
Leichenfund in Neuenbürg: Spaziergänger entdeckt toten Mann in geparktem Auto
Ein grausiger Fund erschüttert die beschauliche Kleinstadt Neuenbürg im Enzkreis. Am Mittwochmorgen stieß ein Spaziergänger auf einem öffentlichen Parkplatz auf die Leiche eines Mannes, die sich in einem abgestellten Fahrzeug befand. Was zunächst wie ein tragischer Unglücksfall hätte wirken können, entpuppte sich rasch als weitaus düsterer: Die Polizei in Pforzheim und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gehen von einem Tötungsdelikt aus.
Ermittler halten sich bedeckt – und bitten um Mithilfe
Die Behörden gaben sich am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung auffallend wortkarg. Die „Gesamtumstände" würden den Anfangsverdacht eines Gewaltverbrechens begründen, hieß es lapidar. Nähere Angaben zur Identität des Opfers, zur mutmaßlichen Todesursache oder zu möglichen Tatverdächtigen – Fehlanzeige. Man bittet Zeugen dringend um Hinweise. Auch Dashcam-Aufnahmen von Fahrzeugen, die in der Nähe des Parkplatzes unterwegs gewesen seien, könnten für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein.
Diese Informationssperre mag ermittlungstaktische Gründe haben. Doch sie hinterlässt bei den Bürgern vor Ort ein mulmiges Gefühl. Wer war das Opfer? Was ist geschehen? Und vor allem: Bewegt sich der oder die Täter noch frei in der Region?
Ein Land, das seine Bürger nicht mehr schützen kann?
Fälle wie dieser reihen sich ein in eine beunruhigende Entwicklung, die Deutschland seit Jahren im Griff hat. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine unmissverständliche Sprache: Gewaltverbrechen nehmen zu, die Hemmschwelle sinkt, und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erodiert in einem Tempo, das man noch vor einem Jahrzehnt für unmöglich gehalten hätte. Ob in Großstädten oder in Kleinstädten wie Neuenbürg – niemand scheint mehr sicher zu sein.
Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar vollmundig einen Aktionsplan gegen die Organisierte Kriminalität angekündigt. Doch Ankündigungen sind das eine, spürbare Ergebnisse das andere. Die Bürger dieses Landes haben jahrelange Versäumnisse in der Sicherheitspolitik erlebt – eine Fehlpolitik, die unter der Ampelregierung ihren traurigen Höhepunkt erreichte und deren Folgen noch lange nachwirken werden. Mehr Polizei auf den Straßen, härtere Strafen, konsequente Abschiebungen krimineller Ausländer – das sind keine rechten Fantasien, sondern Forderungen, die ein Großteil der deutschen Bevölkerung seit Langem erhebt.
Neuenbürg steht stellvertretend für ein größeres Problem
Noch ist über die Hintergründe der Tat in Neuenbürg wenig bekannt. Vielleicht handelt es sich um eine Beziehungstat, vielleicht um ein Verbrechen im Milieu – die Ermittlungen werden es zeigen müssen. Doch unabhängig vom konkreten Motiv bleibt die bittere Erkenntnis: Deutschland hat ein massives Sicherheitsproblem. Und solange die Politik nicht den Mut aufbringt, die Ursachen beim Namen zu nennen und entschlossen zu handeln, werden sich solche Schlagzeilen mit erschreckender Regelmäßigkeit wiederholen.
Die Redaktion wird die Entwicklungen in diesem Fall weiter aufmerksam verfolgen. Wer Hinweise zum Geschehen in Neuenbürg geben kann, wird gebeten, sich umgehend an die Kriminalpolizei Pforzheim zu wenden.
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