
Millionen fĂŒr Islamisten-Kita: Berliner Senat schaut weiter weg

Es ist ein LehrstĂŒck ĂŒber das Versagen der politischen Klasse in der deutschen Hauptstadt: Eine KindertagesstĂ€tte in Berlin-Neukölln, deren Bauherr offen die Kopftuchpflicht fĂŒr neunjĂ€hrige MĂ€dchen propagiert und Verbindungen in islamistische Kreise unterhĂ€lt, kassiert satte 4,2 Millionen Euro an Steuergeldern. Und der Berliner Senat? Sieht keinerlei Anlass, seine ĂberprĂŒfungspraxis zu ĂŒberdenken. Willkommen in der RealitĂ€t rot-grĂŒn-roter NaivitĂ€t.
Vier Millionen Euro Steuergeld â ohne ernsthafte PrĂŒfung
Wie aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des BSW-Abgeordneten Alexander King hervorgeht, findet eine systematische ĂberprĂŒfung von Kita-TrĂ€gern auf extremistische Verbindungen schlicht nicht statt. âEs erfolgt keine systematische, standardisierte Abfrage bei den Verfassungsschutzbehörden", lautet die ernĂŒchternde Auskunft der Landesregierung. Eine PrĂŒfung greife nur dann, wenn konkrete Verdachtsmomente vorlĂ€gen â etwa durch Beschwerden aus Elternschaft, Personal oder Nachbarschaft.
Im konkreten Fall handelt es sich beim ehemaligen Bauherrn um den schiitischen Geistlichen Mohamed A., der nicht nur die Verschleierung von MĂ€dchen ab neun Jahren befĂŒrwortet, sondern auch Schatzmeister eines Vereins ist, der Verbindungen zu einem irakischen Ayatollah pflegt â einem Ayatollah, der laut Berichten sogar Sex mit Kindern fĂŒr legitim erklĂ€rt. Von den 4,2 Millionen Euro öffentlicher Förderung sind bereits 3,5 Millionen Euro geflossen. Der deutsche Steuerzahler darf zahlen, wĂ€hrend sich Berliner Behörden offenbar mit einem freundlichen Schulterzucken begnĂŒgen.
Verharmlosung mit System
Besonders pikant: Der Senat rĂ€umt selbst ein, dass der politische Islam âauf gesamtgesellschaftlicher Ebene" nach Einfluss strebe. Doch ausgerechnet im Bereich der frĂŒhkindlichen Bildung â also dort, wo Kinder ihre prĂ€gendsten Jahre verbringen â sieht man keinerlei Gefahr. BegrĂŒndung? âKonkrete empirische Hinweise auf eine relevante Einflussnahme" lĂ€gen nicht vor. Man gehe von einem âgeringen Risiko" aus, schlieĂlich seien die Beschwerden ĂŒberschaubar.
Ein klassischer Zirkelschluss, wie man ihn aus den LehrbĂŒchern der politischen RealitĂ€tsverweigerung kennt: Wer nicht systematisch sucht, findet auch nichts. Und wer nichts findet, sieht keinen Handlungsbedarf. Mit dieser Logik könnte man jeden Brandschutz abschaffen, solange das Haus noch nicht in Flammen steht.
Beirat ohne Aufgabenbeschreibung
Im Falle der umstrittenen Neuköllner Kita soll nun ein âneutraler Beirat" eingesetzt werden. Welche Aufgaben dieses Gremium konkret ĂŒbernehmen soll, bleibt allerdings im Dunkeln. Ein hilfloses Feigenblatt, das den eigentlichen Skandal kaschieren soll, ohne ihn zu lösen. Der Abgeordnete Alexander King bezeichnete die Haltung des Senats gegenĂŒber der Berliner Zeitung als naiv â und selbst diese EinschĂ€tzung dĂŒrfte angesichts der Faktenlage noch milde formuliert sein.
Ebenso bemerkenswert: Der Senat erfasst nach eigenen Angaben nicht einmal systematisch die weltanschauliche Ausrichtung der Kita-TrĂ€ger. Bei 1.197 TrĂ€gern in Berlin â ĂŒberwiegend in freier TrĂ€gerschaft â ist damit völlig unklar, wie viele religiös geprĂ€gte Einrichtungen existieren und wie sich deren Anzahl entwickelt hat. Statt Transparenz herrscht behördliche Blindheit.
Ein gesellschaftspolitischer Skandal mit Ansage
Was sich in Berlin abspielt, ist symptomatisch fĂŒr eine Politik, die jahrelang Augen und Ohren vor den RealitĂ€ten der Parallelgesellschaften verschloss. WĂ€hrend ehrliche Steuerzahler jeden Euro umdrehen mĂŒssen, flieĂen MillionenbetrĂ€ge ohne ernsthafte Kontrolle in Strukturen, die mit dem Grundgesetz und unseren freiheitlichen Werten denkbar wenig gemein haben. Die Idee, neunjĂ€hrige MĂ€dchen in KopftĂŒcher zu zwingen, gehört nicht in eine offene Gesellschaft â und schon gar nicht in eine staatlich finanzierte Einrichtung.
Die frĂŒhkindliche Bildung ist das Fundament jeder Gesellschaft. Wer hier die Augen verschlieĂt, wer aus falsch verstandener Toleranz oder schlichter Bequemlichkeit Extremisten den roten Teppich ausrollt, gefĂ€hrdet nicht nur einzelne Kinder, sondern die Zukunft eines ganzen Landes. Die Bundeshauptstadt scheint diese Lektion noch lange nicht verstanden zu haben.
Wenn der Staat versagt, zÀhlen Sachwerte
Solche VorgĂ€nge offenbaren einmal mehr, in welchem Zustand sich die staatlichen Institutionen befinden. Wer Steuergelder derart leichtfertig verteilt und seine eigenen BĂŒrger im Stich lĂ€sst, verspielt Vertrauen â nachhaltig. FĂŒr viele BĂŒrger wird dadurch deutlich, dass sie sich selbst um ihre finanzielle und persönliche Sicherheit kĂŒmmern mĂŒssen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in Zeiten politischer VerlĂ€sslichkeitsprobleme ĂŒber Jahrhunderte als stabile SĂ€ule der Vermögenssicherung bewĂ€hrt â ein Wert, der auĂerhalb des Zugriffs zweifelhafter staatlicher Entscheidungen Bestand hat.

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