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13.03.2026
22:54 Uhr

Krieg gegen den Iran: US-Marines auf dem Weg – und niemand kennt den Ausweg

Während die Welt gebannt auf den eskalierenden Konflikt im Nahen Osten blickt, verschärfen die Vereinigten Staaten ihre militärische Präsenz in der Region dramatisch. Das Pentagon hat die Entsendung einer amphibischen Einsatzgruppe mitsamt einer Marine-Expeditionseinheit genehmigt – rund 5.000 Marines und Matrosen auf mehreren Kriegsschiffen, darunter die in Japan stationierte USS Tripoli. Der Krieg gegen den Iran geht in seinen vierzehnten Tag, und eine entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Wie soll das enden?

Trumps Kriegsrhetorik erreicht neue Dimensionen

Präsident Donald Trump überschlägt sich derweil mit martialischen Botschaften auf seiner Plattform Truth Social. Man zerstöre das „terroristische Regime des Iran" vollständig – militärisch, wirtschaftlich und auf jede andere erdenkliche Weise, so der 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Irans Marine sei vernichtet, die Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen und Drohnen würden „dezimiert". Trump prahlte regelrecht damit, iranische Führungspersönlichkeiten „vom Angesicht der Erde getilgt" zu haben, und fügte mit einer Selbstgefälligkeit hinzu, die selbst für seine Verhältnisse bemerkenswert ist: „Was für eine große Ehre es ist, das zu tun!"

Verteidigungsminister Pete Hegseth sekundierte seinem Präsidenten und behauptete, die USA und Israel hätten seit Beginn des Konflikts mehr als 15.000 feindliche Ziele getroffen. Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei – dessen Vater Ali Khamenei am ersten Tag des Krieges durch US-israelische Angriffe getötet worden sein soll – sei verwundet und „entstellt". Hegseth bezeichnete die iranische Führung als „Ratten", die sich unterirdisch versteckten.

Die Realität auf Teherans Straßen erzählt eine andere Geschichte

Doch die Bilder aus Teheran sprechen eine gänzlich andere Sprache. Während Hegseth von sich versteckenden Führern fabulierte, marschierten hochrangige iranische Offizielle am Quds-Tag offen durch die Straßen der Hauptstadt – und das, obwohl der Rauch amerikanisch-israelischer Bombardements noch in der Luft hing. Irans oberster Sicherheitsbeamter Ali Larijani wurde bei Tageslicht inmitten der Menschenmassen fotografiert. Tausende versammelten sich auf dem Enqelab-Platz in einer demonstrativen Geste des Widerstands, während Kampfjets über ihren Köpfen donnerten und Explosionen die Stadt erschütterten.

Irans Außenminister Abbas Araghchi verkündete, Millionen Iraner seien trotz der „brutalen Angriffe" auf die Straßen gegangen und demonstrierten damit ihren „starken Willen und ihre Entschlossenheit". Man mag von der iranischen Propaganda halten, was man will – aber die Vorstellung, das Regime stehe kurz vor dem Zusammenbruch, scheint nach Einschätzung selbst israelischer Geheimdienstkreise unrealistisch. Das Wall Street Journal berichtete, israelische Offizielle gingen mittlerweile davon aus, dass Irans Herrschaftssystem trotz schwerer Angriffe nicht so bald kollabieren werde. US-Geheimdienstberichte hätten dies bereits vor Kriegsbeginn prognostiziert.

Die Straße von Hormus: Achillesferse der Weltwirtschaft

Besonders beunruhigend ist die Lage an der Straße von Hormus, jener schmalen Wasserstraße, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt. Berichten der New York Times zufolge hat der Iran begonnen, mit Tausenden kleiner Marineschiffe Seeminen in der Meerenge zu legen. CNN berichtete, das Pentagon und der Nationale Sicherheitsrat hätten Irans Bereitschaft, die Straße tatsächlich zu blockieren, bei der Operationsplanung erheblich unterschätzt.

Die Ölpreise reagieren entsprechend nervös. Ein kurzzeitiger Rückgang, nachdem Indien meldete, einer seiner Tanker habe die Meerenge erfolgreich passiert, konnte die grundsätzliche Anspannung an den Energiemärkten kaum lindern. Frankreich und Italien haben bereits Gespräche mit dem Iran aufgenommen, um eine sichere Passage durch die Straße von Hormus zu sichern. Indien erhielt offenbar eine Sondergenehmigung für zwei Flüssiggastanker.

