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20.02.2026
06:00 Uhr

NATO am Abgrund: Renommierter Forscher prophezeit das Ende des westlichen Verteidigungsbündnisses

Was viele Politiker hinter vorgehaltener Hand längst wissen, aber öffentlich nicht auszusprechen wagen, bringt nun einer der weltweit angesehensten Politikwissenschaftler auf den Punkt: Die NATO, jenes Bollwerk westlicher Sicherheit seit dem Zweiten Weltkrieg, steht vor dem strukturellen Kollaps. Ole Wæver, Professor an der Universität Kopenhagen und einer der meistzitierten Forscher im Bereich Internationale Politik, zeichnet ein Bild, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt – und das unbequeme Fragen aufwirft, denen sich insbesondere Deutschland nicht länger entziehen kann.

Das Schweigekartell der Entscheidungsträger

Wæver, der derzeit an der Universität Tokio forscht, wirft den politischen Eliten Europas vor, die Öffentlichkeit über den wahren Zustand des Bündnisses im Unklaren zu lassen. Hinter verschlossenen Türen sei längst klar, dass das sicherheitspolitische Fundament des Westens schwer angeschlagen sei – wenn nicht bereits faktisch zerfallen. Eine Diagnose, die man als alarmistisch abtun könnte, käme sie nicht von einem Mann mit diesem Renommee.

Besonders brisant: Der Forscher beschreibt die NATO als Bündnis im Zustand „strategischer Schwebe". Die Welt werde nicht zu den sicherheitspolitischen Gewissheiten früherer Jahrzehnte zurückkehren, auch wenn zahlreiche politische Akteure weiterhin darauf hofften. Es sei im Interesse der Regierungen, eine offizielle Feststellung des Scheiterns möglichst lange hinauszuzögern. Man könnte auch sagen: Es wird auf Zeit gespielt – eine Strategie, die in der Geschichte selten gut geendet hat.

Ein Kind des Kalten Krieges stirbt in einer neuen Ära

Um den drohenden Zerfall zu verstehen, muss man die historische Sonderrolle der NATO begreifen. Verteidigung war stets ein Kernbereich nationaler Souveränität. Dass Staaten ihre militärischen Strukturen, Offizierskorps und Planungsprozesse über Jahrzehnte hinweg derart eng verzahnten, war nur unter den einzigartigen Bedingungen des Kalten Krieges möglich. Zwei klar definierte Machtblöcke standen sich als existenzielle Gegner gegenüber. Diese Blockkonfrontation schuf ein dauerhaftes Bedrohungsszenario, das den Kitt des Bündnisses bildete.

Mit dem Fall der Berliner Mauer begann die strukturelle Grundlage der Allianz schrittweise zu erodieren. Für Wæver sei daher nie die Frage gewesen, ob die NATO in ihrer bisherigen Form endet, sondern wann dieser Punkt erreicht werde. Eine Einschätzung, die angesichts der aktuellen geopolitischen Verwerfungen erschreckend plausibel klingt.

Trump als Katalysator eines längst überfälligen Realitätsschecks

Die gegenwärtige Entwicklung führt Wæver nicht ausschließlich auf einzelne Personen zurück. Gleichwohl habe Donald Trump bestehende Zweifel offen sichtbar gemacht und den Erosionsprozess deutlich beschleunigt. Der vorübergehende Zusammenhalt nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sowie die Aufnahme Finnlands und Schwedens seien aus seiner Sicht lediglich eine temporäre Stabilisierung gewesen – kein Beweis für die Vitalität des Bündnisses.

Man muss Trump zugutehalten, dass er – bei aller berechtigten Kritik an seinem Stil – eine Debatte erzwungen hat, die Europa jahrzehntelang erfolgreich verdrängte. Die Frage, ob sich ein Kontinent mit über 400 Millionen Einwohnern und einer der größten Volkswirtschaften der Welt dauerhaft hinter dem amerikanischen Schutzschild verstecken kann, hätte schon vor zwanzig Jahren gestellt werden müssen. Dass sie nun mit solcher Wucht auf den Tisch kommt, ist weniger Trumps Schuld als vielmehr das Ergebnis europäischer Bequemlichkeit.

Strategische Dokumente aus Washington deuten auf Abkehr von Europa

In europäischen Führungskreisen werde inzwischen intensiver über Szenarien ohne die USA diskutiert. Auch strategische Dokumente aus Washington deuteten auf eine stärkere Schwerpunktverlagerung weg von Europa hin. Der Fokus der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik verschiebt sich zunehmend in den indopazifischen Raum – dorthin, wo mit China der eigentliche strategische Rivale der kommenden Jahrzehnte wartet.

