft verlieren und die Inflation den Wert von Sparguthaben auffrisst, haben Gold und Silber über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt. Wer sein Portfolio nicht ausschließlich den Launen der Geopolitik und den Fehlentscheidungen der Politik ausliefern möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil einer breit gestreuten Anlagestrategie zu betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen