
Merz im Umfragetief: Drei Viertel der Deutschen unzufrieden mit dem Kanzler
Die jüngste Forsa-Erhebung für RTL und ntv zeichnet ein ernüchterndes Bild der politischen Landschaft in Deutschland – und ein geradezu vernichtendes Urteil über den amtierenden Bundeskanzler. 73 Prozent der Bundesbürger zeigen sich unzufrieden mit der Arbeit von Friedrich Merz. Eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: Nicht einmal jeder Vierte steht noch hinter dem Mann, der einst mit großen Versprechen ins Kanzleramt eingezogen ist.
Union und AfD: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Ansage
Die Sonntagsfrage offenbart, was viele längst ahnen: Die Union kommt auf magere 26 Prozent, die AfD folgt mit 24 Prozent dicht auf den Fersen. Nur zwei Prozentpunkte trennen die Regierungspartei von der größten Oppositionskraft. Ein Abstand, der so dünn ist wie das Vertrauen der Bürger in die Große Koalition. Die SPD dümpelt bei 14 Prozent – ein historisch desaströser Wert für eine Partei, die immerhin den Vizekanzler stellt. Die Grünen erreichen 12 Prozent, die Linke überraschend starke 11 Prozent. FDP und BSW vegetieren mit jeweils drei Prozent am Rande der politischen Bedeutungslosigkeit.
Besonders alarmierend: Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 25 Prozent – deutlich über den 17,9 Prozent bei der Bundestagswahl 2025. Jeder vierte Wahlberechtigte hat offenbar das Vertrauen in das gesamte politische System verloren. Kann man es ihnen verdenken?
Die Hälfte der Deutschen traut keiner Partei mehr
Der vielleicht erschreckendste Befund der Erhebung verbirgt sich in den Kompetenzzuschreibungen. Exakt 50 Prozent der Wahlberechtigten sind der Überzeugung, dass keine einzige Partei die Probleme des Landes wirksam lösen könne. Die Hälfte der Bevölkerung hat also schlicht aufgegeben, von der Politik noch irgendetwas Konstruktives zu erwarten. Die Union führt die Kompetenzwerte zwar mit 19 Prozent an, doch was heißt das schon, wenn vier von fünf Bürgern selbst der stärksten Kraft nicht zutrauen, die drängenden Fragen unserer Zeit zu beantworten?
Die AfD kommt auf 11 Prozent politische Kompetenz, die SPD auf sieben, die Grünen auf sechs und die Linke auf fünf Prozent. Zahlen, die in ihrer Gesamtheit ein Armutszeugnis für die gesamte politische Klasse darstellen.
Merz' gebrochene Versprechen holen ihn ein
Dass Friedrich Merz mit Zufriedenheitswerten zwischen 23 und 25 Prozent seit Monaten auf niedrigstem Niveau stagniert, kommt nicht von ungefähr. Der Mann, der im Wahlkampf vollmundig versprach, keine neuen Schulden zu machen, hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur genau das Gegenteil getan. Generationen werden die Zinslast dieser Politik durch Steuern und Abgaben schultern müssen – ein Erbe, das schwerer wiegt als jede Wahlkampfparole.
Selbst in den eigenen Reihen bröckelt die Zustimmung. Lediglich 65 Prozent der CDU/CSU-Anhänger zeigen sich zufrieden – ein Drittel der eigenen Basis also nicht. Bei den Anhängern der AfD liegt die Unzufriedenheit bei sagenhaften 97 Prozent, bei der Linken bei 96 Prozent. Diese Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Die Große Koalition hat es geschafft, sowohl rechts als auch links nahezu vollständig das Vertrauen zu verspielen.
Inflation, Kriminalität, Kontrollverlust
Die Gründe für den massiven Vertrauensverlust liegen auf der Hand. Die Inflation frisst weiterhin die Ersparnisse der Bürger auf, die Kriminalität – insbesondere die Messerangriffe – hat ein Rekordniveau erreicht, und die versprochene Migrationswende bleibt ein leeres Versprechen. Statt konsequent durchzugreifen, verwaltet die Regierung den Stillstand. Die Menschen spüren das täglich – an der Supermarktkasse, auf den Straßen, in den Nachrichten.
Wer in diesen unsicheren Zeiten sein Vermögen schützen möchte, sollte sich nicht allein auf politische Versprechen verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Phasen politischer Instabilität und galoppierender Staatsverschuldung. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten, wenn das Vertrauen in Papierwährungen und politische Institutionen schwindet.
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