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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
07:10 Uhr

Nur vier Prozent der Unternehmen sind fit für die KI-Zukunft – ein Armutszeugnis für Europas Wirtschaft

Nur vier Prozent der Unternehmen sind fit für die KI-Zukunft – ein Armutszeugnis für Europas Wirtschaft

Während Politiker in Berlin und Brüssel nicht müde werden, die digitale Transformation als Heilsversprechen zu predigen, offenbart eine aktuelle Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint ein ernüchterndes Bild: Gerade einmal vier Prozent der europäischen Unternehmen verfügen über ein Organisationsmodell, das tatsächlich auf die strategischen Herausforderungen des KI-Zeitalters ausgerichtet ist. Vier Prozent. Man lasse sich diese Zahl auf der Zunge zergehen.

Die große Illusion der Vorbereitung

Besonders pikant ist die Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und Realität. Satte 70 Prozent der befragten C-Level-Führungskräfte geben an, sich gut auf künftige Anforderungen vorbereitet zu fühlen. Doch wenn man genauer hinschaut, entpuppt sich dieses Selbstbewusstsein als gefährliche Selbsttäuschung. Denn die Studie, für die rund 400 Entscheider aus ganz Europa befragt wurden, zeigt unmissverständlich: Zwischen dem Gefühl der Bereitschaft und der tatsächlichen organisatorischen Reife klafft ein Abgrund.

Die Hemmnisse lesen sich wie ein Katalog des Versagens: fehlende Datenverfügbarkeit, mangelnde Analytics-Fähigkeiten, akuter Fachkräftemangel, technologische Defizite – und, besonders bezeichnend, unzureichender Änderungswille der Führungskräfte selbst. Man könnte auch sagen: Die Kapitäne stehen auf der Brücke, sehen den Eisberg und drehen trotzdem nicht am Steuer.

Technologie als Treiber – aber ohne Menschen läuft nichts

Immerhin haben die Unternehmen erkannt, woher der Wind weht. 69 Prozent der Befragten nennen neue Technologien und Künstliche Intelligenz als den zentralen strategischen Impuls für die Neugestaltung ihrer Betriebsmodelle. Fast die Hälfte verweist zudem auf veränderte Kundenerwartungen als treibende Kraft. Hinzu kommen steigende Anforderungen an Transparenz, Compliance und Nachhaltigkeit – letzteres ein Regulierungsdruck, der gerade in der EU mit ihrer Bürokratieflut besonders schwer wiegt.

Doch hier liegt das eigentliche Paradoxon: Während Technologie als wichtigster Veränderungstreiber identifiziert wird, erkennen die Führungskräfte gleichzeitig, dass die Transformation nur mit den Menschen gelingen kann. Mitarbeiterentwicklung, funktionsübergreifende Zusammenarbeit und kultureller Wandel gelten als entscheidende Erfolgsfaktoren. Ausgerechnet diese Bereiche verzeichnen jedoch die langsamsten Fortschritte. Es ist, als würde man ein Formel-1-Auto bauen, aber vergessen, einen Fahrer auszubilden.

Der Fachkräftemangel als Achillesferse

Gerade für den Wirtschaftsstandort Deutschland sollten diese Erkenntnisse alle Alarmglocken schrillen lassen. Der Fachkräftemangel, den die Studie als eines der zentralen Hemmnisse identifiziert, ist hierzulande besonders akut. Jahrelang hat die Politik versäumt, die richtigen Weichen zu stellen – statt in technische Bildung und MINT-Fächer zu investieren, verlor man sich in ideologischen Debatten über Gendersternchen und Klimakleber. Die Quittung kommt nun in Form einer Wirtschaft, die im internationalen Wettbewerb zunehmend den Anschluss verliert.

Während Länder wie die USA unter Präsident Trump mit massiven Deregulierungen und einer klaren Wirtschaftsagenda voranpreschen, verstrickt sich Europa in regulatorische Fesseln. Die Studie von BearingPoint macht deutlich, dass Unternehmen sich nicht länger auf statische Modelle verlassen können, die für vorhersehbare Rahmenbedingungen geschaffen wurden. Doch genau solche vorhersehbaren Rahmenbedingungen wären es, die eine verlässliche Politik schaffen müsste – statt ständig neue Regulierungen, Berichtspflichten und Nachhaltigkeitsauflagen zu erfinden.

Die Gewinner setzen auf Geschwindigkeit und klare Strukturen

Es gibt allerdings auch Lichtblicke. Die Studie identifiziert eine kleine Gruppe von Unternehmen mit hoher organisatorischer Reife, die sich durch drei wesentliche Merkmale auszeichnet: höhere Umsetzungsgeschwindigkeit, klar definierte Entscheidungsbefugnisse und eine starke Verzahnung von Strategie und operativer Umsetzung. Diese Unternehmen haben verstanden, dass ein Target Operating Model kein einmaliges Redesign-Projekt ist, sondern ein dynamisches, modulares System, das sich flexibel an Marktveränderungen anpassen muss.

Der Paradigmenwechsel, den die Studie beschreibt, erfordere klare Governance-Strukturen, eine geschlossene Führungsausrichtung und disziplinierte Umsetzung. Werte also, die man durchaus als konservative Unternehmenstugenden bezeichnen könnte – Klarheit, Ordnung, Entschlossenheit. Keine Experimente um der Experimente willen, sondern zielgerichtetes Handeln mit messbaren Ergebnissen.

Geopolitische Unsicherheiten als zusätzlicher Stressfaktor

Was die Studie ebenfalls unterstreicht, ist der Einfluss geopolitischer Unsicherheiten auf die Unternehmensstrategien. In einer Welt, in der Handelskriege, Sanktionsregime und militärische Konflikte die Lieferketten erschüttern, reicht es nicht mehr aus, nur auf Effizienz zu optimieren. Unternehmen müssen Widerstandsfähigkeit aufbauen – ein Konzept, das in Zeiten von Trumps Zollpolitik mit 20 Prozent auf EU-Importe und dem anhaltenden Ukraine-Krieg aktueller denn je ist.

Für deutsche Unternehmen bedeutet dies eine doppelte Herausforderung: Sie müssen nicht nur ihre internen Strukturen transformieren, sondern gleichzeitig mit einem politischen Umfeld zurechtkommen, das ihnen kaum Planungssicherheit bietet. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung mag zwar Infrastrukturinvestitionen versprechen, doch die damit einhergehende Schuldenlast wird die Wirtschaft auf Jahre belasten und die Inflation weiter anheizen.

Wer zögert, verliert – das gilt auch für die Politik

Die Warnung der Studie ist unmissverständlich: Wer jetzt nicht handele, riskiere, unwiederbringlich zurückzufallen. Geschwindigkeit, Datenorientierung und funktionsübergreifende Zusammenarbeit würden künftig die entscheidenden Treiber der Unternehmensperformance sein. Das ist keine abstrakte Zukunftsmusik – es ist die harte Realität eines globalen Wettbewerbs, der keine Rücksicht auf Befindlichkeiten nimmt.

In Zeiten solcher Unsicherheiten – ob geopolitisch, technologisch oder wirtschaftlich – zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen und gegen Krisen abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt, gerade wenn Währungen unter Inflationsdruck geraten und politische Entscheidungen die wirtschaftliche Stabilität gefährden. Als Beimischung in einem diversifizierten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, seine Investitionsentscheidungen auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls unter Hinzuziehung qualifizierter Berater zu treffen. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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