Für die Weltwirtschaft – und insbesondere für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft – könnte eine dauerhafte Blockade der Meerenge verheerende Folgen haben. Steigende Energiepreise würden die Inflation weiter anheizen und die Kaufkraft der Bürger zusätzlich schmälern. In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen plant, das kommende Generationen mit Schulden belastet, wäre ein Energiepreisschock das Letzte, was Deutschland gebrauchen kann.

Deutschland hält sich heraus – vorerst

Immerhin: Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei einem Besuch in Norwegen unmissverständlich klargestellt, dass Deutschland kein Teil dieses Krieges sei und es auch nicht werden wolle. Eine kluge Entscheidung, die man dem Kanzler hoch anrechnen muss. Nach den desaströsen außenpolitischen Abenteuern der Vergangenheit und angesichts einer Bundeswehr, die kaum in der Lage ist, ihre eigenen Grundaufgaben zu erfüllen, wäre eine Beteiligung an einer Marineaktion im Persischen Golf schlicht unverantwortlich.

Dass Deutschland sich nicht an Marineschutzoperationen in der Straße von Hormus beteiligen wird, ist eine der wenigen vernünftigen Entscheidungen, die aus Berlin in jüngster Zeit zu vernehmen waren. Frankreich hingegen hat bereits einen Soldaten verloren – den 42-jährigen Arnaud Frion, der bei einem iranischen Drohnenangriff im irakischen Erbil getötet wurde.

Israel unter Beschuss – die Zensur bröckelt

Auch Israel zahlt einen hohen Preis. Berichten zufolge durchdrangen elf iranische Streumunitionsraketen die israelische Raketenabwehr, wobei eine einzelne Rakete etwa 70 Bomblets über Zentralisrael verteilte. Bilder aus Tel Aviv zeigen schwere Zerstörungen im Herzen der Stadt – Aufnahmen, die israelische Militärzensur offenbar lange zurückzuhalten versuchte. Die NATO bestätigte unterdessen, eine ballistische Rakete abgefangen zu haben, die vom Iran in Richtung Türkei abgefeuert worden sei – bereits der dritte derartige Vorfall seit Kriegsbeginn.

In Oman kamen zwei Menschen ums Leben, als eine Drohne über der Provinz Sohar abgeschossen wurde. Saudi-Arabien meldete die Abfangung von acht weiteren Drohnen, darunter in der Nähe von Riad. Der Konflikt droht sich zu einem regionalen Flächenbrand auszuweiten, dessen Ausmaß niemand vorhersagen kann.

Die unbeantwortete Frage: Wo ist der Ausweg?

Was die Weltöffentlichkeit – und zunehmend auch Trump-freundliche Medien wie Fox News – am meisten beunruhigt, ist das vollständige Fehlen einer erkennbaren Ausstiegsstrategie. Als Fox-Moderator Brian Kilmeade den Präsidenten nach einem Ende des Krieges fragte, antwortete Trump mit einer Formulierung, die an Nebulösität kaum zu überbieten ist: Der Krieg werde enden, „wenn ich es in meinen Knochen spüre".

Das ist keine Strategie. Das ist Bauchgefühl als Staatsräson. Während das Pentagon beteuert, eine Bodenoffensive sei nicht geplant, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Die Entsendung von 5.000 Marines mag noch keine Invasionsstreitmacht für ein Land von der Größe Irans darstellen – aber sie markiert eine gefährliche Eskalationsstufe. Jeder zusätzliche Stiefel auf dem Boden, jedes weitere Kriegsschiff in der Region macht einen Rückzug schwieriger und einen erweiterten Einsatz wahrscheinlicher.

Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege im Nahen Osten selten so verlaufen, wie ihre Architekten es sich vorstellen. Der Irak-Krieg von 2003 sollte ein schneller, chirurgischer Eingriff werden – er dauerte Jahre und kostete Hunderttausende Menschenleben. Wer garantiert, dass sich dieses Muster nicht wiederholt?

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Für Anleger bedeutet diese geopolitische Großwetterlage vor allem eines: maximale Unsicherheit. Die Ölpreise schwanken wild, die Aktienmärkte reagieren nervös auf jede neue Eskalationsmeldung, und die Inflation droht durch steigende Energiekosten weiter anzuziehen. In solchen Zeiten bewähren sich physische Edelmetalle einmal mehr als das, was sie seit Jahrtausenden sind – ein verlässlicher Wertspeicher in einer Welt, die aus den Fugen gerät. Wer sein Vermögen gegen die Unwägbarkeiten geopolitischer Krisen und inflationärer Verwerfungen absichern möchte, findet in Gold und Silber nach wie vor die bewährteste Form der Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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