Die gefährliche Übergangsphase

Wæver geht davon aus, dass zentrale militärische Koordinationsmechanismen zunächst weitergeführt würden. Beschaffung, Übungen und Offiziersaustausch könnten auch in veränderter Konstellation Bestand haben. Parallel dazu könnte sich innerhalb der bestehenden Strukturen eine eigenständigere europäische Säule herausbilden. Langfristig sei eine stärkere institutionelle Anbindung an EU-Strukturen wahrscheinlich.

Entscheidend sei jedoch die Übergangsphase. Ein abrupter Zusammenbruch könnte Russland dazu verleiten, eine strategische Gelegenheit zu erkennen – etwa gegenüber den baltischen Staaten. Die kommenden Jahre seien daher sicherheitspolitisch besonders sensibel. Europa müsse Fähigkeiten ausbauen und Lücken schließen, die durch einen möglichen Rückzug der USA entstünden.

Hier offenbart sich das ganze Ausmaß des europäischen Versäumnisses. Jahrzehntelang haben die Staaten Europas – allen voran Deutschland – ihre Verteidigungsausgaben auf ein Minimum heruntergefahren und die sogenannte „Friedensdividende" in Sozialprogramme umgeleitet. Das Ergebnis: Eine Bundeswehr, die nach Einschätzung vieler Experten nur bedingt einsatzfähig ist, und ein Kontinent, der im Ernstfall auf amerikanische Hilfe angewiesen wäre.

Russland: Kurzfristig gefährlich, langfristig überschätzt

Langfristig warnt Wæver interessanterweise vor einer strukturellen Überschätzung Russlands. Bevölkerung und Wirtschaftskraft seien deutlich geringer als die Europas, zudem bestehe ein erheblicher technologischer Rückstand. Selbst im Fall eines für Moskau günstigen Ausgangs des Ukrainekrieges müssten erhebliche Ressourcen gebunden werden, um territoriale Gewinne zu sichern und innenpolitische Stabilität zu gewährleisten.

Russland sei daher kurzfristig gefährlich, mittelfristig jedoch kein dominierender strategischer Gegner. Die größere Herausforderung sieht der Forscher in China, das wissenschaftlich, technologisch und industriell deutlich stärker aufgestellt sei. Eine Einschätzung, die man in Berlin offenbar noch nicht vollständig verinnerlicht hat – zu beschäftigt ist man dort mit ideologischen Grabenkämpfen und bürokratischen Selbstbeschäftigungsprogrammen.

Nukleare Abschreckung: Frankreichs Arsenal als europäischer Schutzschild?

In der Debatte über eine mögliche europäische Atomaufrüstung warnt Wæver vor einem Bruch mit dem Nichtverbreitungsvertrag. Vorschläge, wonach Deutschland, Polen oder nordische Staaten eigene Nuklearprogramme entwickeln sollten, hält er für strategisch riskant. Die bestehenden französischen Arsenale reichten aus, um Russland im Ernstfall existenziell zu bedrohen.

Absolute Garantien gebe es im Nuklearbereich grundsätzlich nicht. Auch unter dem amerikanischen Schutzschirm habe es stets politische Kalkulation statt rechtlich einklagbarer Sicherheit gegeben. Durch abgestimmte Doktrinen, institutionelle Prozesse und enge Konsultationen könne die französische Abschreckung schrittweise europäisch eingebettet werden.

Deutschlands Stunde der Wahrheit

Für Deutschland hätte ein solcher Umbruch weitreichende Folgen. Als größte Volkswirtschaft der Europäischen Union müsste Berlin eine tragende Rolle in einer eigenständigeren europäischen Sicherheitsarchitektur übernehmen. Damit würde die Frage strategischer Autonomie zur Kernaufgabe deutscher Politik. Verteidigungsfähigkeit, industrielle Kapazitäten und politische Führungsbereitschaft rückten stärker ins Zentrum der sicherheitspolitischen Debatte.

Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen zwar ein Signal gesetzt – doch ob dieses Geld tatsächlich in die richtigen Kanäle fließt oder in der berüchtigten deutschen Bürokratie versickert, bleibt abzuwarten. Die Erfahrungen mit dem 100-Milliarden-Sondervermögen der Vorgängerregierung stimmen jedenfalls nicht gerade optimistisch.

Was Deutschland jetzt braucht, ist keine weitere Debatte über Gendersternchen oder Lastenfahrräder, sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme seiner sicherheitspolitischen Lage. Die Zeiten, in denen man sich hinter dem großen Bruder jenseits des Atlantiks verstecken konnte, neigen sich dem Ende zu. Wer das nicht begreift, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wævers Warnung sollte als das verstanden werden, was sie ist: ein Weckruf an einen Kontinent, der viel zu lange geschlafen hat.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und wachsender Instabilität des internationalen Finanzsystems erweist sich einmal mehr, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber als krisenfeste Wertanlage eine unverzichtbare Rolle in jedem breit aufgestellten Portfolio spielen. Wenn Bündnisse wanken und Währungen unter Druck geraten, bleibt das Edelmetall, was es seit Jahrtausenden ist: ein sicherer Hafen.

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