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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
12:06 Uhr

Linkspartei will iranische Massenmigration nach Deutschland organisieren – und der Steuerzahler soll es richten

WĂ€hrend Deutschland unter den Folgen einer seit Jahren unkontrollierten Zuwanderung Ă€chzt, wĂ€hrend Kommunen am Limit operieren und BĂŒrger sich in ihren eigenen Stadtvierteln zunehmend unsicher fĂŒhlen, hat die Linkspartei eine Idee, die an RealitĂ€tsverweigerung kaum zu ĂŒberbieten ist: „Sichere und legale Fluchtwege" aus dem Iran direkt nach Deutschland. Man reibt sich die Augen.

HumanitÀre Visa per Expressverfahren

Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Clara BĂŒnger, fordert allen Ernstes, dass iranische StaatsbĂŒrger kĂŒnftig deutsche Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten des Iran aufsuchen können sollen, um dort – so wörtlich – „unkompliziert humanitĂ€re Visa fĂŒr eine sichere Einreise" nach Deutschland zu erhalten. Unkompliziert. Als wĂ€re die Aufnahme von Millionen potenzieller Migranten eine FormalitĂ€t, vergleichbar mit dem AusfĂŒllen eines ÜberweisungstrĂ€gers. Voraussetzung sei lediglich, dass die Bundesregierung die Aufnahme nach Paragraph 22 des Aufenthaltsgesetzes wieder ermögliche – jene humanitĂ€ren Aufnahmeprogramme also, die die Koalition aus Union und SPD zuvor aus gutem Grund gestoppt hatte.

DarĂŒber hinaus verlangt BĂŒnger einen sofortigen Abschiebestopp fĂŒr alle iranischen StaatsbĂŒrger in Deutschland. Wer also bereits hier ist – egal unter welchen UmstĂ€nden, egal ob mit oder ohne Asylgrund –, der soll bleiben dĂŒrfen. Punkt. Keine Differenzierung, keine EinzelfallprĂŒfung, kein Pragmatismus. Nur Ideologie in Reinform.

Die RealitÀt spricht eine andere Sprache

Bemerkenswert ist, dass selbst der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Alexander Throm, der Darstellung einer unmittelbar drohenden Massenmigration aus dem Iran widerspricht. Er sehe derzeit keine Massenflucht auf Europa zukommen, sagte er – mahnte aber zur Wachsamkeit. Auch internationale Organisationen bestĂ€tigen: GrĂ¶ĂŸere Fluchtbewegungen aus dem Iran sind bislang nicht zu verzeichnen. Die Linkspartei konstruiert also ein Szenario, das in der RealitĂ€t noch gar nicht existiert, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Ein altbekanntes Muster.

NatĂŒrlich ist die humanitĂ€re Lage in der Region angespannt. Niemand bestreitet das. Die Vereinten Nationen berichten von Zehntausenden Vertriebenen im Libanon infolge israelischer Luftangriffe. Doch die Antwort auf jede Krise dieser Welt kann nicht lauten: Deutschland macht die TĂŒren auf. Wer so denkt, hat entweder die Lehren aus 2015 nicht verstanden – oder will sie bewusst ignorieren.

NachbarlĂ€nder stĂ€rken statt Deutschland ĂŒberlasten

Der vernĂŒnftige Ansatz, den auch Throm vertritt, wĂ€re ein anderer: Die NachbarlĂ€nder des Iran bei der Aufnahme von Schutzsuchenden zu unterstĂŒtzen. Hilfe vor Ort, in der Region, dort wo die kulturelle und sprachliche NĂ€he gegeben ist. Doch solche pragmatischen Lösungen passen nicht in das Weltbild einer Partei, deren politische DNA aus dem Erbe der SED stammt – jener Partei, die sich einst bekanntlich bestens mit Grenzen auskannte, allerdings in die andere Richtung.

Es ist geradezu grotesk: WĂ€hrend eine thailĂ€ndische Freundin eines deutschen BĂŒrgers ihre Bankkonten offenlegen, ein gĂŒltiges Visum vorweisen und eine BĂŒrgschaft nachweisen muss, um auch nur besuchsweise nach Deutschland einreisen zu dĂŒrfen, sollen iranische StaatsbĂŒrger „unkompliziert" humanitĂ€re Visa erhalten. Zweierlei Maß – das ist die bittere RealitĂ€t der deutschen Migrationspolitik, wie sie von linker Seite seit Jahren vorangetrieben wird.

Deutschland braucht Vernunft, keine Ideologie

Die Forderung der Linkspartei offenbart einmal mehr die fundamentale Kluft zwischen der politischen Klasse und der LebensrealitĂ€t der BĂŒrger. In einem Land, in dem die KriminalitĂ€t auf Rekordniveau liegt, in dem Messerangriffe zum traurigen Alltag geworden sind, in dem Kommunen unter der Last der Zuwanderung zusammenbrechen – in diesem Land fordert eine Partei allen Ernstes noch mehr Migration. Nicht weniger. Mehr.

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, wohin dieser Weg fĂŒhrt. Die Deutschen haben bei der Bundestagswahl im Februar 2025 ein deutliches Signal gesendet. Sie wollen Ordnung, Sicherheit und eine Politik, die ihre Interessen in den Vordergrund stellt. Die Große Koalition unter Friedrich Merz hat die humanitĂ€ren Aufnahmeprogramme gestoppt – und das war richtig so. Denn HumanitĂ€t beginnt nicht damit, die eigene Bevölkerung zu ĂŒberfordern, sondern damit, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Clara BĂŒnger und ihre Partei mögen in ihrer ideologischen Blase gefangen sein. Doch die Mehrheit der Deutschen hat lĂ€ngst verstanden: Wer allen helfen will, hilft am Ende niemandem – am wenigsten den eigenen BĂŒrgern, die dieses Land mit ihrer Arbeit und ihren Steuern am Laufen halten.

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