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Kettner Edelmetalle
13.09.2026
13:06 Uhr
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Kreml-Absage an Selenskyj: Kein Treffen in Miami – nur in Moskau!

Kreml-Absage an Selenskyj: Kein Treffen in Miami – nur in Moskau!
Symbolbild: KI-generiert

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hätte sich mit Kremlchef Wladimir Putin am Rande des G20-Gipfels in Miami an einen Tisch gesetzt. Moskau winkte ab. „Das ist unmöglich“, kommentierte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow den Vorstoß am Samstag. Stattdessen bietet Russland ein Treffen in Moskau an – ein Angebot, das für Kiew kaum annehmbar sein dürfte.

Der Gipfel auf Trumps Golfplatz

Der G20-Gipfel findet nach Angaben der amerikanischen Gastgeber am 14. und 15. Dezember 2026 im Trump National Doral bei Miami statt – einem Golfresort aus dem Besitz der Familie des US-Präsidenten. Schon die Wahl des Veranstaltungsortes sorgte international für Stirnrunzeln.

Putin ist eingeladen. Ob er kommt, ist offen. Zuletzt nahm der russische Präsident 2019 persönlich an einem G20-Gipfel teil. Selenskyj wiederum müsste überhaupt erst eine Einladung erhalten – die Ukraine gehört den G20 nicht an.

Selenskyj hatte sich in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Deutschen Welle geäußert. Man müsse sich treffen, miteinander reden und Entscheidungen fällen, sagte er sinngemäß. Ihm gehe es um konkrete Ergebnisse, nicht um ein Foto.

Ein Gespräch in sieben Jahren

Die Bilanz der persönlichen Begegnungen ist ernüchternd: Putin und Selenskyj haben sich in ihrer gesamten Amtszeit exakt einmal getroffen – im Dezember 2019 in Paris. Seither: Funkstille zwischen den Kriegsparteien, dafür eine endlose Kette von Vermittlungsversuchen Dritter.

Der Vorschlag aus Moskau, Selenskyj möge doch in die russische Hauptstadt reisen, wirkt aus Sicht vieler Beobachter weniger wie ein diplomatisches Angebot als wie eine kalkulierte Demütigung. Ein Staatschef, dessen Land seit über vier Jahren angegriffen wird, soll zum Angreifer fahren – die Antwort darauf dürfte absehbar sein.

Witkoff und Kushner: der nächste Anlauf

Unterdessen laufen die amerikanischen Vermittlungsbemühungen weiter. Anfang September reisten die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau und anschließend erstmals nach Kiew. Aus der Ukraine heißt es, man bereite sich auf Oktober vor; Moskau spricht davon, die Gespräche würden „in absehbarer Zeit“ fortgesetzt. Was genau besprochen wurde, blieb bislang unter Verschluss.

Alle bisherigen Vermittlungsversuche der USA sind gescheitert. Selbst das vielbeachtete Treffen zwischen Putin und Donald Trump im August 2025 in Alaska brachte keinen Durchbruch. Die russischen Angriffe gehen weiter, der Ukraine fehlt es nach eigenen Angaben vor allem an Patriot-Abfangraketen. 1.000 Stück wurden bestellt – bis zur Lieferung wird es dauern.

Und was heißt das für Deutschland?

Für den deutschen Steuerzahler ist dieser Krieg längst ein Dauerposten. Milliardenhilfen, steigende Verteidigungsausgaben, dazu ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro – finanziert auf Pump, obwohl der Kanzler einst versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen.

Aus Sicht unserer Redaktion zeigt die Absage aus Moskau vor allem eines: Verlässliche Planung gibt es in dieser Weltlage nicht. Wer sein Vermögen schützen will, tut gut daran, nicht allein auf Papierversprechen und politische Zusagen zu vertrauen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in Zeiten geopolitischer Umbrüche seit Jahrhunderten als Stabilitätsanker in einem breit gestreuten Vermögen bewährt.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

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