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Kettner Edelmetalle
24.01.2026
07:38 Uhr

Notstand in den USA: „Monstersturm" bedroht Millionen Amerikaner mit lebensbedrohlicher Kälte

Notstand in den USA: „Monstersturm" bedroht Millionen Amerikaner mit lebensbedrohlicher Kälte

Ein gewaltiger Wintersturm von historischem Ausmaß zieht derzeit über die Vereinigten Staaten hinweg und versetzt weite Teile des Landes in einen Ausnahmezustand. Die Dimension dieser Naturgewalt ist beeindruckend: Über eine Strecke von rund 3.000 Kilometern erstreckt sich das Unwetter von New Mexico im Südwesten bis nach Maine im Nordosten. Amerikanische Medien sprechen bereits von einem „Monstersturm" – und diese Bezeichnung scheint keineswegs übertrieben.

Mehr als ein Dutzend Bundesstaaten rufen den Notstand aus

Die Gouverneure zahlreicher Bundesstaaten haben vorsorglich den Notstand ausgerufen, um schneller auf die drohende Katastrophe reagieren zu können. Betroffen sind unter anderem New York, Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri. Selbst die US-Hauptstadt Washington hat entsprechende Maßnahmen ergriffen und die Nationalgarde um Unterstützung mit Geländefahrzeugen gebeten.

New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul warnte eindringlich vor den Gefahren: „Das ist eine gefährliche Kombination aus viel Schnee und extrem niedrigen Temperaturen." Die erwartete Kälte könne „absolut tödlich" sein, so die Politikerin weiter. In Teilen von Minnesota und North Dakota prognostiziert der Wetterdienst Temperaturen von bis zu minus 45 Grad Celsius – Werte, bei denen ungeschützte Haut innerhalb weniger Minuten Erfrierungen erleiden kann.

Flugverkehr bricht zusammen – auch Lufthansa streicht Verbindungen

Die Auswirkungen auf den Flugverkehr sind bereits jetzt verheerend. Mehr als 1.600 Flüge innerhalb der USA, in die USA oder aus den USA wurden allein für den Samstag gestrichen, wie der Sender ABC News berichtete. Die Flughäfen im texanischen Dallas seien besonders betroffen. Große Airlines wie United und Delta bieten ihren Passagieren Umbuchungen oder spätere Reisetermine an.

Auch die deutsche Lufthansa hat zahlreiche Verbindungen nach Nordamerika aus dem Flugplan genommen. Am Sonntag sind nach Unternehmensangaben noch Flüge nach Washington, New York, Boston, Philadelphia und Charlotte betroffen. Die betroffenen Fluggäste werden über Ausfälle und alternative Reisemöglichkeiten informiert.

Behörden warnen vor massiven Stromausfällen

Besondere Sorge bereitet den Behörden die Gefahr flächendeckender Stromausfälle. Umknickende Bäume und unter dem Gewicht von Blitzeis brechende oberirdische Leitungen könnten Millionen Haushalte von der Energieversorgung abschneiden. Für rund 160 Millionen Einwohner gelten derzeit Wetterwarnungen oder besondere Hinweise – das entspricht fast der Hälfte der US-Bevölkerung.

Die Stadt Washington rief ihre Bewohner auf, Taschenlampen bereitzulegen und Mobiltelefone aufzuladen. Autos müssen von bestimmten Notstraßen entfernt werden – eine Maßnahme, die von Samstagmittag bis Dienstag gilt. Der Betreiber der U-Bahn in der Hauptstadt schließt nicht aus, dass es durch das Eis zu Schienenbrüchen kommen könnte.

Trump nutzt Kältewelle für Spitze gegen Klimaexperten

US-Präsident Donald Trump ließ es sich derweil nicht nehmen, die extreme Kälte für einen seiner typischen Seitenhiebe gegen Klimaexperten zu nutzen. „Könnten die Umweltaktivisten bitte erklären — WAS IST EIGENTLICH AUS DER GLOBALEN ERWÄRMUNG GEWORDEN???", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Eine Aussage, die wissenschaftlich freilich nicht haltbar ist, denn Klimawandel bedeutet keineswegs das Ausbleiben von Kälteeinbrüchen, sondern eine Zunahme der Durchschnittstemperaturen im langfristigen Mittel – verbunden mit häufigeren und intensiveren Extremwetterereignissen.

Bundesbehörden bereiten sich auf das Schlimmste vor

Das Weiße Haus teilte mit, dass die gesamte Regierung die Wettervorhersagen genau beobachte. Die Bundesbehörde für Katastrophenschutz arbeitet eng mit den betroffenen Bundesstaaten zusammen. Die Verteilzentren im Süden und Osten des Landes wurden mit mehr als sieben Millionen Mahlzeiten, über zwei Millionen Litern Wasser sowie Hunderttausenden Decken und Hunderten Generatoren ausgestattet.

Während die Amerikaner sich auf ein Wochenende im Ausnahmezustand einstellen, zeigt dieses Naturereignis einmal mehr, wie verletzlich moderne Gesellschaften gegenüber extremen Wetterereignissen sind. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die umfangreichen Vorbereitungen ausreichen, um das Schlimmste zu verhindern.

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