Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
07.05.2026
05:50 Uhr

Mogelpackung Entlastungsprämie: 88 Prozent der Familienunternehmer können oder wollen nicht zahlen

Es ist ein politisches Manöver, das die ganze Hilflosigkeit der Berliner Wirtschaftspolitik offenbart: Die sogenannte Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Unternehmen ihren Mitarbeitern steuer- und abgabenfrei zahlen dürfen, entpuppt sich als realitätsferner Etikettenschwindel. Eine aktuelle Umfrage des Verbands der Familienunternehmer, über die zuerst die "Rheinische Post" berichtete, zeichnet ein verheerendes Bild: Lediglich 12 Prozent der befragten Familienunternehmer sind überhaupt in der Lage, die Prämie zu stemmen. 57 Prozent winken komplett ab, weitere 31 Prozent wollen sie nur teilweise auszahlen.

Berlin verteilt Geschenke – die Rechnung sollen die Betriebe begleichen

Die Präsidentin des Verbands, Marie-Christine Ostermann, brachte das Dilemma in deutlichen Worten auf den Punkt. Die Bundesregierung rede zwar von Entlastung, schiebe die finanzielle Last in Wahrheit aber auf die Schultern jener Unternehmer, die ohnehin schon mit der längsten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg ringen müssten. Wer mehrere Jahre Rezession durchgestanden habe, könne nicht eben mal noch tausend Euro pro Beschäftigtem aus dem Hut zaubern.

Genau hier liegt der Konstruktionsfehler dieser politischen Wohltat: Steuerfrei klingt wunderbar – kostet den Staat keinen Cent. Während sich das Kabinett Merz öffentlichkeitswirksam als Entlaster der Bürger inszeniert, müssen Mittelständler die Zeche zahlen. Eine elegantere Methode, sich mit fremdem Geld zu schmücken, ist kaum vorstellbar.

Das eigentliche Problem heißt Energiepolitik

Ostermann nutzte die Gelegenheit, um den Finger in die wirklich klaffende Wunde zu legen: die ruinösen Energiekosten. Der Verband fordere eine vollständig technologieoffene Energiepolitik, die auch den Bau kleiner Atomkraftwerke wieder ermögliche. Es könne nicht sein, dass die Solarwirtschaft nach drei Jahrzehnten immer noch am Subventionstropf hänge. Diese "Subventionitis", so Ostermann, müsse endlich enden – Wirtschaftsministerin Reiche habe in dieser Frage die ausdrückliche Unterstützung der Familienunternehmer.

Eine bemerkenswerte Forderung, die das ganze ideologische Trümmerfeld der vergangenen Jahre offenlegt. Während halb Europa längst über die Renaissance der Kernkraft debattiert und Frankreich seine Reaktoren als Standortvorteil feiert, klammert sich Deutschland an die Dogmen einer grünen Energieromantik, deren Rechnungen mittlerweile in jedem Mittelstandsbüro auf dem Tisch liegen.

Verlängerte Frist – ein stilles Eingeständnis

Bezeichnenderweise wurde die ursprüngliche Frist für die Auszahlung der Prämie bereits verlängert. Bis zum 30. Juni 2027 sollen Unternehmen die Möglichkeit haben, das Geld auszuzahlen. Hintergrund seien massive Bedenken aus der Wirtschaft, kurzfristig überhaupt zahlungsfähig zu sein. Der Bundestag hatte das Gesetz im April verabschiedet, der Bundesrat soll am 8. Mai abstimmen. Doch die Verlängerung allein offenbart, wie weit die politische Realitätsverweigerung reicht: Wer einer Krisenmaßnahme von vornherein 14 Monate Aufschub gewähren muss, gesteht damit ein, dass die Wirtschaft am Boden liegt.

Kaufkraftverlust und die Frage echter Vermögenssicherung

Das eigentliche Ärgernis hinter solchen Symbolprämien ist freilich die galoppierende Geldentwertung, die jede staatlich verordnete "Entlastung" binnen Monaten auffrisst. Wer in Zeiten ausufernder Staatsverschuldung – Stichwort 500-Milliarden-Sondervermögen – sein hart erarbeitetes Vermögen schützen will, sollte sich nicht auf politische Almosen verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie der Inflation und politischer Misswirtschaft standhalten. Eine kluge Beimischung im Portefeuille kann genau dort Stabilität schaffen, wo staatliche Versprechen versagen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen. Für individuelle Finanz-, Steuer- oder Rechtsentscheidungen sollte stets ein qualifizierter Berater hinzugezogen werden. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen