
Kontrollverlust in Rheinland-Pfalz: Fast tausend Asylbewerber spurlos verschwunden

Was sich wie ein schlechter Witz anhört, ist bittere Realität in der deutschen Asylpolitik: In Rheinland-Pfalz sind innerhalb von nur anderthalb Jahren 923 Asylbewerber aus staatlichen Aufnahmeeinrichtungen verschwunden – einfach so, ohne Spur, ohne Kontrolle, ohne Konsequenzen. Das entspricht mehr als neun Prozent aller im Zeitraum zwischen Juli 2024 und Ende 2025 aufgenommenen Personen. Der Staat weiß schlichtweg nicht, wo sich diese Menschen aufhalten.
Die erschreckenden Zahlen im Detail
Nach Angaben des Integrationsministeriums in Mainz verteilen sich die als „abgängig" gemeldeten Personen auf mehrere Standorte im Bundesland. Die Aufnahmeeinrichtung in Trier führt diese unrühmliche Statistik mit 245 verschwundenen Personen an. Es folgen Speyer mit 180, Hermeskeil mit 173, Kusel mit 150, Bitburg mit 94 und der Flughafen Hahn mit 81 Fällen. Im selben Zeitraum wurden insgesamt 10.120 Asylsuchende im Land aufgenommen – fast jeder Zehnte ist also mittlerweile untergetaucht.
Als „abgängig" gilt ein Bewohner bereits dann, wenn er mehr als drei Tage nicht in der Einrichtung erscheint. Drei Tage – eine lächerlich kurze Frist, die offenbart, wie wenig Kontrolle der Staat über die von ihm aufgenommenen Personen tatsächlich hat.
Grüner Staatssekretär beschwichtigt
Integrationsstaatssekretär Janosch Littig von den Grünen reagierte auf die beunruhigenden Zahlen mit der üblichen Beschwichtigungsrhetorik seiner Partei. Man wolle die Verfahren in den Aufnahmeeinrichtungen überprüfen und sich mit anderen Bundesländern austauschen. Littig geht davon aus, dass „das Thema auch andere Bundesländer betreffe" – eine Aussage, die eher besorgniserregend als beruhigend klingen sollte.
Im Integrationsausschuss des Landtags erklärte der Staatssekretär dann auch noch lapidar: „Aufnahmeeinrichtungen seien keine Gefängnisse." Bewohner dürften sich frei bewegen, eine dauerhafte Kontrolle sei rechtlich nicht möglich. Man fragt sich unwillkürlich: Wozu dann überhaupt Aufnahmeeinrichtungen, wenn deren Bewohner nach Belieben kommen und gehen können, ohne dass jemand weiß, wohin?
Whistleblower wird bestraft – nicht das Versagen
Besonders pikant ist die Art und Weise, wie diese Informationen überhaupt an die Öffentlichkeit gelangten. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Aufnahmeeinrichtung in Bitburg hatte entsprechende Daten per E-Mail nicht nur an die zuständige Aufsichtsbehörde, sondern auch an sämtliche Landtagsabgeordnete weitergeleitet. Die Reaktion der Behörden? Statt das offensichtliche Versagen aufzuarbeiten, erstattete man Strafanzeige gegen den Mann. Er wurde vom Dienst freigestellt.
Ein klassisches Beispiel dafür, wie in diesem Land mit unbequemen Wahrheiten umgegangen wird: Nicht das Problem wird bekämpft, sondern derjenige, der es aufdeckt.
Kriminelle unter den Verschwundenen
Das Innenministerium prüfte inzwischen, wie viele der in Bitburg verschwundenen Personen zuvor polizeibekannt waren. Das Ergebnis: Sieben Fälle, darunter Delikte wie Körperverletzung, Diebstahl und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ob und in welchem Umfang Vergleichbares für die insgesamt 923 abgängigen Personen im Land gilt, ist bisher nicht bekannt – oder will man es vielleicht gar nicht so genau wissen?
Symptom eines größeren Versagens
Diese Zahlen aus Rheinland-Pfalz sind kein Einzelfall, sondern symptomatisch für das systematische Versagen der deutschen Migrationspolitik. Ein Staat, der nicht weiß, wer sich auf seinem Territorium aufhält, hat die Kontrolle verloren. Ein Staat, der Whistleblower bestraft statt Missstände zu beheben, hat seine Prioritäten verloren. Und eine Politik, die solche Zustände achselzuckend hinnimmt, hat das Vertrauen der Bürger längst verspielt.
Die Frage, die sich jeder deutsche Steuerzahler stellen sollte: Werden für diese 923 verschwundenen Personen weiterhin Sozialleistungen ausgezahlt? Und wenn ja – an wen eigentlich? Die Antwort darauf dürfte ebenso erschreckend sein wie die Tatsache, dass niemand in der Verantwortung diese Frage überhaupt zu stellen scheint.
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