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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
17:52 Uhr

Ölkrise am Persischen Golf: Irak ringt verzweifelt um Exportrouten

Ölkrise am Persischen Golf: Irak ringt verzweifelt um Exportrouten

Während Europa sich mit Gendersternchen und Klimaklebern beschäftigt, spielt sich am Persischen Golf ein geopolitisches Drama ab, das die globale Energieversorgung in ihren Grundfesten erschüttert. Der Irak – einst einer der mächtigsten Ölproduzenten der Region – steht mit dem Rücken zur Wand und verhandelt nun ausgerechnet mit dem Iran über die Durchfahrt seiner Tanker durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormus.

Die Lebensader des Welthandels ist blockiert

Die Straße von Hormus, jene schmale Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, durch die in normalen Zeiten rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, ist infolge des Iran-Krieges faktisch lahmgelegt. Was das bedeutet, kann man in nackten Zahlen ablesen: Die irakische Ölproduktion ist von 4,4 Millionen Barrel pro Tag auf klägliche 1,2 Millionen Barrel eingebrochen. Ein Rückgang um mehr als 70 Prozent. Die Lagertanks füllten sich rasant, einzelne Schiffe seien während Umladevorgängen vor der irakischen Küste sogar direkt angegriffen worden.

Der irakische Ölminister Hayyan Abdul Ghani bestätigte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur INA, dass laufende Gespräche mit Teheran stattfänden, um zumindest einigen irakischen Tankern die Passage zu ermöglichen. Dass in den vergangenen Tagen offenbar zwei indische und ein pakistanischer Tanker die Meerenge passieren konnten, dürfte in Bagdad die Hoffnung genährt haben, eine ähnliche Vereinbarung erzielen zu können.

Plan B: Die alte Pipeline in die Türkei

Doch der Irak setzt nicht alles auf eine Karte. Parallel zu den Verhandlungen mit dem Iran arbeitet Bagdad fieberhaft an der Reaktivierung einer Pipeline, die das nordirakische Kirkuk mit dem türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan verbindet. Die rund 960 Kilometer lange Leitung war bereits 2014 nach wiederholten Angriffen des sogenannten Islamischen Staates stillgelegt worden – ein Erbe jener chaotischen Jahre, in denen der gesamte Nahe Osten in Flammen stand.

Die Inspektion eines 100 Kilometer langen Abschnitts solle innerhalb einer Woche abgeschlossen sein, erklärte der Ölminister. Zunächst könnten über diese Route etwa 250.000 Barrel pro Tag exportiert werden. Würde man das Rohöl aus den kurdischen Fördergebieten einbeziehen, wäre sogar eine Steigerung auf 450.000 Barrel täglich denkbar.

Bagdad gegen Erbil: Der ewige Streit

Doch selbst in der Krise scheint der Irak nicht in der Lage zu sein, seine innenpolitischen Grabenkämpfe beizulegen. Die Nutzung der kurdischen Pipeline-Infrastruktur gestaltet sich als politisches Minenfeld. Bagdad wirft der Kurdischen Regionalregierung vor, willkürliche Bedingungen für die Nutzung der Leitung zu stellen, und droht mit rechtlichen Schritten. Die kurdischen Behörden wiesen die Vorwürfe zurück und konterten, die Zentralregierung habe es versäumt, grundlegende Sicherheits- und Wirtschaftsprobleme im Ölsektor der Region anzugehen. Ein Trauerspiel, das an die Unfähigkeit mancher europäischer Regierungen erinnert, selbst in existenziellen Krisen über den eigenen Schatten zu springen.

Was bedeutet das für die globalen Energiemärkte?

Die Situation am Persischen Golf sollte auch in Deutschland als Weckruf verstanden werden. Wer seine Energieversorgung von geopolitisch instabilen Regionen abhängig macht und gleichzeitig die eigene Energieinfrastruktur ideologiegetrieben demontiert, der spielt mit dem Wohlstand seiner Bürger. Die Eskalation im Nahen Osten – insbesondere die israelischen Angriffe auf iranische Atomanlagen und die iranische Vergeltung – hat die ohnehin fragile Lage weiter verschärft. Jeder Barrel, der nicht durch die Straße von Hormus fließt, treibt die Preise an den Weltmärkten nach oben.

Für den deutschen Verbraucher bedeutet das: Steigende Energiekosten, die sich durch die gesamte Wertschöpfungskette fressen. In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg bringt und damit die Inflation weiter anheizt, ist das eine denkbar schlechte Nachricht. Wer in solchen Zeiten sein Vermögen schützen möchte, tut gut daran, über physische Edelmetalle als Absicherung nachzudenken – denn Gold und Silber haben sich in Krisenzeiten seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher bewährt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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