
Linksextreme Vulkangruppe: 15 Jahre Terror und der Staat schaut zu

Dreizehn Anschläge in knapp fünfzehn Jahren, zehntausende betroffene Haushalte, Millionenschäden – und nicht eine einzige Festnahme. Die Bilanz der Ermittlungsbehörden im Kampf gegen die linksextreme „Vulkangruppe" liest sich wie ein Armutszeugnis staatlicher Handlungsfähigkeit. Nun will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt mit einer Geldprämie für Hinweise aus der Bevölkerung das Ruder herumreißen. Doch kommt diese Initiative nicht reichlich spät?
Dobrindt setzt auf das Portemonnaie der Bürger
Nach dem jüngsten Sabotageakt auf die Berliner Stromversorgung Anfang Januar 2026, bei dem bis zu 45.000 Haushalte und rund 2.200 Unternehmen tagelang ohne Strom auskamen, greift der CSU-Politiker zu einem bewährten Mittel: Geld. Eine Belohnung im sechs- oder gar siebenstelligen Bereich soll neue Impulse für die seit Jahren ergebnislos verlaufende Fahndung bringen.
„Ich finde es schlichtweg nicht akzeptabel, dass der Staat an manchen Stellen immer noch blind ist gegenüber Extremisten", erklärte Dobrindt bei der Jahrestagung des Deutschen Beamtenbundes. Man wolle mit „den gleichen Mitteln zurückschlagen" und die Ermittlungsbefugnisse erhöhen. Zudem kündigte er eine personelle Aufstockung des Verfassungsschutzes an.
Eine erschreckende Chronik des Versagens
Die Liste der Anschläge, die das Bundesinnenministerium auf Anfrage zusammenstellte, offenbart das ganze Ausmaß des Problems. Seit dem 23. Mai 2011 verübte die Vulkangruppe ausschließlich Brandanschläge – auf Baustellen, Gleisanlagen, Kabelschächte, Sendemasten und Stromversorgungseinrichtungen. Der Angriff auf einen Strommast in Grünheide im März 2024 legte sogar die Produktion des Tesla-Werkes für eine ganze Woche lahm.
Besonders brisant: Über die Strukturen der Gruppierung wissen die Behörden nach eigenen Angaben praktisch nichts. Die Formulierung des Ministeriums, wonach sich „Vulkangruppen" zu den Taten bekannt hätten, deutet auf eine völlig unklare Personenlage hin. Wie viele Täter agieren? Unbekannt. Welchen monetären Schaden die Anschläge verursacht haben? Lässt sich angeblich nicht beziffern.
AfD spricht Klartext: Systemisches Versagen
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hess fand in der Bundestagssitzung vom 14. Januar deutliche Worte. Er bezeichnete die Tatsache, dass es innerhalb von fast fünfzehn Jahren keine Verhaftungen oder Anklagen gegeben habe, als „sicherheitspolitischen Skandal". Die AfD habe „vor genau dieser Entwicklung" wiederholt gewarnt und unzählige Anträge zur intensiveren Bekämpfung des Linksextremismus eingebracht – die von den etablierten Parteien allesamt abgelehnt worden seien.
„Der Anschlag hat ein systemisches Versagen des Staates auf erschreckende Weise offengelegt."
Die wirre Ideologie der Brandstifter
Das Bekennerschreiben der Vulkangruppe, veröffentlicht auf der linksextremen Plattform „indymedia", gewährt Einblicke in die krude Gedankenwelt der Täter. „Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten", heißt es dort. Die Erde werde „ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört". Den Anschlag bezeichnen die Verfasser zynisch als „gemeinwohlorientierte Aktion" und „Akt der Notwehr".
Bei den „weniger wohlhabenden Menschen", die vom Stromausfall betroffen waren, entschuldige man sich – eine Verhöhnung der Opfer, die tagelang ohne Heizung und Strom ausharren mussten. Dass man „zu jedem Zeitpunkt die Gefährdung von Menschenleben ausgeschlossen" habe, klingt angesichts der Realität wie blanker Hohn.
Ein Staat, der mit zweierlei Maß misst
Die jahrelange Erfolglosigkeit der Behörden wirft unbequeme Fragen auf. Während der „Kampf gegen Rechts" mit Millionenbeträgen gefördert wird, scheint der Linksextremismus in Deutschland ein Schattendasein zu führen – zumindest was die Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden betrifft. Experten beschreiben die Vulkangruppe als klandestine Bewegung aus Anarchisten, Technologie- und IT-Experten, die radikale Ideologie mit wissenschaftlichem Know-how verbinde.
Ob Dobrindts Geldprämie nun den Durchbruch bringt, bleibt abzuwarten. Eines steht jedoch fest: Nach fünfzehn Jahren des Wegsehens und Versagens ist es höchste Zeit, dass der Staat seine Bürger endlich vor linksextremem Terror schützt – mit der gleichen Entschlossenheit, die er bei anderen Formen des Extremismus an den Tag legt.
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