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Kettner Edelmetalle
07.02.2026
07:59 Uhr

Lebensmittelkontrolle am Abgrund: Deutschland fehlen über 1.500 Prüfer – und die Politik schaut weg

Lebensmittelkontrolle am Abgrund: Deutschland fehlen über 1.500 Prüfer – und die Politik schaut weg

Was landet eigentlich auf unseren Tellern? Diese Frage sollte jeden Bürger umtreiben, denn die erschreckende Wahrheit lautet: Der Staat kann es kaum noch kontrollieren. In Deutschland klafft eine gewaltige Lücke bei den Lebensmittelkontrolleuren – mehr als 1.500 Stellen sind unbesetzt. Die Konsequenz ist so simpel wie beunruhigend: Nur noch die Hälfte der vorgeschriebenen Kontrollen findet überhaupt statt.

Ein System am Rande des Zusammenbruchs

Die Zahlen, die der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands (BVLK) präsentiert, sind alarmierend. Gerade einmal 2.500 Kontrolleure verteilen sich auf etwa 430 kommunale Überwachungsbehörden im gesamten Bundesgebiet. Maik Maschke, Bundesvorsitzender des BVLK, bringt das Dilemma auf den Punkt: „Aktuell schaffen wir gerade mal die Hälfte der Plankontrollen." Man konzentriere sich notgedrungen nur noch auf Bereiche mit besonders hohem Risiko.

Doch was bedeutet das konkret? Bäckereien, Metzgereien, Restaurants, Kantinen, Wochenmärkte, der gesamte Einzelhandel – all diese Bereiche müssten regelmäßig auf Hygiene, Produktqualität, Lagerbedingungen und korrekte Kennzeichnungen überprüft werden. Stattdessen herrscht vielerorts ein Kontrollvakuum, das Tür und Tor für Missstände öffnet.

Sparzwang statt Verbraucherschutz

Die Ursachen für dieses Versagen sind hausgemacht und offenbaren einmal mehr das strukturelle Versagen deutscher Behörden. Schlechte Bezahlung, der allgemeine Fachkräftemangel und vor allem die chronische Unterfinanzierung der Kommunen treiben qualifiziertes Personal in andere Branchen. Besonders absurd: Selbst ausgebildete Kontrolleure werden mancherorts nicht eingestellt, weil schlicht das Geld fehlt.

„Ich weiß von Fällen, in denen Lebensmittelkontrolleure zwar ausgebildet, aufgrund knapper Kassen vor Ort aber nicht in den aktiven Dienst übernommen werden."

Diese Aussage von Verbandschef Maschke entlarvt die Prioritäten deutscher Politik. Während Milliarden für fragwürdige Projekte und ideologisch motivierte Vorhaben fließen, wird beim Schutz der Bürger vor verdorbenen oder mangelhaften Lebensmitteln gespart.

Die politische Antwort: Weniger Kontrollen statt mehr Personal

Und wie reagiert die Politik auf diese Misere? Mit einer Lösung, die an Zynismus kaum zu überbieten ist. Statt Personal aufzubauen, wurden die Regelkontrollen kurzerhand um 40 Prozent reduziert. Man senkt also einfach die Standards, anstatt sie einzuhalten. Doch selbst diese abgesenkten Vorgaben werden vielerorts nicht erreicht.

Dies ist symptomatisch für den Zustand unseres Landes. Ein Staat, der seine grundlegendsten Aufgaben nicht mehr erfüllen kann, verliert seine Daseinsberechtigung. Der Verbraucherschutz – einst ein Aushängeschild deutscher Gründlichkeit – verkommt zur Farce. Während die Bürokratie in anderen Bereichen wuchert und Unternehmer mit immer neuen Auflagen gängelt, fehlt es ausgerechnet dort an Ressourcen, wo es um die Gesundheit der Menschen geht.

Ein Weckruf für die neue Regierung

Die Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor gewaltigen Herausforderungen. Doch wenn selbst elementare staatliche Schutzfunktionen nicht mehr gewährleistet werden können, muss die Frage erlaubt sein: Wofür zahlen die Deutschen eigentlich ihre Steuern? Es braucht keine weiteren Sonntagsreden über Verbraucherschutz, sondern konkrete Investitionen in Personal und Infrastruktur. Die Gesundheit der Bürger darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.

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